fühl mich wie ein Schnuller-nachts abstillen?
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asmira72
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fühl mich wie ein Schnuller-nachts abstillen?
Hallo zusammen!
Ich bin noch recht neu hier weil ich das Forum erst vor kurzem entdeckt habe. Schade, hätte in der Vergangenheit schon öfters mal Unterstützung benötigt.
Ich muss mal ein bischen ausholen. Mein Sohn ist jetzt 20 Monate alt, wir stillen noch mittags wenn wir zuhause sind, abends und nachts. Vor ca. 4 Monaten hat er von heute auf morgen den Schnuller verweigert (den er wirklich geliebt hat) und wollte die Brust zum nuckeln. Da wir gerade im Urlaub waren hab ich ihn gewähren lassen und mir gedacht das gibt sich wieder von alleine. Leider war dem nicht so.
Er trinkt abends kurz, nuckelt dann noch eine Zeit (mal länger mal kürzer), dreht sich um und schläft. Nachts wenn er aufwacht will er immer an die Brust (seit ein paar Tagen sagt er es auch). Wenn das ab und zu wäre, damit könnte ich leben aber teilweise wacht er alle 1,5-2h auf (das geht jetzt seit Wochen so) und ich kann und mag einfach nicht mehr. Ich kann abends nicht mehr aus dem Haus gehen weil er bei meinem Mann brüllt wie am Spiess und nach mir ruft. Gestern hat er ihn richtig weggestossen!
Dass es ohne Geschrei nicht gehen wird ist mir klar aber habt ihr Ideen oder Tipps wie ich im das abgewöhnen des Nuckelns einfacher machen kann? Ich würde ihn gerne noch weiter stillen (wenn er das denn möchte) aber eben ohne dem Nuckeln, hab nur keine Ahnung wie ich ihm das klar machen soll.
Danke und lg
Ich bin noch recht neu hier weil ich das Forum erst vor kurzem entdeckt habe. Schade, hätte in der Vergangenheit schon öfters mal Unterstützung benötigt.
Ich muss mal ein bischen ausholen. Mein Sohn ist jetzt 20 Monate alt, wir stillen noch mittags wenn wir zuhause sind, abends und nachts. Vor ca. 4 Monaten hat er von heute auf morgen den Schnuller verweigert (den er wirklich geliebt hat) und wollte die Brust zum nuckeln. Da wir gerade im Urlaub waren hab ich ihn gewähren lassen und mir gedacht das gibt sich wieder von alleine. Leider war dem nicht so.
Er trinkt abends kurz, nuckelt dann noch eine Zeit (mal länger mal kürzer), dreht sich um und schläft. Nachts wenn er aufwacht will er immer an die Brust (seit ein paar Tagen sagt er es auch). Wenn das ab und zu wäre, damit könnte ich leben aber teilweise wacht er alle 1,5-2h auf (das geht jetzt seit Wochen so) und ich kann und mag einfach nicht mehr. Ich kann abends nicht mehr aus dem Haus gehen weil er bei meinem Mann brüllt wie am Spiess und nach mir ruft. Gestern hat er ihn richtig weggestossen!
Dass es ohne Geschrei nicht gehen wird ist mir klar aber habt ihr Ideen oder Tipps wie ich im das abgewöhnen des Nuckelns einfacher machen kann? Ich würde ihn gerne noch weiter stillen (wenn er das denn möchte) aber eben ohne dem Nuckeln, hab nur keine Ahnung wie ich ihm das klar machen soll.
Danke und lg
Liebe Grüsse,
Astrid mit Zwergi (05/08)
Astrid mit Zwergi (05/08)
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Sagittaria
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Re: fühl mich wie ein Schnuller-nachts abstillen?
Wie viel versteht er denn schon?
Anna konnte ich in dem Alter erklären, dass mir das weh tut und dass ich das nicht möchte und dann war das für sie o.k. Wenn sie extrem müde ist oder wie jetzt, wo sie krank ist, lasse ich ihr das durch gehen. Wenn es ihr gut geht, dann docke ich sie in dem Moment ab, in dem es mir unangenehm wird und kann dann auch eventuelles Gemecker gut ab. Nach ein paar Mal hatte sie das dann kapiert.
