Stillende Mutter des Freibads verwiesen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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ich will aber
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Re: AW: Stillende Mutter des Freibads verwiesen

Beitrag von ich will aber »

greenie bird hat geschrieben:Ich weiß ja nicht mit welchen Worten Du vor Deinen Kindern argumentierst, es fällt mir sehr schwer vorzustellen, dass sie wegen verletzender oder beleidigender Äußerungen verwiesen wurde. Wohl eher aus Überlegenheit...die der Bademeister dann mit dem Hausrecht wett machen wollte.

Ta ta ta... mit dem Handy da

Nene!!!

Ich gehe nicht davon aus, dass nur sie evtl. ausfallend geworden sein könnte (die Frage ist doch, ob der Bademeister das mit dem JA direkt gesagt hat oder es sich erst in der folgenden Diskussion ergeben hat).
Ganz im Ernst, wenn mir jemand so käme würde ich auf das Theater vor anderen verzichten und wohl das Gespräch mit seinem Vorgesetzten suchen - aber mir und meinem Kind/Kindern die peinliche Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit vermeiden. Das führt doch nur dazu, dass beide Parteien unter einem viel größeren Druck stehen und kaum ein konstruktives Gespräch geführt und eine sachliche Lösung gefunden werden kann.
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ich will aber
alter SuT-Hase
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Re: AW: Stillende Mutter des Freibads verwiesen

Beitrag von ich will aber »

greenie bird hat geschrieben:Ich weiß ja nicht mit welchen Worten Du vor Deinen Kindern argumentierst, es fällt mir sehr schwer vorzustellen, dass sie wegen verletzender oder beleidigender Äußerungen verwiesen wurde. Wohl eher aus Überlegenheit...die der Bademeister dann mit dem Hausrecht wett machen wollte.

Ta ta ta... mit dem Handy da

??? Wie Habenichts denn bitte diesen Satz zu verstehen?

Stillende Mütter sind super intelligent und reflektiert -der Bademeister ist ihr kognitiv und verbal total unterlegen und kann sich deshalb nur mit einem Rausschmiss helfen???

Huihiduidi!
Es leben die Vorurteile!

Vielleicht hätte der Bademeister ja von sich aus gar nichts gesagt? Vielleicht haben sich ja wirklich unabhängig voneinander Gäste darüber beschwert?
Die Tatsache, dass es selbst hier zwiespältig gesehen wird, ob es "richtig" ist ein Kind im Becken zu stillen oder nicht, zeigt doch, dass das sogar gut möglich ist?

Ich denke, dass es für den Bademeister auch keine angenehme und schöne Situation war....und das wir ganz bestimmt nicht alles wissen, was zu dem Verweis geführt hat.


Insgesamt finde ich diese Diskussion total spannend, weil es zu so unterschiedlichen aussagen kommt! :)
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greenie bird
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Re: AW: Stillende Mutter des Freibads verwiesen

Beitrag von greenie bird »

Ich meinte, dass die Mutter wohl die überlegeneren Argumente hatte, sonst hätte der BM nämlich nichts auszugleichen...

Ta ta ta... mit dem Handy da
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

Gazelle (08/07)+Katerchen (07/10)
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greenie bird
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Re: AW: Stillende Mutter des Freibads verwiesen

Beitrag von greenie bird »

Ach sorry, es ist so früh... Es weiß doch keiner, wie es war und welches logische Argument kann man gegen das Stillen haben?(Das hat weniger mit der geistigen Degradierung des BM von meiner Seite zu tun als ob der Natur der Sache. Daher ist der IQ doch egal) Dass Leute sich persönlich gestört fühlen, ja. Mir sind die Worte mit denen dort gestritten wurde egal. Weder stillen noch eine normale Diskussion sehe ich als Grund für einen Verweis, aber ab da wäre der Bad Besuch für mich auch im Eimer gewesen.
Und der arme Bademeister musste nun die zivilisierten Badegäste vor dem schlimmen Anblick der wilden stillenden bewahren? Er hätte auch sagen können, dass darüber nichts in der Hausordnung steht und die Leute weg wegachauen können. Er hat sich Entschieden etwas anderes zu tun, da muss ich jetzt Verständnis für seine Position aufbringen?


