Nicht gestillte babys öffters früher Beikostreif?
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Mika01
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Nicht gestillte babys öffters früher Beikostreif?
Ich habe die Erfahrunggemacht das Die Kinder deren Mütter erzählt haben:
Mein Baby war mit 3, 4, 5 Monaten schon Beikostreif und hat uns das Essen, vom Teller geschaut, vom Löffel geklaut und und und ...sind oft Flaschenbabys
UNd anders rum hört mann oft von den Müttern der Stillbabys, das ihr Baby sehr spät Beikostreif was, also spät beikost bekommen hat, da es nichts essen wollte und lange abgelehnt hat.
Ist das denn so weil die Kunstmilch nihct wirklich eine Geschmacksvielfalt lievert und die Babys früher beikost bekommen weil sie nach abwechslung im Geschmack streben ?
Und andesrum, die Stilkinder öffters später beikost möchten weil sie so Geschmacksverwöhnt sind ?
Was meint ihr?
Mein Baby war mit 3, 4, 5 Monaten schon Beikostreif und hat uns das Essen, vom Teller geschaut, vom Löffel geklaut und und und ...sind oft Flaschenbabys
UNd anders rum hört mann oft von den Müttern der Stillbabys, das ihr Baby sehr spät Beikostreif was, also spät beikost bekommen hat, da es nichts essen wollte und lange abgelehnt hat.
Ist das denn so weil die Kunstmilch nihct wirklich eine Geschmacksvielfalt lievert und die Babys früher beikost bekommen weil sie nach abwechslung im Geschmack streben ?
Und andesrum, die Stilkinder öffters später beikost möchten weil sie so Geschmacksverwöhnt sind ?
Was meint ihr?
Liebe Grüße von Michaela
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Funkelstern
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Re: Nicht gestillte babys öffters früher Beikostreif?
Interessante Frage, wissen tu ichs nicht, aber ich könnte noch einen zusätzlichen Aspekt einführen. Das was die Mütter für Beikostreife halten, ist das dann wirklich eine? oder ist der Griff zum Regal daneben, wenn man also eh Pulvermilch kaufen geht, nur kürzer und verlockt schneller es mal zu testen??
Ich bin auf die meinung der Anderen gespannt.
LG
Andrea
Ich bin auf die meinung der Anderen gespannt.
LG
Andrea
Meine Tatstatur klemmt und beim schnell Tippen fehlen dann teilweise Buchstaben, Großschreibung ist leider oft Glückssache
Trageberaterin, Grund- und Aufbaukurs, TS NRW
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Mika01
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Re: Nicht gestillte babys öffters früher Beikostreif?
in einem anderen Forum gibt es oft heisse Diskusionen wo sich beide partein ( StllMamas und Flaschenmamas) schnell angegriffen fühlen.
Die einen haben ein abnahblungs Problem und Gönnen dem Kind keine Beikost....wenn sie sagen das Kind ist nach 7 Monaten vollstillen immer noch nicht beikostreif.
UNd die anderen sind Faul und drängen ihr kind und stecken ihnen viel zu früh essen in den mund weil sie angeblich schon vor dem 6 Monat Beikostreif sind....
Ich Denke halt das Die Flaschen Mams Ihre Babys vieleicht nicht Falsch deuten ( Das Baby vieleicht nicht Beikostreif ist, ( vom Magen, verdauungstrakt her ) aber Hohes interesse an andere Geschmäcker hat)und somit doch auf die bedürfnisse des kindes eingegangen wird auch wenn es aus Natührlicher sicht irgendwie missverstanden ist.
Weiß einer wie ich das meine?
Die einen haben ein abnahblungs Problem und Gönnen dem Kind keine Beikost....wenn sie sagen das Kind ist nach 7 Monaten vollstillen immer noch nicht beikostreif.
UNd die anderen sind Faul und drängen ihr kind und stecken ihnen viel zu früh essen in den mund weil sie angeblich schon vor dem 6 Monat Beikostreif sind....
Ich Denke halt das Die Flaschen Mams Ihre Babys vieleicht nicht Falsch deuten ( Das Baby vieleicht nicht Beikostreif ist, ( vom Magen, verdauungstrakt her ) aber Hohes interesse an andere Geschmäcker hat)und somit doch auf die bedürfnisse des kindes eingegangen wird auch wenn es aus Natührlicher sicht irgendwie missverstanden ist.
Weiß einer wie ich das meine?
Liebe Grüße von Michaela
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Lösche Benutzer 2872
Re: Nicht gestillte babys öffters früher Beikostreif?
Also wenn ich höre, dass mit zwei Monaten abgestillt wird, weil die Milch nicht mehr reicht und mit 3,5 Monaten Brei zugefüttert wird, weil die Kunstmilch auch nicht mehr ausreicht halte ich das schon für fehlinterpretiert. Gemüsebrei hat ja nun auch nicht wirklich viel Kalorien. 
