Stillverzweiflung - Saugverwirrung und zu wenig Milch
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AnnaKatharina
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Re: Stillverzweiflung - Saugverwirrung und zu wenig Milch
Wann sind denn deine Schiilddrüsewerte das letzte Mal kontrolliert worden?
Falls vor der Geburt, wäre eine zeitnahe Kontrolle sicher sinnvoll, da nicht optimal eingestellte SD-Erkrankungen Milchmangel verursachen können.
Kannst ja schon mal einen Termin vereinbaren
Falls vor der Geburt, wäre eine zeitnahe Kontrolle sicher sinnvoll, da nicht optimal eingestellte SD-Erkrankungen Milchmangel verursachen können.
Kannst ja schon mal einen Termin vereinbaren
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
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Äffle
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Re: Stillverzweiflung - Saugverwirrung und zu wenig Milch
Okay
Naja ich muss sagen, bzgl der Schilddrüsenwerte habe ich keinen kompetenten Arzt. Egal ob Hausarzt/Frauenarzt nehmen immer nur den TSH ab und solange der in der Norm ist, sieht keiner ein Problem. Oder meinst du, der TSH reicht aus?
Naja ich muss sagen, bzgl der Schilddrüsenwerte habe ich keinen kompetenten Arzt. Egal ob Hausarzt/Frauenarzt nehmen immer nur den TSH ab und solange der in der Norm ist, sieht keiner ein Problem. Oder meinst du, der TSH reicht aus?
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AnnaKatharina
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Re: Stillverzweiflung - Saugverwirrung und zu wenig Milch
Bin keine Ärztin.
Vielleicht kann eine der Stillberaterinnen hier was dazu sagen.
Aber was hindert dich daran, zu einem Internisten zu gehen, der auf SD spezialisiert ist?
Übrigens kann auch deine Hebamme Blut abnehmen
Vielleicht kann eine der Stillberaterinnen hier was dazu sagen.
Aber was hindert dich daran, zu einem Internisten zu gehen, der auf SD spezialisiert ist?
Übrigens kann auch deine Hebamme Blut abnehmen
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Äffle
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Re: Stillverzweiflung - Saugverwirrung und zu wenig Milch
Ich war vor der SS beim Nuklearmedinziner und beim Endokrinologen. Soweit alles okay. Der eine meinte, ich könnte die Medikamente weglassen, der andere meinte, weiternehmen. Wartezeit für so einen Termin ca. 3Monate...
Meine Wochenbetthebamme hat die Betreuung beendet, da alles soweit in Ordnung ist sagt sie
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Äffle
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Re: Stillverzweiflung - Saugverwirrung und zu wenig Milch
Hui jetzt bin ich total perplex
Ich wollte gerne stillen, einfach weil ich eine schöne Stillbeziehung zu meinem Kind möchte und ihm das zu geben, was es braucht. Hätte ich von Anfang an genug Milch gehabt, hätte ich vermutlich gar nichts in Frage gestellt.
Nun liege ich hier, er nuckelt an der Brust zum einschlafen und ich frage mich: will ich das? Will ich alle zwei Stunden eine halbe Stunde dasitzen und an mir rumsaugen lassen? Danach noch regelmäßig pumpen, um die Milchmenge zu steigern?
Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass ich nichts auf die Reihe bekomme und nur noch im zwei Stunden Rhythmus lebe. Abends wenn mein Mann endlich zu Hause ist, genießen wir nicht die Zeit zu zweit oder dritt, sondern er beschäftigt sich mit unserem Sohn, damit ich Zeit habe eine Stunde mit pumpen zu verbringen. Nach dem Essen fallen wir nur noch müde ins Bett und haben eigentlich nix voneinander.
Zudem gehöre ich bestimmt nicht zu dem Typ Frau, der keine Probleme damit hat, in der Öffentlichkeit zu stillen.
Ich traue mich ja schon kaum mehr aus dem Haus. Und wenn dann rechne ich ständig, wann ich zur nächsten Mahlzeit wieder zu Hause sein muss.
Ich bin grade sehr durcheinander aber bin mir wirklich unschlüssig, ob ich das hier möchte oder ob ich nicht den ‚einfacheren‘ Weg gehe und so meinen Sohn und unser neues Familienleben einfach mehr genießen kann und es hoffentlich beim zweiten Kind anders zu erleben?!
Kann mich jemand von euch verstehen?
Ich wollte gerne stillen, einfach weil ich eine schöne Stillbeziehung zu meinem Kind möchte und ihm das zu geben, was es braucht. Hätte ich von Anfang an genug Milch gehabt, hätte ich vermutlich gar nichts in Frage gestellt.
Nun liege ich hier, er nuckelt an der Brust zum einschlafen und ich frage mich: will ich das? Will ich alle zwei Stunden eine halbe Stunde dasitzen und an mir rumsaugen lassen? Danach noch regelmäßig pumpen, um die Milchmenge zu steigern?
Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass ich nichts auf die Reihe bekomme und nur noch im zwei Stunden Rhythmus lebe. Abends wenn mein Mann endlich zu Hause ist, genießen wir nicht die Zeit zu zweit oder dritt, sondern er beschäftigt sich mit unserem Sohn, damit ich Zeit habe eine Stunde mit pumpen zu verbringen. Nach dem Essen fallen wir nur noch müde ins Bett und haben eigentlich nix voneinander.
