Tandemstillen - Kolostrum 'wegtrinken'?

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carrymeclose
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Tandemstillen - Kolostrum 'wegtrinken'?

Beitrag von carrymeclose »

Ich hab weder in 'Adventures of Tandemnursing' noch im 'LLL Question and Answer Book' zu meiner Frage eine wirklich klare Antwort gefunden. Die lautet, muss man zumindest in den ersten 3 Tagen nach der Geburt das Große Kind beim Tandemstillen etwas zügeln, wegen dem Kollostrum? Setzt der Milcheinschuss nach einem vorbestimmten Zeitpunkt ein, egal wieviel an der Brust von wem genuckelt wurde oder gibt es eine maximale Menge, die an Kollostrum rauskommt?

Ich weiss, dass man sich generell nicht so nen Kopf machen soll, es ist genügend Milch da. Auch dass man durchaus auch mal das Große Kind zuerst stillen lassen kann, das das sogar bei ganz vollen Brüsten mal ganz angenehm sein kann. Aber wie ist das in den ersten Tagen?
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cocotte
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Re: Tandemstillen - Kolostrum 'wegtrinken'?

Beitrag von cocotte »

Irgendwo hatten wir hier schon mal nen Thread dazu, geh mal über die Suchfunktion. Quintessenz war glaub ich, dass das Kolostrum offenbar beliebig nachproduziert wird in den ersten Tagen bis die "richtige" Milch kommt. Es ist also keine Frage der Quantität sondern der Qualität der Muttermilch, soll heißen, über eine bestimmte Anzahl von Tagen hinweg bis zum Milcheinschuss (i.d.R. so 3-5 Tage) wird Kolostrum produziert quasi ohne Mengenbegrenzung.
Von meiner Seite aus kann ich das jedenfalls bestätigen. Ich hab im KH per Kaiserschnitt entbunden und war auch 4 Tage lang im KH nach der GEburt. Immer wenn die Große zu Besuch kam, wollte sie sofort an die Brust und hat auch ziemlich viel getrunken (sie hatte dann auch wieder so einen muttermilchartigen Stuhl *örks* - im Kiga dachten sie schon an den Noro-Virus :mrgreen: :mrgreen: - das konnte mein Mann dann schnell entkräften... ).
Das hat an der Menge überhaupt nichts geändert - fürs Baby war jedenfalls mehr als genug da. Als meine Brust dann nach 4 Tagen gefühlte Medizinballgröße erreicht hatte, war ich auch heilfroh, als die Große endlich kam und trank und die Spannung etwas nachließ. Ich hab auch nicht versucht sie zu zügeln.
Ich muss allerdings sagen, dass ich das nicht verallgemeinern möchte. Ich hatte bzw. habe bei beiden Kindern wirklich Milch im Überfluss. Vielleicht haben andere Mamas wieder andere Erfahrungen gemacht.
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Re: Tandemstillen - Kolostrum 'wegtrinken'?

Beitrag von honigbienchen »

cocotte hat geschrieben:Irgendwo hatten wir hier schon mal nen Thread dazu, geh mal über die Suchfunktion. Quintessenz war glaub ich, dass das Kolostrum offenbar beliebig nachproduziert wird in den ersten Tagen bis die "richtige" Milch kommt. Es ist also keine Frage der Quantität sondern der Qualität der Muttermilch, soll heißen, über eine bestimmte Anzahl von Tagen hinweg bis zum Milcheinschuss (i.d.R. so 3-5 Tage) wird Kolostrum produziert quasi ohne Mengenbegrenzung.
Ja so kenne ich das auch :wink:
Es ist eine Qualitätsfrage, also eine Umstellung der Milch"qualität" in den ersten Tagen. Es ist NICHT so, dass man z.b. soundsoviel ml Kolostrum hat und wenns weggetrunken ist, ist es weg.

Bei uns war es übrigens ähnlich, wie auch cocotte schrieb, für meinen Kleinen habe ich abpumpen müssen und es waren die "üblichen" Mengen und Zeiträume für Kolostrum, die man so kennt, obwohl mein Großer in der Zeit dennoch gestillt hat!
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Anima
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Re: Tandemstillen - Kolostrum 'wegtrinken'?

Beitrag von Anima »

Ich hatte bei meinem Sohn einfach eine Riesenmenge an Kolostrum, da die Grosse auch mittrank. Von "Wegtrinken" konnte keine Rede sein.
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Re: Tandemstillen - Kolostrum 'wegtrinken'?

Beitrag von carrymeclose »

Danke für Eure Antworten. Dann muss ich mir darum wirklich nicht so einen Kopf machen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass meine Tochter gleich nach der Geburt nach der vielen Aufregung erst mal trinken möchte.
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