Ta ta ta... mit dem Handy da
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

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Latascha
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Re: Stillende Mutter des Freibads verwiesen

Beitrag von Latascha »

Ich glaub das meinte ich will aber mit den Vorurteilen :wink:
Bei mir kam deine Aussage, greenie bird, zumindest so an.

honigtopf, nett, dass du hier einen Teil als ignorante Mitmenschen betitelst und dabei von Dingen sprichst, die hier zu keinem Zeitpunkt so geäußert wurden. In diesem Punkt also dich ebenso verhältst, wie ein Großteil der Gesellschaft, über dessen Verhalten du dich so sehr aufregst.

ich will aber, ja, ich frag mich auch, wie es zu so einer extremen Situation kommen konnte. Ich denke auch, dass, wenn es sich um ein ausschließlich absolut unangebrachtes Verhalten des Bademeisters gehandelt hätte, einfach mit seinem Vorgesetzten reden könnte und das Thema wäre schnell vom Tisch. Wenn er direkt mit Äußerungen das Jugendamt einschalten etc. kommt, dann ist es natürlich verständlich, dass die Mutter da nicht ruhig bleibt und sich das nicht gefallen lässt.

Dennoch hat es hier schon jemand passend gesagt: Es sind zwei Themen
1. Großkind in der Öffentlichkeit stillen
2. Kind im Schwimmbecken stillen

Wie gesagt: 1. ja, 2. nein
Die Aussagen, aber bei mir spritzt ja keine Milch etc. kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen. Ja, ich schaffe es auch im Nichtschwimmerbecken stehend etwas zu essen ohne davon was im Wasser zu verteilen, aber ich mache es dennoch nicht.
Ist doch im Prinzip egal, ob es ein Gesetz/Hausordnung gibt, dass das Essen und Trinken IM Wasser verbietet in öffentlichen Schwimmbädern oder nicht. Klar ist doch aber, dass es sich hierbei um eine gesellschaftliche Norm handelt.
Stellt euch mal vor, jeder beginnt jetzt im Schwimmbecken zu essen oder zu trinken, weil er dabei ja nicht kleckert.
Darauf zu beharren, dass es ja ganz harmlos ist führt doch in dem Fall am Thema vorbei.
Hat es nicht auch was mit Respekt seinen Mitmenschen gegenüber zu tun, gewisse Dinge zu unterlassen? Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich einige Leute unabhängig voneinander beim Bademeister beschwert haben. Es kann aber auch sein, dass es nur ihn gestört hat.
Wie rum auch immer, hätte ich diese Situation nicht bedacht und wäre freundlich (!) drauf Aufmerksam gemacht worden, dass es hier unangebracht ist, dann hätte ich dafür durchaus Verständnis.

Was mich hier letztlich wieder stört sind Aussagen a la: Gerade hier im SuT hab ich mit sowas nicht gerechnet.
Wieso nicht?!
Ja, seine Kinder zu Stillen und seine Kinder zu tragen sind hier wohl weitverbreitete Grundlage. Dann gibt es hier einen großen Teil Langzeitstillmütter. Doch diese Aussagen haben immer so einen Beigeschmack wie hier gibt es einen Standard und den habe beim Posten bitte im Hinterkopf. Ich kann mich gerade nicht ganz klar ausdrücken, wie ich es meine, aber ich denke einfach, dass gerade hier, weil wir so viele sind, sooooo viele Unterschiedliche Meinungen aufeinander treffen und wieso sollte es dann in den Hauptthemen rund ums Kind, die uns vordergründig hierher gebracht haben nicht anders sein? Bei SuT hat man doch häufig noch mehr Dinge als nur Stillen und Tragen im Kopf. Von Stoffwindeln, über Familienbett, bis hin zu Windelfrei und BLW gibt es hier doch so viele Bereiche, in denen Dinge anders gemacht werden als es in der breiten Masse üblich ist. Doch hat jemand der sich über Bio noch nie Gedanken gemacht hat, mit Pampers wickelt, mit 4 Monaten Beikost gibt, das Kind aber gern in einer Tragehilfe trägt und zuvor gestillt hat nicht genauso eine Daseinsberechtigung und ist nicht ebenso Teil von SuT?
Liebe Grüße
Latascha
mit Munchkin (09/10) und Monkey (09/13)

ClauWi Trageberaterin
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marykate
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Re: AW: Stillende Mutter des Freibads verwiesen

Beitrag von marykate »

WiLada hat geschrieben:Bei uns ist in Situationen wo Mama als Sicherheit gefordert ist, stillen nicht essen. Wenn ein Kind stillen will dann will es sAugen und nicht kauen. Meine Tochter heult meckert und fordert die Brust so lange ein bis sie ran darf. Dann will sie nichts eessen und auch kein Wasser obwohl sie das sonst gern mag.