Zudem gehöre ich bestimmt nicht zu dem Typ Frau, der keine Probleme damit hat, in der Öffentlichkeit zu stillen.
Ich traue mich ja schon kaum mehr aus dem Haus. Und wenn dann rechne ich ständig, wann ich zur nächsten Mahlzeit wieder zu Hause sein muss.
Ich bin grade sehr durcheinander aber bin mir wirklich unschlüssig, ob ich das hier möchte oder ob ich nicht den ‚einfacheren‘ Weg gehe und so meinen Sohn und unser neues Familienleben einfach mehr genießen kann und es hoffentlich beim zweiten Kind anders zu erleben?!
Kann mich jemand von euch verstehen?
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Fernweh
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Re: Stillverzweiflung - Saugverwirrung und zu wenig Milch
Dein Baby ist noch so klein. Vor allem die erste Zeit ist so anstrengend. Er wird aber immer schneller beim Trinken werden. Du wirst nicht ewig 30 min Stilleinheiten haben und auch nicht ewig Pumpen. Durchhänger zu haben ist normal. Ich war die ersten Wochen mit der Couch verschmolzen. Wie soll ich das schaffen? Dauernd ein BES machen? Die Große nebenbei versorgen? Usw. Es wurde mit der Zeit alles leichter, Routinen wurden gebildet. Ein Schritt nach dem Anderen.
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AnnaKatharina
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Re: Stillverzweiflung - Saugverwirrung und zu wenig Milch
Ob du stillen möchtest oder nicht kannst nur du selbst wissen und entscheiden.
Aber dein Kind ist gerade mal 1 Monat alt. Da ist es vollkommen normal, noch nicht wieder ein "normales" Lebem zu haben. Ganz egal ob man stillt oder nicht. Das ist einfach das Leben mir Baby.
Und auch das Pumpen wäre ja höchstwahrscheinlich nur übergangsweise.
Genauso wie man Routinen entwickelt zum unterwegs sein mit Baby und auch zum ausserhäusigen Stillen. Da wächst man rein und findet Wege und Strategien
Aber dein Kind ist gerade mal 1 Monat alt. Da ist es vollkommen normal, noch nicht wieder ein "normales" Lebem zu haben. Ganz egal ob man stillt oder nicht. Das ist einfach das Leben mir Baby.
Und auch das Pumpen wäre ja höchstwahrscheinlich nur übergangsweise.
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AnnaKatharina
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Re: Stillverzweiflung - Saugverwirrung und zu wenig Milch
Hm. Aber offensichtlich hast du ja noch Beratungsbedarf, sonst gäbe es diesen Thread ja nichtÄffle hat geschrieben: 14.01.2021, 17:48
Meine Wochenbetthebamme hat die Betreuung beendet, da alles soweit in Ordnung ist sagt sie
Aber anscheinend hat sie ja eh nicht so viel Ahnung vom Stillen sonst hätte sie sich besser beraten und die Betreuung nicht vorzeitig beendet.
Deine Krankenkasse zahlt die Wochenbettbetreuung bis dein Kind 12 Wochen alt ist. Solange hast du eigentlich auch Anspruch drauf .
Auch so Themen wie " Alltag mit Baby" und was ist normal etc gehören ja dazu.
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
- Myeskathry
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Re: Stillverzweiflung - Saugverwirrung und zu wenig Milch
Komisch, meine Hebamme meinte, dass ich Beratungsanspruch bei einer Hebamme habe solange ich stille - egal ob 12 Monate oder 3 Jahre... ?
Liebe Grüße
Myeskathry mit Ritter (7/12), Möhrchen (7/14) und kleinem Edelmann (4/20) +
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Alice89
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Re: Stillverzweiflung - Saugverwirrung und zu wenig Milch
Vor der Frage, ob stillen oder nicht, stand ich auch immer wieder (und tu es heute manchmal noch). Gründe, warum ich mir das drumrum immer noch antu (mein Zwerg ist 13 Wochen alt, unsere Einheiten dauern in der Regel eine Stunde, ich pump noch und das BES läuft auch noch mit), sind aber, dass stillen halt nicht nur Nahrung ist.
Wenn der Milchspendereflex einsetzt und meine Kleine verdreht genießerisch die Augen, weiß ich, wofür ich es mache. Oder wenn sie nachts nuckelnd sofort wieder einschläft, ehrlich, wir hatten noch keine einzige durchgemachte Nacht, toitoitoi. Oder wenn sie nach einer unangenehmen Behandlung beim Arzt an der Brust sofort runterkommt und einschläft.
Soll jetzt natürlich auch nicht heißen, dass das alles ohne stillen nicht ginge. Überleg dir halt, was stillen für dich speziell bedeutet und entscheide dann
Wenn der Milchspendereflex einsetzt und meine Kleine verdreht genießerisch die Augen, weiß ich, wofür ich es mache. Oder wenn sie nachts nuckelnd sofort wieder einschläft, ehrlich, wir hatten noch keine einzige durchgemachte Nacht, toitoitoi. Oder wenn sie nach einer unangenehmen Behandlung beim Arzt an der Brust sofort runterkommt und einschläft.
Soll jetzt natürlich auch nicht heißen, dass das alles ohne stillen nicht ginge. Überleg dir halt, was stillen für dich speziell bedeutet und entscheide dann