ich stille meine fast 22 Monate alte Tochter und meinen gut sechs Wochen alten Sohn Tandem, ein Stillproblem, wenn man es so bezeichnen mag, hat mich dieses Forum suchen und finden lassen. Da es hier scheinbar einige Tandemstill-Mamas gibt, hatte ich eigentlich auf Erfahrungsberichte gehofft, weil ich sicher bin, dass ich nicht die einzige bin, die das Problem hat. Aber diese Berichte, wenn es sie denn gibt, sind vermutlich im Langzeit-Stillforum, auf das ich keinen Zugriff habe. Schade.
Meine Tochter ist ein absoluter Still-/Milchjunkie, es hat sie nicht gestört, dass während der Schwangerschaft lange Zeit keine oder nur sehr, sehr wenig Milch kam. Sie hat fleißig weiter "trocken" gestillt. Die ersten Wochen nach dem Milcheinschuß hat sie normal getrunken, wie sonst auch. Jetzt seit sicher drei Wochen schon stillt sie immer mehr und ißt im Gegenzug weniger. Inzwischen sind wir bei gar nichts mehr essen und trinken außer Muttermilch angekommen. Ich dachte, ich laß sie einfach mal, aber an der Situation scheint sich nichts zu ändern. Sie ist offensichtlich ganz glücklich damit und ihr scheint das gut zu langen.
Bislang auch kein Problem, ich habe mehr als genug Milch für beide und es stört mich auch nicht großartig, aber eine Dauerlösung kann das nicht sein, zumal ich irgendwann damit rechnen muß, mir selbst nicht mehr hinterher zu kommen. Mein Kleiner wacht zwei, drei Mal die Nacht auf und möchte stillen. Meine Tochter schläft auch bei mir, (Familienbett, spätestens Mitternacht kommt sie rumgekrabbelt) stillt allerdings wesentlich öfter. In den meisten Nächten schlafe ich ein klein wenig und bin den Rest damit beschäftigt, mich im Halbschlaf von einem zum anderen Kind zu drehen... das geht ne Weile gut, irgendwann ist es aber ausgereizt. Ich esse auch wie blöd, leider auch zu viel Schokolade, nehme aber trotzdem stetig ab. Kein Problem, hab noch genug "Reserven"
Ich möchte ihr auch nicht mit Gewalt - freiwillig würde sie nicht ablassen - ihr die Mimi nehmen, deswegen würde mich interessieren, wie lang solche Phasen bei euch dauerten, ob ihr eingegriffen habt, warum und wie und was es gebracht hat.
Aus einem anderen Forum mit leider nur einer handverlesenen Zahl an Frauen die Tandem still(t)en weiß ich, dass von selbst vollstillen aufgeben und wieder essen und nicht aufhören wollen und Intervention der Mutter alles drin ist. Ich weiß auch, dass es bei uns ganz anders wie bei euch laufen kann, trotzdem bin ich neugierig oder interessiert und suche mir zumindest das als Trost raus, was mir am besten gefallen würde oder ziehe mir Anregungen, die bei uns funktionieren könnten.
Was wäre mir am liebsteen? Dass sie stillt, aber wieder mitißt.
Viele Grüße
Maxima





