Wie Milchbildung erhöhen?

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teresa2013
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Re: Wie Milchbildung erhöhen?

Beitrag von teresa2013 »

Um diesen Thread abzuschließen, will ich mal kurz berichten, wie es mit uns weitergegangen ist: Nach der OP wegen der Magenpförtnerverengung fand mehrere Tage lang ein Nahrungsaufbau statt. Dieser ist erfolgreich verlaufen. Muttermilch habe ich so viel wie möglich abgepumpt und an die Kleine verfüttert. Nach der Entlassung aus der Klinik war unsere Leidenszeit aber noch nicht vorbei: Meine Tochter hat kurz darauf schlimme Durchfälle mit Blutbeimengung entwickelt. Nach der Ursache wurde lange gesucht, wir waren sogar noch mal in der Klinik, weil ein multiresistenter Keim in ihrem Stuhl gefunden wurde. Allerdings konnte der Keim später als Ursache der Durchfälle ausgeschlossen werden. Als meine Tochter nach 3 Wochen durch die anhaltenden Durchfälle ganz schlecht aussah, habe ich nach Beratung in einer Apotheke angefangen, ein probiotisches Mittel für den Darm zu geben. Fast zeitgleich habe ich auf Anraten des Kinderarztes die Flaschennahrung außerdem auf eine Spezialmilch ohne Kuhmilcheiweiß umgestellt. Es ist dann sofort besser geworden. Wir wissen allerdings bis heute nicht, ob die Besserung an der Spezialnahrung lag (ob sie also eine Kuhmilchunverträglichkeit hat) oder an dem probiotischen Mittel. Mit der Gabe der Spezialnahrung hätte ich nach Aussage des Arztes eigentlich abstillen sollen, da wohl auch in der Muttermilch in geringem Maße Kuhmilcheiweiß enthalten ist, wenn die Mutter Milchprodukte zu sich nimmt. Ich habe das aber nicht getan, sondern zunächst weiter abgepumpt und die Milch erst mal eingefroren. Nach zwei Wochen bin ich wieder zum Anlegen übergegangen und habe die eingefrorene Milch verfüttert - hat meine Tochter problemlos vertragen. Inzwischen gehe ich noch einmal am Tag an die Pumpe, es kommt aber kaum noch etwas

Insgesamt habe ich für mich die Erkenntnis gewonnen, dass die Frage, ob es mit dem Stillen klappt oder nicht, zweitrangig wird, wenn die Gesundheit des Kindes ernsthaft in Frage steht. Seitdem bin ich wesentlich gelassener und nehme die Situation so, wie sie ist.
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