Ich habe mehrmals am Wasser oder im Wasser gestillt. Auch jetzt im Urlaub am Strand. Da sieht man doch sowieso massenweise Menschen mit nackter haut, viel Brust Usw.
Wo ist das Problem wenn man das Kind vor den bikini legt mit dem Kopf und ddann bisschen Stoff zur Seite schiebt?
Bei mir spritzt auch längst keine Milch mehr umher.

Hätte mit solchen antworten hier nie gerechnet irgendwie...
Ich unterschreibe mal dick bei Dir. Das ist genau meine Sichtweise.

Ich sehe das Stillen in dem Fall auch absolut nicht als essen an und finde es daher extrem müßig, hier darüber zu diskutieren, ob im Becken gegessen/getrunken wird oder nicht.

Und im Schwimmbad würd ICH mir wegen allgemeiner größerer Freizügigkeit dort eigentlich wesentlich weniger intellektuelle Gedanken – siehe oben – darüber machen wo und wie ich jetzt stille (um niemanden mit dem Anblick meiner Brust zu „belästigen“) als z.B. an einem öffentlichen belebten Platz in der Stadt.

Allerdings will ich noch darauf hinweisen, dass wir alle nicht dabei waren und deshalb nur mutmaßen können über das warum und wieso. Ich würde hier weder den Bademeister verurteilen für seine Entscheidung des Verweises (ok, das mit dem Jugendamt hätte er sich sicher sparen können, aber manchmal sagt man im Affekt Dinge, die man hinterher bereut), noch die Frau dafür, dass sie in der Situation entschieden hat, dass ihr dreijähriges in dem Moment NICHT warten kann, bis sie mit ihm auf die Decke gegangen ist.
Marykate mit Maienkind *11 und Augustbaby *14

„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
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honigtopf2010
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Re: AW: Stillende Mutter des Freibads verwiesen

Beitrag von honigtopf2010 »

MariaMia hat geschrieben:Wir haben heute einen ziemlichen Hammer erlebt. Bei uns hatte es heute 30°C und sind das erste Mal dieses Jahr ins Freibad. Im Nichtschwimmerbecken war nicht weit weg von uns eine Frau mit ihren Kindern (Zwillinge ca. 6 Jahre alt und der Kleine ca. 3 Jahre alt). Der Kleine wollte Stillen, was sie auch ganz unauffällig gemacht hat. Auf einmal stand der Bademeister am Beckenrand und hat sie rausgewunken. Angbelich hätten sich Leute beschwert und sowas würde ja auch nicht gehen. Außerdem wäre das Kind ja schon viel zu groß dafür, das wäre ja total unnormal, man müsste sich ja fast überlegen das Jugendamt einzuschalten. :shock: Ich dachte ich hör nicht richtig. Sie hat ihm auch entsprechend contra gegeben und das ganze hat sich ziemlich hochgeschaukelt. Das Ende vom Lied war jedenfalls, dass sie dann aus dem Freibad rausgeworfen wurde... :evil: :twisted: Dieses Bad werden wir wohl ab sofort meiden.
Hier ist nochmal der Eingangspost. Steht alles drin. MariaMia war also dabei:

unauffällig gestillt
Kind ca. 3 Jahre alt
andere haben sich beschwert
erst Drohung Jugendamt
dann Diskussion
dann Rauswurf

Ganz davon ab, dass mir völlig egal ist, wie alt das Kind ist (Und Ashika, doch, doch, sehr viele haben hier dem Bademeister recht gegeben. Was stillt sie auch öffentlich! Nichts anderes habe ich geschrieben).
Aber für alle, denen es wichtig scheint:

Das Kind war ca. 3 Jahre alt. Wäre es anders, wenn es sich um ein zweijähriges handeln würde? Was genau ist eigentlich anstößig daran für euch? Wo bitte ist denn der Unterschied zu einem Baby? Die Brust ist doch die gleiche? Und ist es nicht völlig egal ob ich auf die Bedürfnisse eines Babys oder eines Kleinkindes (oder der Großen wegen der Aufsichtspflicht) reagiere?
Ja und greenie bird hat Recht. Der Bademeister hat sich entschieden, die Mutter anzusprechen. Er hat das offensichtlich so getan, dass Außenstehende das auch mitbekommen und damit hat er per sé die schlechteren Argumente.
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
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Dickkopf-Mama
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Re: Stillende Mutter des Freibads verwiesen

Beitrag von Dickkopf-Mama »