Anna konnte ich in dem Alter erklären, dass mir das weh tut und dass ich das nicht möchte und dann war das für sie o.k. Wenn sie extrem müde ist oder wie jetzt, wo sie krank ist, lasse ich ihr das durch gehen. Wenn es ihr gut geht, dann docke ich sie in dem Moment ab, in dem es mir unangenehm wird und kann dann auch eventuelles Gemecker gut ab. Nach ein paar Mal hatte sie das dann kapiert.
LIEBE Grüße,
Denise, Anna (12/2007), Mika (05/2010), Jonathan (08/2013) und Lebens/Liebespartner Thomas
Trageberatung - Trageschule ClauWi - GK, AK und Zerti
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asmira72
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Re: fühl mich wie ein Schnuller-nachts abstillen?
Naja, er versteht so ziemlich alles, das Problem ist, wenn es nicht nach seinem Kopf geht wird erst mal gebrüllt was geht! Ich docke ihn jetzt auch ab wenn es echt zuviel wird, manchmal meckert er kurz und manchmal brüllt er sich richtig in Rage, dann lasse ich ihn doch wieder andocken. Mich stört es auch dass er nur von mir ins Bett gebracht werden dann bzw. ich auch danach nicht die Wohnung verlassen kann. Ich muss dringend mal wieder raus aus dem Alltagstrott!
Liebe Grüsse,
Astrid mit Zwergi (05/08)
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Sagittaria
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Re: fühl mich wie ein Schnuller-nachts abstillen?
Man kann doch mit Kind so viel unternehmen - oder sich mal nachmittags ohne Kind mit Freundinnen treffen und zur Schlafenszeit wieder zu Hause sein
Zum Entspannen und Entfliehen einfach mal ein schönes Bad nehmen und ein gutes Buch dazu?
Ansonsten fällt mir nichts weiter ein, als Dir zu sagen, dass das wohl die nächsten 12 Jahre oder mehr so bleiben wird. Du bist jetzt eben Mutter. Es kann nicht so laufen, wie vor dem Kind
Zum Entspannen und Entfliehen einfach mal ein schönes Bad nehmen und ein gutes Buch dazu?
Ansonsten fällt mir nichts weiter ein, als Dir zu sagen, dass das wohl die nächsten 12 Jahre oder mehr so bleiben wird. Du bist jetzt eben Mutter. Es kann nicht so laufen, wie vor dem Kind
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Denise, Anna (12/2007), Mika (05/2010), Jonathan (08/2013) und Lebens/Liebespartner Thomas
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- lexi
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Re: fühl mich wie ein Schnuller-nachts abstillen?
Ich kenne das auch und meinen Sohn habe ich mit 2 Jahren nachts abgestillt. Habe es auch mit Erklären gemacht.
Wichtig ist, man will es wirklich und hält es dann auch durch. Ausser natürlich wenn das Kind krank ist. Bei uns ging das relativ gut, er hat am Anfang nur gemotzt und es dann aber akzeptiert. Ich denke aber, das Alter spielt eine große Rolle, bei meiner Tochter kann ich mir das nämlich noch lange nicht vorstellen.
Zum Thema weggehen habe ich eine andere Meinung. Natürlich kann man als Mutter abends mal weggehen, das ist auch total wichtig um Ausgeglichen zu bleiben! Und wenn es nur einmal im Monat ist für 2-3 Stunden, das macht echt viel aus. Bei uns gibt es auch meistens Schreierei, aber die Papas müssen auch einen Weg finden die Kinder zu beruhigen oder zu beschäftigen bis man wieder da ist. Ausserdem sind sie ja nicht bei irgendwem sondern beim Papa.
Wichtig ist, man will es wirklich und hält es dann auch durch. Ausser natürlich wenn das Kind krank ist. Bei uns ging das relativ gut, er hat am Anfang nur gemotzt und es dann aber akzeptiert. Ich denke aber, das Alter spielt eine große Rolle, bei meiner Tochter kann ich mir das nämlich noch lange nicht vorstellen.