- klimaforscherin
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Re: Nicht gestillte babys öffters früher Beikostreif?
Das "Interesse am Essen" ist ja vielleicht auch eher ein generelles Interesse der Babys an dem, was die Großen so machen.
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

klimaforscherin
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Mika01
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Re: Nicht gestillte babys öffters früher Beikostreif?
das viele Abstillen weil sie meinen das die Milch nicht reicht und andere scheinbar für sich unüberwindbare probleme haben.
Liegt an mangelnder Aufklärung und unwissenheit.
Viele ausserhalb SUT wissen ja noch nichteinmal das es Stillberaterinnen gibt.
Aber ich meine eher den zusammenhang zwischen vermeindlicher früher beikostreife der Flaschenkinder aufgrund einer ich sagmal ( Geschmaksverarmung)
Liegt an mangelnder Aufklärung und unwissenheit.
Viele ausserhalb SUT wissen ja noch nichteinmal das es Stillberaterinnen gibt.
Aber ich meine eher den zusammenhang zwischen vermeindlicher früher beikostreife der Flaschenkinder aufgrund einer ich sagmal ( Geschmaksverarmung)
Liebe Grüße von Michaela
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EUfqtw
Re: Nicht gestillte babys öffters früher Beikostreif?
Ich hab beides. Ein Flaschenkind, das mit 4 Monaten schon Beikost bekam und ein Stillkind, das dafür fast 8 Monate brauchte und Brei verschmähte.
Ich denke, es ist auf jeden Fall so, dass der Schritt, eine Milchmahlzeit mit Beikost zu ersetzen, beim Flaschenkind näher liegt. Denn ob ich nun Fläschchen mache oder Brei füttere - das war für mich damals kein großer Schritt. Aber ob ich bloß Brust auspacken muss oder was ZUBEREITEN (und sei es nur das Glas warm zu machen
) ... da ist schon ein größerer Schritt. Ich war auch einfach stolz darauf, dass mein Stillkind von MEINER MILCH ernährt wurde.
Trotzdem denke ich, meine Kinder waren auch tatsächlich einfach zu unterschiedlichen Zeiten beikostreif.
Meine Tochter hat mit 4 Monaten so gut Brei essen können, der brauchte man nichtmal ein Lätzchen anziehen, so wenig ging da daneben.
Mein Sohn hat gar keine Anzeichen gehabt, hat sich auch nicht für unser Essen interessiert. Mit 6,5 Monaten habe ich es trotzdem mal mit Brei versucht (ich füttere nämlich echt gerne Brei), aber er wollte nicht. Mit knapp 8 Monaten dann (aber auch keinen Brei).
Und was mir gerade noch einfällt:
Man muss natürlich auch bedenken, dass man beim Flaschenkind immer genau sieht, wieviel es trinkt. Und wenn da die 1000ml erreicht werden, wird schnell Panik gemacht, weil das ja sooo ungesund ist. So war es bei meiner Tochter damals auch. 2,5 Monate gestillt, dann schnell von PRE auf 1er, weil sie so viel trank. Als das nichts half, blieb ja nur noch der Brei
Mein Sohn hatte im Alter von 4-5 Monaten sicher auch eine Phase, wo er viel mehr trank - aber glücklicherweise hat meine Brust keine ml-Angabe.
Ich denke, es ist auf jeden Fall so, dass der Schritt, eine Milchmahlzeit mit Beikost zu ersetzen, beim Flaschenkind näher liegt. Denn ob ich nun Fläschchen mache oder Brei füttere - das war für mich damals kein großer Schritt. Aber ob ich bloß Brust auspacken muss oder was ZUBEREITEN (und sei es nur das Glas warm zu machen
Trotzdem denke ich, meine Kinder waren auch tatsächlich einfach zu unterschiedlichen Zeiten beikostreif.
Meine Tochter hat mit 4 Monaten so gut Brei essen können, der brauchte man nichtmal ein Lätzchen anziehen, so wenig ging da daneben.
Mein Sohn hat gar keine Anzeichen gehabt, hat sich auch nicht für unser Essen interessiert. Mit 6,5 Monaten habe ich es trotzdem mal mit Brei versucht (ich füttere nämlich echt gerne Brei), aber er wollte nicht. Mit knapp 8 Monaten dann (aber auch keinen Brei).
Und was mir gerade noch einfällt:
Man muss natürlich auch bedenken, dass man beim Flaschenkind immer genau sieht, wieviel es trinkt. Und wenn da die 1000ml erreicht werden, wird schnell Panik gemacht, weil das ja sooo ungesund ist. So war es bei meiner Tochter damals auch. 2,5 Monate gestillt, dann schnell von PRE auf 1er, weil sie so viel trank. Als das nichts half, blieb ja nur noch der Brei
Mein Sohn hatte im Alter von 4-5 Monaten sicher auch eine Phase, wo er viel mehr trank - aber glücklicherweise hat meine Brust keine ml-Angabe.
