Zuckerfrei(er) leben!
Moderator: britje
- Sarasu
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Bei mir funktioniert es so super:
Wenn ich Lust auf Süßes habe, geh ich in die Küche und trinke erstmal ein großes Glas Wasser. Währenddessen schau ich mich um, auf was ich Lust habe. Im Blickfeld sind da Obst, Gemüse, Brot und evtl. Reste auf dem Herd. (Süßigkeiten sind im Schrank im Nebenzimmer). Oft stelle ich fest, dass das Wasser reicht, sonst esse ich halt einen Apfel oder gleich was "Richtiges".
Wenn ich Lust auf Süßes habe, geh ich in die Küche und trinke erstmal ein großes Glas Wasser. Währenddessen schau ich mich um, auf was ich Lust habe. Im Blickfeld sind da Obst, Gemüse, Brot und evtl. Reste auf dem Herd. (Süßigkeiten sind im Schrank im Nebenzimmer). Oft stelle ich fest, dass das Wasser reicht, sonst esse ich halt einen Apfel oder gleich was "Richtiges".
- Nuala
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Ja, Wortgewitter, das ist die andere Variante - keinen Heißhunger Aufkommen lassen durch stetiges Essen.
Besonders gut kommt eiweißhaltiges und Vollkorniges. Beides macht lange satt.
Und VIEL trinken (etwas das ich GAR nicht kann
).
Besonders gut kommt eiweißhaltiges und Vollkorniges. Beides macht lange satt.
Und VIEL trinken (etwas das ich GAR nicht kann
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
- Dana
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
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Wir leben kuhmilch- und fleischfrei. Die nächste Baustelle wäre bei uns auch Zucker. Aber primär wegen der Zähne. Wir essen eher selten Süßigeiten. Aber Zucker ist ja beinah überall drin.
Meine Glücklichmacher sind momentan vegane Waffeln und Limo.
Also geht es mir/uns durch Zucker eher besser.
Und daher meine Frage, warum geht es euch ohne Zucker besser? Also in welcher Form geht es euch denn "schlecht" durch Zucker? Und woher wisst ihr, dass es am Zucker liegt?
Wir leben kuhmilch- und fleischfrei. Die nächste Baustelle wäre bei uns auch Zucker. Aber primär wegen der Zähne. Wir essen eher selten Süßigeiten. Aber Zucker ist ja beinah überall drin.
Meine Glücklichmacher sind momentan vegane Waffeln und Limo.
Und daher meine Frage, warum geht es euch ohne Zucker besser? Also in welcher Form geht es euch denn "schlecht" durch Zucker? Und woher wisst ihr, dass es am Zucker liegt?
mit den 3 Elfen 2007, 2010, 2013 und Little foot 9/18
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Grünfrosch
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Schlecht ging es mir nicht, ich hatte keine Allergien oder so etwas, was mir zur Umstellung gebracht hätte. Aber dieser Süßhunger hat mich schon genervt. Dieser Appetit ohne Hunger, wo man um die Küchenschränke herumschleicht und etwas Süßes sucht. Das fand ich schon richtig blöd, dieses "ich brauch jetzt was Süßes!" Wie eine Sucht eben. Ein paar Jahre lang habe ich dann während der Fastenzeit auf Zucker verzichtet, um nach der ganzen Weihnachtsvöllerei wieder ein bisschen "normal" zu werden. Und da fand ich es am Ende der 10 Wochen immer total erleichternd, wie egal mir Süßkram in dieser Zeit geworden war. Andere Leute haben ja wirklich Unverträglichkeiten oder starke Hautprobleme und ändern ihre Ernährung deshalb. Solche Gründe gab es bei mir eigentlich gar nicht.Dana hat geschrieben: Und daher meine Frage, warum geht es euch ohne Zucker besser? Also in welcher Form geht es euch denn "schlecht" durch Zucker? Und woher wisst ihr, dass es am Zucker liegt?
Die Umstellung kam dann bei mir, als unsere 1. Tochter angefangen hat, bei uns mitzuessen. Ich wollte einfach, dass sie einen gesunden Geschmack entwickelt und nicht mit Süßzeugs aufwächst.
Große Maus 08/10 und kleine Maus 08/13
- Nuala
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Ich fühle mich ohne Zucker klarer, selbstbewusster, wohler in mir, fitter und ausgeglichener. Ich schlafe besser, bin geduldiger und habe von mir aus Lust auf gesundes Essen, das mir gut tut.
Bei mir hat es echt ENORME Auswirkungen ob ich Zucker esse oder nicht.
Gleichzeitig muss ich immer und immer wieder darum kämpfen weil ich sehr schnell rückfällig werde.
Ich experimentiere jetzt seit einem Jahr und ich habe mittlerweile echt KEINEN Zweifel mehr dran, dass Zucker eine Last ist und NICHTS bringt (außer schnellen Genuss).
Zur Zeit bin ich mal wieder auf ein Entzug...
Bei mir hat es echt ENORME Auswirkungen ob ich Zucker esse oder nicht.
Gleichzeitig muss ich immer und immer wieder darum kämpfen weil ich sehr schnell rückfällig werde.
Ich experimentiere jetzt seit einem Jahr und ich habe mittlerweile echt KEINEN Zweifel mehr dran, dass Zucker eine Last ist und NICHTS bringt (außer schnellen Genuss).
Zur Zeit bin ich mal wieder auf ein Entzug...