Zum Thema weggehen habe ich eine andere Meinung. Natürlich kann man als Mutter abends mal weggehen, das ist auch total wichtig um Ausgeglichen zu bleiben! Und wenn es nur einmal im Monat ist für 2-3 Stunden, das macht echt viel aus. Bei uns gibt es auch meistens Schreierei, aber die Papas müssen auch einen Weg finden die Kinder zu beruhigen oder zu beschäftigen bis man wieder da ist. Ausserdem sind sie ja nicht bei irgendwem sondern beim Papa.
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Re: fühl mich wie ein Schnuller-nachts abstillen?
Da halt konsequent abdocken wenn das Nuckeln losgeht. Das finde ich aber auch schwierig, denn sie brauchen dieses Nuckeln ja auch noch. Vielleicht versuchen einen Ersatz wie Schnuffeltuch oder so anzubieten. Sowas hat bei uns allerdings nicht geklappt, wie gesagt, ich habe dann einfach nachts abgestillt, somit wurde nur noch am Tag hin und wieder genuckelt.asmira72 hat geschrieben: Dass es ohne Geschrei nicht gehen wird ist mir klar aber habt ihr Ideen oder Tipps wie ich im das abgewöhnen des Nuckelns einfacher machen kann? Ich würde ihn gerne noch weiter stillen (wenn er das denn möchte) aber eben ohne dem Nuckeln, hab nur keine Ahnung wie ich ihm das klar machen soll.
Dieses Thema ist echt schwierig, ich habe da auch gerade meine Problemchen...
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asmira72
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Re: fühl mich wie ein Schnuller-nachts abstillen?
So, ich hoffe ich bekomm das mit dem zitiren hin...
Ach ja, Alternative hab ich auch schon versucht, ein Tuch, Kuscheltier, aber nichts interessiert ihn.
Sicher könnte ich mich nachmittags ohne Kind mit Freundinnen treffen wenn es sich einrichten lässt. Allerdings haben sie auch alle Kinder oder arbeiten, daher ist es schwierig. Ich finde dass ein bald 2Jähriger auch mal mit Papa zuhause bleiben kann für ein paar Stunden abends. Mir geht es einfach nur darum dass ich ab und zu mal weg kann oder einen VHS Kurs machen oder sonst was, ist das denn zuviel verlangt?Sagittaria hat geschrieben:Man kann doch mit Kind so viel unternehmen - oder sich mal nachmittags ohne Kind mit Freundinnen treffen und zur Schlafenszeit wieder zu Hause sein Zum Entspannen und Entfliehen einfach mal ein schönes Bad nehmen und ein gutes Buch dazu?Ansonsten fällt mir nichts weiter ein, als Dir zu sagen, dass das wohl die nächsten 12 Jahre oder mehr so bleiben wird. Du bist jetzt eben Mutter. Es kann nicht so laufen, wie vor dem Kind
Ich versuche es auch mit erklären, manchmal ist es auch ok und manchmal nicht. Vom Papa lässt er sich allerdings gar nicht beruhigen!! Ich befürchte dass es auch auf nächtliches Abstillen hinausläuft aber das muss jetzt eh warten da er krank ist und eigentlich die ganze Zeit an der Brust hängt.lexi hat geschrieben:Ich kenne das auch und meinen Sohn habe ich mit 2 Jahren nachts abgestillt. Habe es auch mit Erklären gemacht. Wichtig ist, man will es wirklich und hält es dann auch durch. Ausser natürlich wenn das Kind krank ist. Bei uns ging das relativ gut, er hat am Anfang nur gemotzt und es dann aber akzeptiert. Ich denke aber, das Alter spielt eine große Rolle, bei meiner Tochter kann ich mir das nämlich noch lange nicht vorstellen.Zum Thema weggehen habe ich eine andere Meinung. Natürlich kann man als Mutter abends mal weggehen, das ist auch total wichtig um Ausgeglichen zu bleiben! Und wenn es nur einmal im Monat ist für 2-3 Stunden, das macht echt viel aus. Bei uns gibt es auch meistens Schreierei, aber die Papas müssen auch einen Weg finden die Kinder zu beruhigen oder zu beschäftigen bis man wieder da ist. Ausserdem sind sie ja nicht bei irgendwem sondern beim Papa.
