Wenig Milch Baby nimmt nicht zu

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Mondenkind
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Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu

Beitrag von Mondenkind »

Hallo, ich melde mich in Kürze.
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Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu

Beitrag von Mondenkind »

Kami hat geschrieben: 04.12.2020, 21:41
Was die Milchproduktion angeht, ich nehme momentan 5,1g Bockshornkleesamen ein. Soll ich bei dieser Dosierung bleiben oder erhöhen/reduzieren?
HAst Du einen veränderten Körpergeruch wahrgenommen? Man sollte nach Curry riechen.
Wie ist es mit Abpumpen. Ich pumpe seit einigen Tagen nicht ab, da ich Angst habe ihr die Milch "wegzunehmen". Da sie kräftiger Saugen muss, um an die hintere Milch zu gelangen. Das mag sie leider nicht, sobald es ihr zu anstrengend wird dockt sie an. Wobei die hintere Milch ja fettreicher und für die Gewichtszunahme essentiell ist.
Das PUmpen ist gut für die Milchmenge, desweiteren hast Du Muttermilch zum Zufüttern zur Verfügung. Du kannst auch nach dem Stillen pumpen und diese MIlch dann aufrahmen.
Kami hat geschrieben: 08.12.2020, 11:36 Hallo zusammen, heute morgen nach dem aufgewachen war ich einfach schockiert. Meine Brüste fühlen sich sooo leer an und sind einfach nur schlaff. Normalerweise sind die morgens immer voll und die kleine wird beim Frühstücken immer satt. Heute ist alles anders und ich mache mir große Sorgen. Geht die Milch jetzt noch komplett weg? Ist das möglich,dass die Milch von heute auf morgen weniger wird oder ganz weg geht?? Beim Anlegen hört sie nach einige Male schlucken auf zu trinken und meckert. Ich hoffe das ändert sich schnell zum positiven. Ich lege sie so oft wie möglich heute an.
Nein, die Milch bleibt nicht einfach weg, keine Sorge! Das ist ausgeschlossen. Die Völle und Festigkeit der ersten Zeit verschwindet irgendwann. Ich würde erstmal davon ausgehen, dass es sich darum handelt.
Habs vergessen zu erwähnen, dass ich gestern eine Kapsel Propolis (1000mg) eingenommen hatte. Könnte es daran liegen?
Nein.

Hast Du ein aktuelles Gewicht? Die Gewichtsschwankungen sind so erstmal im völlig normalen Rahmen. Eine Abnahme ist da, vor allem in dem kurzen Zeitraum, nicht zu erkennen. Dafür brauchen wir mehr Zeit zum beurteilen. Mit REduktionsschritten von alle 2 Tage 20-30ml weniger oder 50ml pro Woche weniger kann nichts passieren, da brauchst Du keine Sorge zu haben.
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Kami
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Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu

Beitrag von Kami »

22.09 2920 g Hausgeburt
29.09. 2810g
03.10 2900g
06.10. 3040g
15.10. 3090g
21.10 3390 g 120ml zugefüttert MuMi
28.10 3670 g 120ml zugefüttert MuMi
01.11 4100 g 120ml zugefüttert MuMi
24.11 4505g 180ml zugefüttert MuMi
26.11 4545g 170ml zugefüttert MuMi
28.11 4590g 150ml zugefüttert MuMi
29.11 4610g 150ml zugefüttert MuMi
30.11 4690g 130ml zugefüttert MuMi
01.12. 4660 g, 8x gestillt, 265 ml MuMi, 2x Stuhl, 6x Pipi
02.12. 4720 g,13x gestillt,330ml MuMi, 1x Stuhl, 5x Pipi
03.12. 4770 g, 7x gestillt, 170 ml PRE, 110 ml MuMi, 2x Stuhl, 3x Pipi ( waren den halben Tag unterwegs konnte nicht oft stillen musste mit Pre zufüttern)
04.12. 4810g, 9x gestillt, 165ml MuMi, 3x Stuhl , 2x Pipi
05.12. 4770g, 8x gestillt, 220 ml MuMi, 0x Stul, 4x Pipi
06.12. 4750g,xxx
07.12. 4770g,xxx
08.12. 4770g,xxx
09.12. 4850g,

Ja, ich rieche sehr stark nach Curry, dann bleibe ich bei dieser Dosierung.