Großes Mädel 10/08 & kleines Mädel 04/11
- Anneke
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Ich würd auch nicht unbedingt sagen, dass es mir - körperlich - ohne Zucker besser geht. Aber es geht mir auch nicht schlechter
Und ich habe einen Monat nach der Geburt schon wieder ne 5 vorne auf der Waage stehen
(ist auch ein netter Nebeneffekt...)
Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man merkt, dass man auch gut drauf verzichten kann. Auslöser bei mir war auch eher meine Tochter und die Vorbildfunktion (wobei sie schon Süßes essen darf, nur das Angebot ist hier eben sehr gering da nichts im Haushalt vorrätig), hinzu kam, dass ich phasenweise täglich Süßes gegessen habe und dachte, dass das gar nicht geht
Mein PLan war auch gar nicht komplett drauf zu verzichten, hab einfach angefangen mich in das Thema einzulesen und irgendwie war das so abschreckend, dass der Verzicht gar nicht so schwer war wie ich gedacht hab. Und nun bin ich schon 5 Wochen Süßigkeitenfrei (wie gesagt, auf versteckte Zucker achte ich nicht soooo streng).
Ich frage mich gerade, wie lange ich das so noch durchziehe(n will). An und für sich spricht ja nichts dagegen MAL was Süßes zu essen, aber ich habe Angst dann wieder komplett in alte Muster zu verfallen. Ist wie mit dem Rauchen - oft reicht ja schon eine Zigarette um wieder richtig anzufangen...daher traue ich mich an Süßes gerade gar nicht ran...
Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man merkt, dass man auch gut drauf verzichten kann. Auslöser bei mir war auch eher meine Tochter und die Vorbildfunktion (wobei sie schon Süßes essen darf, nur das Angebot ist hier eben sehr gering da nichts im Haushalt vorrätig), hinzu kam, dass ich phasenweise täglich Süßes gegessen habe und dachte, dass das gar nicht geht
Ich frage mich gerade, wie lange ich das so noch durchziehe(n will). An und für sich spricht ja nichts dagegen MAL was Süßes zu essen, aber ich habe Angst dann wieder komplett in alte Muster zu verfallen. Ist wie mit dem Rauchen - oft reicht ja schon eine Zigarette um wieder richtig anzufangen...daher traue ich mich an Süßes gerade gar nicht ran...
Mit der kleinen Milchnudel (16.05.11) an der Hand und Minizwerg im Bauch (vET 20.10.13)
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matah
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Re: Zuckerfrei(er) leben!
Vielleicht darf man Rauchen und Zuckerkonsum doch nicht so vergleichen? Gut, bei beidem spielen Gewohnheiten\Gewöhnung eine große Rolle, aber bei der Theorie Suchtfaktor Zucker hab ich so meine Probleme. Soll es da auch ne Sucht für sauer, salzig, scharf oder bitter geben? Rauchen macht süchtig, es ist Nikotin, das Gift das etwas auslöst im Gehirn. Aber Zucker? Werden nicht alle Kohlenhydrate die wir zu uns nehmen in Zucker gewandelt?
Liebe Grüße von M.H. mit J. 02/03 und P. 04/05
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EhMikp
Re: Zuckerfrei(er) leben!
Doch das kann man vergleichen, weil sowohl Zigaretten als auch Zucker dasselbe Belohnungzentrum in Gehirn ansprechen. Sehr interessant und ausführlich dazu ist das Buch "Die Lustfalle" von Douglas Lisle. Das kann ich Dir als Lektüre wirklich empfehlen, wenn Dich das Thema interessiert.
- anirahtaK
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Re: AW: Zuckerfrei(er) leben!
Tja und sowohl Raucher als auch Alkoholiker habens einfacher mit dem lebenslangen Entsagen. Denn Niemand muss rauchen oder Alk trinken. Aber Essen müssen alle und man wird so verd*** schnell rückfällig wenn man nicht aufpasst.
Für mich ist es eindeutig eine Sucht. Nicht weil ich meine Maßlosigkeit entschuldigen will, sondern um es verständlich zu machen, warum es so schwer ist, nur den berühmten einen Riegel Schokolade zu essen und nicht die ganze Tafel reinzumampfen. Bei Bitterschokolade klappt das übrigens mit dem Riegel. Komisch oder...
Zwergin * 12.12.12
Für mich ist es eindeutig eine Sucht. Nicht weil ich meine Maßlosigkeit entschuldigen will, sondern um es verständlich zu machen, warum es so schwer ist, nur den berühmten einen Riegel Schokolade zu essen und nicht die ganze Tafel reinzumampfen. Bei Bitterschokolade klappt das übrigens mit dem Riegel. Komisch oder...
Zwergin * 12.12.12
Moppetüte *12.12
- eines Tages fällt dir auf, dass du 99% gar nicht brauchst -
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Lösche Benutzer 2872
Re: AW: Zuckerfrei(er) leben!
In meinem Fall ist es keine Theorie. Ich kann mit Zucker nicht umgehen und habe da sehr starke Suchttendenzen. Als ehemaliger Raucher empfinde ich beides für mich schon als ähnlich, unabhängig davon in das nun theoretisch möglich ist oder nicht.matah hat geschrieben:Vielleicht darf man Rauchen und Zuckerkonsum doch nicht so vergleichen? Gut, bei beidem spielen Gewohnheiten\Gewöhnung eine große Rolle, aber bei der Theorie Suchtfaktor Zucker hab ich so meine Probleme. Soll es da auch ne Sucht für sauer, salzig, scharf oder bitter geben? Rauchen macht süchtig, es ist Nikotin, das Gift das etwas auslöst im Gehirn. Aber Zucker? Werden nicht alle Kohlenhydrate die wir zu uns nehmen in Zucker gewandelt?