Latascha hat geschrieben:Ich denke hier sind wir an einem Punkt, an dem sich einfach die Ansichten unterscheiden.
Ich bin der Meinung, dass ein dreijähriges Kind sein Bedürfnis kurz aufschieben können muss ohne einen Tobsuchtsanfall zu kriegen.
Selbst wenn das Kind dann brüllt, ist man ja im Nu aus dem Becken und am Platz...
Wenn ich mir die Situation bei meinen beiden Kinder vorgestelle wäre die Situation dann folgendermaßen abgelaufen. Das Kleine Kind brüllt durchs ganze Becken, dass es aber jeeeeetttttzzzz trinken will, der Große macht sich auf um sicherheitshalber großere Entfernung zwischen uns zu bringen, weil er noch nicht aus dem Becken will. Ich bin für den Größeren nicht zu verstehen und er für mich, weil der Kleine derart laut brüllt und muss um mit ihm Reden zu können hinterher, wenn ich glückhabe erwische ich ihn, aber Argumenten ist er weil er ja im Wasser bleiben will nicht zugänglich. Mittlerweile weiß jeder im Ukreis von 20m, dass der kleine noch gestillt wird, ich kann mir, wenn ich glück habe den Großen schnappen und ihn zur Decke tragen und der Kleine hat keine Geduld mehr und da Badeanzug erfolg undezente Selbstbedienung.
Schön, dass deine Kinder so folgsam sind, was wäre deine Wahl unter meinen Bedingungen? (nein, es ist nicht so, dass ich auf später vertröstet habe. Nach den Erfahrungen beim Großen habe ich das beim Kleinen sogar systhematisch versucht, aber an den Wutanfällen dabei hat es nichts geändert.



Latascha hat geschrieben:Unauffällig oder nicht, ich bin immer noch der Meinung, dass man nicht jede Situation ausreizen muss und gerade in einer Gesellschaft, wo das Stillen eh so verpönt ist nicht solche Situationen provozieren muss.
Die Gesellschaft wäre doch auch beim Stillen auf der Decke die selbe geblieben?
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)
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marykate
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Re: AW: Stillende Mutter des Freibads verwiesen

Beitrag von marykate »

honigtopf2010 hat geschrieben:
MariaMia hat geschrieben:Wir haben heute einen ziemlichen Hammer erlebt. Bei uns hatte es heute 30°C und sind das erste Mal dieses Jahr ins Freibad. Im Nichtschwimmerbecken war nicht weit weg von uns eine Frau mit ihren Kindern (Zwillinge ca. 6 Jahre alt und der Kleine ca. 3 Jahre alt). Der Kleine wollte Stillen, was sie auch ganz unauffällig gemacht hat. Auf einmal stand der Bademeister am Beckenrand und hat sie rausgewunken. Angbelich hätten sich Leute beschwert und sowas würde ja auch nicht gehen. Außerdem wäre das Kind ja schon viel zu groß dafür, das wäre ja total unnormal, man müsste sich ja fast überlegen das Jugendamt einzuschalten. :shock: Ich dachte ich hör nicht richtig. Sie hat ihm auch entsprechend contra gegeben und das ganze hat sich ziemlich hochgeschaukelt. Das Ende vom Lied war jedenfalls, dass sie dann aus dem Freibad rausgeworfen wurde... :evil: :twisted: Dieses Bad werden wir wohl ab sofort meiden.
Hier ist nochmal der Eingangspost. Steht alles drin. MariaMia war also dabei:
Ja, diese Fakten stehen da unzweifelhaft drin. Die Zwischentöne, die es in dem Gespräch gab stehen da aber nicht. Und auch der Druck nicht, unter dem der Bademeister in dem Moment wahrscheinlich stand. Und auch nicht, ob es eine Vorgeschichte gab – ob das Kind sich z.B. wehgetan hat – wegen der die Mutter das Kind eventuell sofort stillen wollte und es deswegen nicht warten lassen wollte. Das meinte ich.

Ich habe natürlich meine Meinung zu dem Fall so wie er bei mir ankommt, aber ich wage es trotzdem nicht, mir ein Urteil über die beteiligten Personen zu bilden.
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Re: AW: Stillende Mutter des Freibads verwiesen

Beitrag von Ashika »

honigtopf2010 hat geschrieben:
Ganz davon ab, dass mir völlig egal ist, wie alt das Kind ist (Und Ashika, doch, doch, sehr viele haben hier dem Bademeister recht gegeben. Was stillt sie auch öffentlich! Nichts anderes habe ich geschrieben).
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Nein, du hast geschrieben das SuT würde Beifall klatschen dass der Bademeister das Stillen eines 3jährigen als Kindeswohlgefährdung bezeichnet. Und dem hat keiner hier zugestimmt!

★ich beherrsche die Groß-/Kleinschreibung.....mein Handy leider nicht★
LG Ashika und Sohnemann 02/10
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