Werden die Brüste ab jetzt immer so bleiben bzw schlaff sein. Kann man da was machen?
Gibt es in medizinischer Hinsicht Medikamente, um die Milchproduktion anzuregen bzw den Prolaktinspiegel zu erhöhen?

Wieso haben einige Frauen eig. sehr viel Milch und andere wiederum nicht. Ich meine, meine Schwangerschaft lief problemlos hatte eine normal Geburt und es gab keine Auffälligkeiten. Auch in der Nachsorge beim Frauenarzt war alles okay. Die ersten Wochen habe ich sie auch wirklich ständig angelegt. Sie war mehrere Stunden 2-3h an der Brust dennoch kam es nie zu einer Erhöhung der Milchmenge. Sie hatte in einer Woche nur 50g zugenommen, deshalb riet meine Hebamme zum zufüttern.
So langsam habe ich keine Hoffnung mehr vollzustillen, zumindest möchte ich ohne Pre-Nahrung weitermachen. Denn die angepumpte Milch von meiner Freundin reicht manchmal für eine Woche auch nicht mehr aus. Sie friert die Milch für eine Woche immer ein und ich hole sie dann ab.
MaMi von FaTi FaTi (09/2020)
amaryllis
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Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu

Beitrag von amaryllis »

Kami hat geschrieben: 09.12.2020, 11:11Wieso haben einige Frauen eig. sehr viel Milch und andere wiederum nicht. Ich meine, meine Schwangerschaft lief problemlos hatte eine normal Geburt und es gab keine Auffälligkeiten. Auch in der Nachsorge beim Frauenarzt war alles okay. Die ersten Wochen habe ich sie auch wirklich ständig angelegt. Sie war mehrere Stunden 2-3h an der Brust dennoch kam es nie zu einer Erhöhung der Milchmenge.
Über diese Frage habe auch ich mir lange Zeit den Kopf zerbrochen.

Auch ich hatte eine komplikationslose Schwangerschaft, eine traumhafte Hausgeburt und mein Baby viel und häufig an der Brust. Mein Baby hatte mit 2980g ein ähnliches Geburtsgewicht wie deins. Pumpen und unzähliges Anlegen haben auch bei mir die Milchmenge nicht in ausreichendem Maß gesteigert.

Ich vermute, dass mein Baby anfangs nicht effektiv genug getrunken hat, wodurch die "Milchproduktionstätten" (die Anzahl der Prolaktinrezeptoren) nicht richtig installiert wurden. Dies geht, so lautet die Theorie" nur in den ersten Wochen nach der Geburt. Dies habe ich aber leider nicht bemerkt und so konnte sich die Milchproduktion nicht richtig etablieren. Das kann im Nachhinein leider nicht bei jeder Frau wieder korrigiert werden. Oder aber mein Prolaktinspiegel (das Signal zur Milchbildung) ist von Natur aus zu niedrig, was ich aber eher für unwahrscheinlich halte, da ich nach der Geburt einen deutlichen Milcheinschuss hatte. Domperidon, das ja den Prolaktinspiegel erhöht, hat bei mir zu einem zweiten "Milcheinschuss" geführt, was mir zeigt, dass es irgendwie mit meinem Prolaktinspiegel bzw. den entsprechenden Rezeptoren zusammenhängt.

Beim nächsten Kind werde ich von Anfang an auf effektives Trinken achten. Auch ich habe sie teilweise bis zu einer Stunde an einer Seite gelassen, wobei ich wohl eher häufiger hätte die Seiten wechseln und auf effektives Trinken achten sollen. 2-3 Stunden an der Brust bedeuten leider häufig, dass die meiste Zeit genuckelt/geschlafen und nur wenig wirklich getrunken wird. Sollte ich dann, trotz regelmäßiger und effektiver Entleerung der Brust von Anfang an, dennoch wieder Probleme mit der Milchmenge bekommen, dann wird es wohl doch ein physiologisches Problem sein.
Fühlt euch gegrüßt von amaryllis und der kleinen Schnute (*06/20).

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Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu

Beitrag von Kami »

@amaryllis Inwiefern hat sich die Milchmenge nach der Einnahme von Domperidon erhöht. Konntest du danach vollstillen? Wie lange hast du's eingenommen? Würdest du die Einnahme empfehlen. Morgen habe ich einen Frauenarzt Besuch und da werde ich's erwähnen.

