ich bin ja sonst mehr im Trage-Bereich unterwegs, weil das Stillen bislang bei uns klasse klappt und ich keine großen Fragen hatte.
Unser Lütter ist sieben Monate alt, isst mittags seinen Brei mit mäßiger Begeisterung (seit zwei Monaten bekommt er ihn angeboten, er isst aber oft nur ein halbes Gläschen und zuppelt schon währenddessen an meinem Ausschnitt rum) und abends nimmt er höchstens ein paar Löffel Milch-Getreide-Brei.
Jetzt habe ich hier gelesen, dass das in Ordnung ist, wenn er weiterhin am liebsten Muttermilch bekommt, mich stört es überhaupt nicht. Er schläft auch zu 99,9 % nur an der Brust ein.
Ich habe in der Schwangerschaft nur 8 kg zugenommen und hatte die nach der Geburt sofort wieder runter. Jetzt habe ich während der Stillzeit aber irre Gelüste auf Süßes und gebe dem leider auch nach, es ist wie eine Sucht, auch wenn ich weiß, dass das nicht gut für mich und den Lütten ist. Die Quittung - ich habe fünf Kilo zugenommen. Ich bin auch von der Figur kein Reh, also sehe ich schon nicht soooooooooooooooooo klasse aus im Moment, wie ich selber finde.
Wenn ich jetzt "vernünftig" esse und weniger Kalorien zu mir nehme, dann würde ich ja abnehmen. Ich habe gelesen, dass dann aber alle im Körper befindlichen, im Fettgewebe gebundenen Giftstoffe in die Muttermilch gehen. Das will ich natürlich auch nicht, werde aber unseren Kleinen noch weiter stillen - muss ich jetzt so moppelig bleiben die nächsten Monate/Jahre für ihn?
Wer kann mir etwas mehr zu den Giftstoffen in der Muttermilch erklären. "Zur Not" bleibe ich halt so moppelig, mein Mann setzt mir da aber schon recht zu und würde mich lieber dünner und den Kleinen mit Brei sehen. Ich kann mich natürlich dagegen wehren (es ist von ihm mehr so eine Stichelei), aber es nervt....
Sorry, dass es jetzt so lang geworden ist, aber ich hoffe, Ihr könnt mir etwas Licht in das Dunkel bringen....