Ach ja, Alternative hab ich auch schon versucht, ein Tuch, Kuscheltier, aber nichts interessiert ihn.
Liebe Grüsse,
Astrid mit Zwergi (05/08)
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Re: fühl mich wie ein Schnuller-nachts abstillen?
Das ist ja echt doof, bleib einfach dran! Was anderes kann ich dir leider nicht sagen, aber irgendwann wird es schon klappen.
Das beruhigen beim Papa ist hier auch eine ganz schwierige Kiste, aber man muß das eben auch "üben", und das geht nur wenn du nicht dabei bzw. in der Wohnung bist. Du musst deshalb auch mal fort, die zwei schaffen das schon
Klar, man fühlt sich doof wenn man weiß daheim ist grade was los, aber wenn es dann mal klappt (und das wird es ganz sicher!),
ist es ein tolles Gefühl.
Ich wünsche euch jedenfalls das es irgendwann klappt, und du auch mal ohne schlechtes Gewissen weggehen kannst.
Das beruhigen beim Papa ist hier auch eine ganz schwierige Kiste, aber man muß das eben auch "üben", und das geht nur wenn du nicht dabei bzw. in der Wohnung bist. Du musst deshalb auch mal fort, die zwei schaffen das schon
Klar, man fühlt sich doof wenn man weiß daheim ist grade was los, aber wenn es dann mal klappt (und das wird es ganz sicher!),
ist es ein tolles Gefühl.
Ich wünsche euch jedenfalls das es irgendwann klappt, und du auch mal ohne schlechtes Gewissen weggehen kannst.
- prinzesschenmama
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 13.01.2009, 17:06
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Re: fühl mich wie ein Schnuller-nachts abstillen?
Hast Du denn shconmal verucht, wie es ist, wenn Du abends nicht da bist? Ich hab ja auch so einen Stilljunkie, Clara würde wohl den ganzen Tag rumnuckeln, wenn ich das zuließe..
Und wenn ich zu Hause bin hat das lange auch überhaupt nicht anders funktioniert, als dass ich sie ins Bett gebracht hab und Nachts beruhigt habe. Irgendwann MUSSTE ichz dann Abends aber mal weg, das ließ sich nicht vermeiden, und wir haben die Erfahrung gemacht, dass das ganze garnicht sooo schlimm ist, wenn ich garnicht da bin. Eingefordert wird das scheinbar nur so vehement, wenn C. weiß, dass ich auch zur Verfügung stehe.
LG,
Andrea
Und wenn ich zu Hause bin hat das lange auch überhaupt nicht anders funktioniert, als dass ich sie ins Bett gebracht hab und Nachts beruhigt habe. Irgendwann MUSSTE ichz dann Abends aber mal weg, das ließ sich nicht vermeiden, und wir haben die Erfahrung gemacht, dass das ganze garnicht sooo schlimm ist, wenn ich garnicht da bin. Eingefordert wird das scheinbar nur so vehement, wenn C. weiß, dass ich auch zur Verfügung stehe.
LG,
Andrea
- cocotte
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1258
- Registriert: 14.05.2009, 17:58
- Wohnort: Saarland
Re: fühl mich wie ein Schnuller-nachts abstillen?
Erst mal Hallo! Schön, dass du das Forum entdeckt hast!
Wenn meine Tochter aber mitbekommt, dass ich daheim bin, kann sie der Papa aber z.B. nicht ins Bett bringen, dann besteht sie auf die Mama. Ich muss mich zumindest unauffällig ins obere stockwerk verziehen.
Probiert es doch einfach mal aus! Wütend darf Dein Kleiner auch sein, wäre ja auch seltsam, wenn es ihm nach soviel Mama-Zeit nichts ausmachen würde, wenn du nicht da bist. Ich finde, man sollte einfach darauf vertrauen, dass Papa u. Kind ihren eigenen Weg finden.
