Ich hoffe, dass ich mich einigermaßen verständlich ausdrücken kann.
Die Milchqualität ist i.d.R. immer gleich, geht also zulasten der Mutter.
D.h. werden zuwenig Kalorien zugeführt, gehts an die Fettsubstanz des mütterlichen Körpers.
Ebenso mit fettlöslichen Vitaminen und Eisen. Im Zweifel hat eher die Mutter einen Mangel als die Milch.
Nur bei extremen Mangelerscheinungen geht auch die Qualität der Muttermilch zurück. (z.B. Anämie)
Wie sieht es mit anderen Vitaminen (wasserlöslichen) und Mineralstoffen? Hat beispielsweise bei einer Vitamin-C-Mangelernährung (unwahrscheinlich, aber mal theoretisch angenommen) die MuMi weniger Vitamin C enthalten? Genauso? Wird das Vitamin C erst in die Mumi eingebaut, bevor es im Körper der Mutter verwendet wird? Kommt es hierbei schneller zu einem Mangel für beide Seiten?
Und an welchen Vitaminen/Mineralstoffen haben stillende Mütter (im Vergleich zu nichtstillenden Frauen) einen erhöhten Bedarf? Nicht primär um die Qualität der Muttermilch aufrechtzuerhalten, sondern für den EIGENEN Körper? Einfach ALLE?
Beispielsweise auf den Folsäurepackungen liesst man den Hinweis: "für stillende Mütter". Ist dies eine Marketingbehauptung?
An Eisen, habe ich gelesen, hat eine Mutter ohne Monatsblutungen keinen erhöhten Bedarf (aufgrund des Vergleiches Eisen im Monatsblut - Eisen in der Muttermilch).

