Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Birdy28
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Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von Birdy28 »

Hallo,

meine Schwester hat das Stillen nach einigen Wochen aufgegeben. Ihre Begründung war, dass ihre Kleine Dauerhunger hatte und wohl nie satt werde. Das ständige Anlegen hat meine Sis dann genervt und sie stieg um auf Fläschchen. (Allerdings hatte sie dann ne Menge Probleme (u.a. schlimme Verstopfung bei der Kleinen) bis sie die passende Milch fand...)
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das Baby nicht satt wird, aber ich habe ja noch nie gestillt. Mein Baby ist noch im Bauchi. :wink:
Ist das nicht eher so, dass die reichhaltige Muttermilch erst nach einiger Zeit angeregt wird und dass dies fürs Baby ausreicht?
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Teazer
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von Teazer »

Das ist eher selten der Fall. In den mir bekannten Fällen war das was Du beschreibst der Fall:
Birdy28 hat geschrieben:Das ständige Anlegen hat meine Sis dann genervt und sie stieg um auf Fläschchen.
Einigen Frauen geht es so; besonders jenen, die eigentlich nicht stillen wollen. Es gibt natürlich einige Fälle, in denen der Hormonhaushalt nicht stimmt. Aber das trifft lange nicht auf alle Frauen zu, die die wenige Milch als Grund für die Flaschenernährung anführen.

Jede Frau muss das selbst für sich entscheiden, aber ich finde es schade, dass still-willige Frauen durch solche Geschichten verunsichert werden. :cry:
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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GiGi
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von GiGi »

Ich denke auch, dass Bedürfnisäusserungen des Kindes oft falsch interpretiert werden - In den ersten Wochen weinen die meisten Babys eben viel und das eben nicht immer aus Hunger ( oder wegen Bauchschmerzen oder ner vollen Windel oder...), sondern auch weil die Anpassung an das Leben hier draussen für sie anstrengend ist und manchmal auch überfordert. Das wird dann schnell als "das Kind hat immer Hunger" ausgelegt und wenn dann niemand zur Stelle ist, der den frischgebackenen Eltern hilft ihre Beobachtungen richtig einzuordnen, dann wird schnell mal das Stillen beendet.

Lass dich nicht verunsichern, die Milch reicht! :wink:
Sternenfaengerin
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von Sternenfaengerin »

...ausserdem ist das mit dem vielen anlegen ja von der natur vorgesehen. nur wenn das baby signalisiert, das es mehr mag/braucht, kann die milchproduktion sich darauf einstellen und das kann zwei bis drei tage, bei einem heftigen schub (gehirn und/oder körper) auch etwas länger dauern. die milchmenge und das anlegen regulieren sich wieder.

klar, es gibt babys, die stündlich auch so gestillt werden wollen, aber es gibt ja auch flaschenkinder, die kontinuierlich bei mama sein wollen ;-) von daher find ich persönlich das nicht so schlimm. sie sind so klein und leben nur den instinkt aus zu überleben und wenn die mutter stillt, ist sie an der natürlichsten lösung dran und verliert m.E. auch den "instinkt" nicht ;-)
Sternenfaengerin
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von Sternenfaengerin »

vergessen:

alles alles liebe zum bauchbaby :D wann ist es denn soweit? und herzlich willkommen hier auch noch :D
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Teazer
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von Teazer »

Teazer hat geschrieben:Das ist eher selten der Fall
Das bezog sich auf:
Birdy28 hat geschrieben:Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das Baby nicht satt wird
:oops:
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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Birdy28
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von Birdy28 »

Sternenfaengerin hat geschrieben:vergessen:

alles alles liebe zum bauchbaby :D wann ist es denn soweit? und herzlich willkommen hier auch noch :D
Danke schön! :) Mein ET ist am 30.08. Alles sehr spannend! Ist unser erstes Kind.

Danke euch allen für eure Antworten!
Gar nicht so einfach, wenn man in gewissen Sachen, die man sich vornimmt, von anderen verunsichert wird - vor allem, wenn Kommentare von Freunden und von Familie kommen...
LG
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flosculus
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von flosculus »

Birdy28 hat geschrieben:[
Gar nicht so einfach, wenn man in gewissen Sachen, die man sich vornimmt, von anderen verunsichert wird - vor allem, wenn Kommentare von Freunden und von Familie kommen...
LG
Anette
Laß Dich bloss nicht von Anderen kirre machen. Stillen ist das natürlichste auf der Welt, viel normaler als Flasche geben. Immer schön auf den Bauch hören und die anderen reden lassen. MIr hat das Stilluch von H. Lothrop (schreibt man die so?) gut geholfen und eine Freundin, die ihren Kleinen (fast 3) heute noch stillt. Meine Mutter UND meine Schwiegermutter haben nicht gestillt, die durften sich nie negativ äußern 8)

Alles, alles Gute für Dich und den Bauchzwerg!
Viele Grüße vom Blümchen mit dem großen Augustblümchen (08/09) und dem kleinen rosa Septemberblümchen (09/12)
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klimaforscherin
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von klimaforscherin »

Ohhh ja, was da für tolle "Ratschläge" kommen.
Man müsste mal ein "Best of" machen...

Was hast du dir denn vorgenommen?
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

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Iris
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Re: Zu wenig Milch? Stimmt das so?

Beitrag von Iris »

Erstmal alles Gute für den Schwangerschafts-Endspurt! :D
"Zu wenig Milch" ist vermutlich der am häufigsten genannte Grund für das Abstillen. Dabei ist echte Hypogalaktie (so heißt das auf Wissenschaftlich) total selten (1-5 % - verursacht entweder durch zu wenig Brustgewebe oder durch Krankheiten).
Allerdings kann es tatsächlich sein, dass ein Baby nicht satt wird, weil es schlicht zu selten angelegt wird und viele Mütter (verunsichert durch Aussagen von Freunden, Verwandten und auch medizinischem Personal) glauben, dass das Kind möglichst bald einen festen Rhythmus von etwa 5 Mahlzeiten mit längerer Nachtpause haben sollte. Das aber ist Quatsch. Wer nach Bedarf stillt, wird schnell feststellen, dass es Phasen gibt, in denen das Kind schier dauernd an der Brust hängt, um dann wieder eine längere Schlafphase einzulegen. Die Abläufe ändern sich aber ständig. Das klingt anstrengend, ist aber viel weniger aufreibend als der Versuch, ein Kind hinzuhalten.
Ein anderer Grund für die Annahme, dass eine Mutter "zu wenig Milch" hat, ist die Tatsache, das viele jede Unmutsäußerung des Kindes auf Hunger zurückführen. Dabei will das Kind im Wesentlichen die Nähe seiner Mutter/seines Vaters spüren und zwar möglichst intensiv. Und das geht halt besonders gut durch Stillen (der Vater muss sich da halt was anderes einfallen lassen :wink: - z. B. Tragen).
Dir wird das alles nicht passieren - Du hast ja jetzt uns. :mrgreen: :welcome:
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft
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