Mängel bei langzeitgestillem Kind?
Verfasst: 26.10.2010, 21:20
Liebes Forum,
ich bin neu hier, und habe vielleicht die Suchfunktionen noch nicht so ganz durchschaut. Ich hoffe, meine Frage ist kein schon 100mal angesprochenes Thema. Wenn doch bin ich über Hinweise bzw. Links dankbar.
Zu meiner Frage - ich hole mal etwas aus und hoffe, Euch nicht zu langweilen:
Ich habe eine 15 Monate alte Tochter, deren Hauptnahrung nach wie vor MuMi ist. Sie hat mit 6 Monaten ein paar "Anstandslöffelchen" gegessen, nach ein paar Tagen fand sie das neue "Spiel" aber doof. So doof, dass sie schon beim Anblick der Breischüssel geheult hat.
Daraufhin habe ich aufgehört und es ab und zu wieder versucht. Ging nicht. Fingerfood auch nicht. Mehr als etwas lutschen war nicht drin.
Sie kam dann nachmittags in eine Krippe. Zunächst bin ich zum Stillen hingegangen (liegt sehr nah an meinem Arbeitsplatz), dann hat es geklappt, dass sie dort ein kleines bisschen Obstmus gegessen hat und ansonsten tapfer gewartet hat bis ich kam
Ich wurde tatsächlich nie wegen Hungergeheul angerufen. Zu Hause wollte sie nach wie vor nichts. Außer natürlich stillen. Und das reichlich. (Flasche mitgeben war übrigens keine Option, die nahm sie - egal mit welchem Sauger, mit frischer, aufgewärmter, kalter, was auch immer Milch nicht)
Mit ungefähr 10 Monaten hatte sie plötzlich eine "ich will doch essen"-Phase. Da mochte sie tatsächlich etwas Brei, und hat nach einiger Zeit an sehr guten Tagen mittags, nachmittags uns abends ungefähr die Hälfte dessen gegessen, was als "normal" gilt. Der Rest wurde weiter gestillt.
Nach ein paar Wochen mochte sie wieder nichts. Zuerst keinen Mittagsbrei, dann keinen Abendbrei, dann alles andere auch nicht. Ich habe dann erstmal wieder voll gestillt und ihr nebenher ab und zu, meist erfolglos, alles mögliche an Fingerfood angeboten. (Wie oft sie nachts getrunken hat lasse ich hier mal weg
) Inzwischen ist es so, dass ich ihr zu jeder Mahlzeit was anbieten. Das was wir auch essen. Und sie isst, oder eben nicht. Wir kochen immer Sachen, die sie essen könnte. Das klappt auch immer besser. Nach und nach kann ich auch besser einschätzen, was sie mag. Und es kommt inzwischen sogar mal was in der Windel an und wird nicht nach dem Essen im TrippTripp wieder gefunden
Nun habe ich gehört, dass Kinder, die so lange stillen mit so geringen Beikostmengen, Mangelerscheinungen haben könnten. Das verunsichert mich jetzt und ich überlege, mal zum Kinderarzt zu gehen deshalb. Der meinte (mit 10 Monaten war das meine ich), dass er sich da keine Gedanken mache, dass sie noch fast voll stillt - in seiner Praxis gäbe es kein Kind, bei dem das mit 18 noch so wäre - meine Tochter würde da vermutlich nicht die erste sein
) Ob das jetzt immer noch ok ist?
Sie ist normalgewichtig (ca. 10kg bei knapp 80cm) und fit. Daher habe ich mir bisher nicht so viele Gedanken gemacht (von meiner zeitweisen Stillmüdigkeit mal abgesehen).
Das war jetzt alles etwas wirr, tut mir leid. Wenn irgendwas unklar ist: bitte gerne nachfragen!
Gibt es hier jemanden, mit ähnlichen Erfahrungen? Habt ihr den Kinderarzt gefragt? Was wurde gemacht?
Vielen Dank für's Lesen und hoffentlich auch für Antworten!
Liebe Grüße!
Kinsale
ich bin neu hier, und habe vielleicht die Suchfunktionen noch nicht so ganz durchschaut. Ich hoffe, meine Frage ist kein schon 100mal angesprochenes Thema. Wenn doch bin ich über Hinweise bzw. Links dankbar.
Zu meiner Frage - ich hole mal etwas aus und hoffe, Euch nicht zu langweilen:
Ich habe eine 15 Monate alte Tochter, deren Hauptnahrung nach wie vor MuMi ist. Sie hat mit 6 Monaten ein paar "Anstandslöffelchen" gegessen, nach ein paar Tagen fand sie das neue "Spiel" aber doof. So doof, dass sie schon beim Anblick der Breischüssel geheult hat.
Sie kam dann nachmittags in eine Krippe. Zunächst bin ich zum Stillen hingegangen (liegt sehr nah an meinem Arbeitsplatz), dann hat es geklappt, dass sie dort ein kleines bisschen Obstmus gegessen hat und ansonsten tapfer gewartet hat bis ich kam
Mit ungefähr 10 Monaten hatte sie plötzlich eine "ich will doch essen"-Phase. Da mochte sie tatsächlich etwas Brei, und hat nach einiger Zeit an sehr guten Tagen mittags, nachmittags uns abends ungefähr die Hälfte dessen gegessen, was als "normal" gilt. Der Rest wurde weiter gestillt.
Nach ein paar Wochen mochte sie wieder nichts. Zuerst keinen Mittagsbrei, dann keinen Abendbrei, dann alles andere auch nicht. Ich habe dann erstmal wieder voll gestillt und ihr nebenher ab und zu, meist erfolglos, alles mögliche an Fingerfood angeboten. (Wie oft sie nachts getrunken hat lasse ich hier mal weg
Nun habe ich gehört, dass Kinder, die so lange stillen mit so geringen Beikostmengen, Mangelerscheinungen haben könnten. Das verunsichert mich jetzt und ich überlege, mal zum Kinderarzt zu gehen deshalb. Der meinte (mit 10 Monaten war das meine ich), dass er sich da keine Gedanken mache, dass sie noch fast voll stillt - in seiner Praxis gäbe es kein Kind, bei dem das mit 18 noch so wäre - meine Tochter würde da vermutlich nicht die erste sein
Sie ist normalgewichtig (ca. 10kg bei knapp 80cm) und fit. Daher habe ich mir bisher nicht so viele Gedanken gemacht (von meiner zeitweisen Stillmüdigkeit mal abgesehen).
Das war jetzt alles etwas wirr, tut mir leid. Wenn irgendwas unklar ist: bitte gerne nachfragen!
Gibt es hier jemanden, mit ähnlichen Erfahrungen? Habt ihr den Kinderarzt gefragt? Was wurde gemacht?
Vielen Dank für's Lesen und hoffentlich auch für Antworten!
Liebe Grüße!
Kinsale