- novi
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Re: Nicht gestillte babys öffters früher Beikostreif?
Also für uns stimmt es nicht. Ich habe es beiden mit 5,5 Monaten angeboten (und denke, dass ist für Vollstillkinder eher früh) und habe es dann je nach Bereitschaft ausgedehnt, beim zweiten früher, bei der ersten etwas später.Das was die Mütter für Beikostreife halten, ist das dann wirklich eine? oder ist der Griff zum Regal daneben, wenn man also eh Pulvermilch kaufen geht, nur kürzer und verlockt schneller es mal zu testen??
Sonnige Grüsse, novi
mit Maxi (10/2007), Midi (10/2009) und Mini (04/2011)
mit Maxi (10/2007), Midi (10/2009) und Mini (04/2011)
- Pupu
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Re: Nicht gestillte babys öffters früher Beikostreif?
Mein Stillkind war mit 4 oder 5 Monaten wahnsinnig interessiert an unserem Essen, hat es uns mit Blicken vom Teller geklaut. Damals hätte ich gut mit regulärem Breichengeben anfangen können, die Zeichen waren da. Wir haben allerdings nur ab und an zwischendrin etwas Brei angeboten (hauptsächlich weil es neu und spannend war
) und auch Stückchen, aber zu 98% noch "voll"gestillt - nach kurzer Zeit sind wir dann ganz auf BLW umgestiegen. Wir haben weiterhin nach Bedarf gestillt und die Ernährung lief auch noch recht lange vorrangig über die Milch, klar. Aber Essen wurde eben immer interessanter. Und die Maus begonn damit schon recht früh.
Ich denke, allgemein wird es solche und solche geben. Sowohl Stillkinder, die das Stillen so toll finden, dass sie lange kein Interesse an irgendwas anderem haben, als auch Stillkinder, die trotzdem früh grosses Interesse am Essen entwickeln. Sowohl Flaschenkinder die früh Beikost bekommen als auch solche, die Breie noch lange verschmähen und lieber nur Milch trinken.
Ich schätze, die frühe "Beikostreife" bei Flaschenkindern liegt oft daran, dass nach einem gewissen Schema gefüttert wird... wie schon erwähnt wurde. Nur eine bestimmte Maximalmenge Milch, evtl umsteigen auf andere Milch, dann kommt der Schritt der Beikosteinführung wohl schneller und selbstverständlicher daher... es gehört einfach dazu. Für eine Vollstillmami dagegen ist es ungewohnter, dass das Essen plötzlich aus dem Regal kommen soll und nicht mehr von Mami. Vielleicht kommt es daher, dass die Einstellungen in Punkto Essen unbewusst übertragen werden?
Ich denke, allgemein wird es solche und solche geben. Sowohl Stillkinder, die das Stillen so toll finden, dass sie lange kein Interesse an irgendwas anderem haben, als auch Stillkinder, die trotzdem früh grosses Interesse am Essen entwickeln. Sowohl Flaschenkinder die früh Beikost bekommen als auch solche, die Breie noch lange verschmähen und lieber nur Milch trinken.
Ich schätze, die frühe "Beikostreife" bei Flaschenkindern liegt oft daran, dass nach einem gewissen Schema gefüttert wird... wie schon erwähnt wurde. Nur eine bestimmte Maximalmenge Milch, evtl umsteigen auf andere Milch, dann kommt der Schritt der Beikosteinführung wohl schneller und selbstverständlicher daher... es gehört einfach dazu. Für eine Vollstillmami dagegen ist es ungewohnter, dass das Essen plötzlich aus dem Regal kommen soll und nicht mehr von Mami. Vielleicht kommt es daher, dass die Einstellungen in Punkto Essen unbewusst übertragen werden?
Lg aus Finnland von Pupu mit Wildgurke
(02/09), Quatschbanane
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"I'm not procrastinating. I'm doing side quests!"
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jusl
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Re: Nicht gestillte babys öffters früher Beikostreif?
Nicht zu vergessen: es liegt nahe, dass künstliche ernährte Babys durchschnittlich möglicherweise auch einfach etwas früher Bedarf haben, in Punkto Nährstoffe. Ein guter Startzeitpunkt für Beikost setzt sich letztlich zusammen aus "Essen können" und "Essen brauchen". Da die Nährstoffe in künstlicher Milch nicht die selbe Bioverfügbarkeit aufweisen wie die Nährstoffe in Muttermilch, kann sich so die Beobachtung, dass künstlich ernährte Babys durchschnittlich früher (und mehr!) Brei essen, erklären.
LG;
Julia
LG;
Julia