Meine Mutter sagt, dass sie ihr erstes Kind auch nicht vollstillen konnte und iwann mit der Flasche weitergemacht hat. Beim 2. Kind hatte sie mega viel Milch, dass sie parallel noch 2 weitere Kinder sattbekommen hat. Ich hoffe, dass ich beim 2. Kind vollstillen kann.
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Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu

Beitrag von Kami »

@amaryllis ich hatte schon die ersten Tage die Befürchtung, dass sie nicht effektiv trinkt. Meine Hebamme hatte das beobachtet und mich jedes Mal beruhigt ,dass sie gut saugt und auch schluckt. Von daher hatte ich mir keine Sorgen darüber gemacht.
MaMi von FaTi FaTi (09/2020)
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Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu

Beitrag von amaryllis »

Kami hat geschrieben: 09.12.2020, 13:17 @amaryllis ich hatte schon die ersten Tage die Befürchtung, dass sie nicht effektiv trinkt. Meine Hebamme hatte das beobachtet und mich jedes Mal beruhigt ,dass sie gut saugt und auch schluckt. Von daher hatte ich mir keine Sorgen darüber gemacht.
War bei mir genauso. Meine Hebamme nannte sie "Naturtalent". Naja, im Nachhinein ist man immer schlauer. :wink:
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Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu

Beitrag von amaryllis »

Kami hat geschrieben: 09.12.2020, 13:13 @amaryllis Inwiefern hat sich die Milchmenge nach der Einnahme von Domperidon erhöht. Konntest du danach vollstillen? Wie lange hast du's eingenommen? Würdest du die Einnahme empfehlen. Morgen habe ich einen Frauenarzt Besuch und da werde ich's erwähnen.

Meine Mutter sagt, dass sie ihr erstes Kind auch nicht vollstillen konnte und iwann mit der Flasche weitergemacht hat. Beim 2. Kind hatte sie mega viel Milch, dass sie parallel noch 2 weitere Kinder sattbekommen hat. Ich hoffe, dass ich beim 2. Kind vollstillen kann.
Ups, ich habe zuerst nur deinen ersten Beitrag gelesen.

Bei mir war das Domperidon quasi die Wende. Dadurch konnte ich gerade nochmal vermeiden, dass wir zufüttern müssen. Vollstillen war mit Domperidon bei mir problemlos möglich.

Es ist ein Medikament, dass eigentlich gegen Übelkeit und erbrechen eingesetzt wird, aber als "Nebenwirkung" die Milchbildung fördert. Wichtig ist, dass du (insbesondere herz)gesund bist, da es sonst zu Nebenwirkungen führen kann. Lass dich dazu am besten nochmal von Mondenkind und deiner Frauenärztin beraten. Ich kann es dir nicht empfehlen, da ich kein Arzt bin und zudem deine individuelle Krankengeschichte nicht kenne.
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Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu

Beitrag von Kami »

Ich habe keine Krankheiten und hatte bisher keine, bin Kern gesund 😊 deswegen auch die Bewunderung wegen der Milchbildung. Vor der Schwangerschaft hatte ich auch eine Entgiftung von 3 Wochen gemacht. In der Woche 3 Tage lang Wasserfasten gemacht und die anderen Tage mich nach meiner Blutgruppe ernährt. Hatte mich so auf die Schwangerschaft und Stillzeit vorbereitet. Leider klappt die Stillzeit nicht wie erhofft.
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Re: Wenig Milch Baby nimmt nicht zu

Beitrag von ShinyCheetah »

Zum Thema Schlaffheit der Brüste: Meine sind leider klein geblieben, nachdem sich das Stillen quasi zu 100% eingespielt hatte. Sehr frustrierend - vor der Schwangerschaft hatte ich B, bei Milcheinschuss Lara-Craft-Brüste mit C - D - jetzt habe ich A ;) Aber: Gerade werden meine Brüste wieder straffer und größer - dank 2. Schwangerschaft ;) Es gibt also Möglichkeiten ;)

Zum Domperidon sagt sicherlich Mondenkind noch was - solche Maßnahmen zu empfehlen ist, denke ich, den Stillberaterinnen vorbehalten. Vielleicht ist es ja wirklich nicht nötig bei dir, Kami. Du hast doch gerade erst angefangen, unter Mondenkinds Anleitung die Zufütterung zu reduzieren. Ich drück auf jeden Fall die Daumen. Spätestens mit der Beikosteinführung wirst du ganz bestimmt vom Zufüttern wegkommen können und dann hoffentlich noch ganz lange entspannt weiterstillen :)
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)


The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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