Mittlerweile ist es bei uns überhaupt kein Problem mehr (es sei sie zahnt oder ist krank, aber dann geht ich natürlich nicht weg); ich kann abends was unternehmen und sogar länger wegbleiben, lediglich so gegen 4-5 Uhr morgens geht es nicht mehr ohne Mama, dann möchte sie nämlich fast immer spätestens wieder an die Brust. Sollte sie vorher mal aufwachen, kann sie der Papa auch prima beruhigen. Das haben wir schon feststellen können, als ich vor kurzem krank war und einige Nächte auf der couch verbracht habe, um mich mal etwas erholen zu können.
Ansonsten kann ich dir nur den Tipp geben, den Sagittaria auch schon gegeben hat, konsequent das Abdocken "üben", natürlich nur, wenn das Kind gut drauf ist. Das hat hier auch gut funktioniert.
Aktuell stille ich auch mal wieder viel in der Nacht einschl. Dauernuckeln am frühen Morgen
, Kindlein kriegt den letzten Eckzahn und ist obendrein noch erkältet, aber wenn die Phase vorbei ist, weiß ich, dass sich das dann schlagartig bessert, war bisher immer so! Es kommen auf jeden Fall wieder bessere Zeiten!
Das war bei uns genauso - als es einfach mal sein musste (was heißt MUSSTE, ich hab im Februar letztes Jahr wieder mit einem lieben Hobby begonnen, dass halt mit abendlichen Proben verbunden ist; es war mir einfach ein ganz, ganz großes und dringendes Bedürfnis). Wider Erwarten war meine Maus zwar nicht ganz ohne Tränen, aber trotzdem recht friedlich mit Papa eingeschlafen, als er sich mit ihr hingelegt hat! Und mein Mann hat mir versichert, dass sie wirklich sich nicht weggeschrieen hat, das hätte ich nämlich nie und nimmer gewollt. Aber: Wäre es irgendwie schlimm geworden, hätte er sie aber auch noch prima in den Schlaf tragen können, Tragen hat immer super funktioniert, bis heute eigentlich.prinzesschenmama hat geschrieben:Und wenn ich zu Hause bin hat das lange auch überhaupt nicht anders funktioniert, als dass ich sie ins Bett gebracht hab und Nachts beruhigt habe. Irgendwann MUSSTE ichz dann Abends aber mal weg, das ließ sich nicht vermeiden, und wir haben die Erfahrung gemacht, dass das ganze garnicht sooo schlimm ist, wenn ich garnicht da bin. Eingefordert wird das scheinbar nur so vehement, wenn C. weiß, dass ich auch zur Verfügung stehe.
Wenn meine Tochter aber mitbekommt, dass ich daheim bin, kann sie der Papa aber z.B. nicht ins Bett bringen, dann besteht sie auf die Mama. Ich muss mich zumindest unauffällig ins obere stockwerk verziehen.
Probiert es doch einfach mal aus! Wütend darf Dein Kleiner auch sein, wäre ja auch seltsam, wenn es ihm nach soviel Mama-Zeit nichts ausmachen würde, wenn du nicht da bist. Ich finde, man sollte einfach darauf vertrauen, dass Papa u. Kind ihren eigenen Weg finden.
Mittlerweile ist es bei uns überhaupt kein Problem mehr (es sei sie zahnt oder ist krank, aber dann geht ich natürlich nicht weg); ich kann abends was unternehmen und sogar länger wegbleiben, lediglich so gegen 4-5 Uhr morgens geht es nicht mehr ohne Mama, dann möchte sie nämlich fast immer spätestens wieder an die Brust. Sollte sie vorher mal aufwachen, kann sie der Papa auch prima beruhigen. Das haben wir schon feststellen können, als ich vor kurzem krank war und einige Nächte auf der couch verbracht habe, um mich mal etwas erholen zu können.
Ansonsten kann ich dir nur den Tipp geben, den Sagittaria auch schon gegeben hat, konsequent das Abdocken "üben", natürlich nur, wenn das Kind gut drauf ist. Das hat hier auch gut funktioniert.
Aktuell stille ich auch mal wieder viel in der Nacht einschl. Dauernuckeln am frühen Morgen
S. mit großem Mädchen *04/08 und fast großem Mädchen *02/10 und kleinem Mädchen *12/14 und winzigem Sternenbübchen *+11/17 im Herzen
Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.
Hilde Domin
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leise
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Hilde Domin





