Gartenplanung 2026

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Waldbewohnerin
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Re: Gartenplanung 2026

Beitrag von Waldbewohnerin »

Ich würde den auch erstmal lassen. In der Regel fällt so ein Obstbaum ja nicht von heute auf morgen um.
Vielleicht wirst du auch hier fündig (falls ich dich richtig verorte): https://www.streuobst-verbindet.de/#toggle-id-9-closed

Die freuen sich ja meistens über jede alte Sorte, die noch gerettet werden kann. Da würde ich wohl einfach hin schreiben, vielleicht können die auch eine Baumschule in der Nähe empfehlen, die dir die Zweige schneiden und pfropfen können.

Bani wie toll. Griechen wollten wir auch immer halten. Leider ist es hier am Waldrand nicht wirklich ideal. Aber das Gehege gestalten macht bestimmt richtig viel Freude.

Hier kam letzte Woche das Saatgut für den Gemüsegarten. Ich freu mich langsam auch wieder drauf :)

Ah jetzt sehe ich in der Vorschau, dass ihr den Baum aus Sicherheitsgründen weg machen wollt. Ich schicke trotzdem ab 😬
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Tyaris
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Re: Gartenplanung 2026

Beitrag von Tyaris »

RegenbogenSchweinchen hat geschrieben: 02.02.2026, 16:50
Tyaris hat geschrieben: 02.02.2026, 15:38
RegenbogenSchweinchen hat geschrieben: 02.02.2026, 15:18 Mir blutet das Herz. Wir haben drei Apfelbäume im Garten. 2 "junge", die sind so 40 Jahre alt und einer der ist steinalt, muss über 70 Jahre sein.
Heute waren Baumpfleger bei uns, die Apfelbäume sind so groß das mein Mann und ich die nicht geschnitten bekommen. Wir hatten es schon befürchtet, aber leider wurde bestätigt das der große, alte Apfelbaum der zentral im Garten steht und so toll Schatten spendet unrettbar kaputt ist. Die baumpfleger haben gesagt das sie das schneiden nicht verantworten können, weil er nicht mehr sicher ist.
Er ist vermutlich komplett hohl (er hat mehrere Löcher im stamm), der stamm dreht sich, 3 große Hauptstelle haben pilzbefall, ein großer ast ist sich am spalten etc.

Mir blutet das Herz. Der arme Baum, die tollen Äpfel... Waren vor allem die einzigen Äpfel die mein Neffe der fructoseintolerant ist ohne Traubenzucker zusatz essen konnte. Irgendein alter Lagerapfel, verarbeiten konnte man den erst nach mindestens 2 Monaten lagern und gehalten hat sich der Apfel immer bis in den April rein.
Oh, das ist ja traurig.
Wenn ihr die Sorte erhalten wollt, könntet ihr jetzt im Winter noch Edelreiser schneiden und im Frühling Pfropfen (lassen).
Ich wüsste nicht wie das geht oder wo ich mich da hin wenden kann... aber ich weiß das wir hier mal das thema hatten wegen dem Baum im Garten meiner eltern... edelholz... Da ist alles alt und knorrig. Das klingt nicht nach edel :(
Edelreiser ist in der Regel ja nur ein einjähriger Trieb. :wink:
Ne Baumschule oder jemand, der sich mit Streuobstwiesen auskennt könnte euch vielleicht weiterhelfen, falls ihr das wollt.
Durch die Höhlen sind alte Obstbäume echt tolle Lebensräume. Vielleicht habt ihr ja die Möglichkeit, den Stamm als Totholz an anderer Stelle im Garten weiter "leben" zu lassen?
Tyaris mit der Löwin (9/19) und der kleinen Wölfin (6/23) an der Hand und dem kleinen Vögelchen (12/25) im Arm und einen Sternchen (4/21) im Herzen
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Re: Gartenplanung 2026

Beitrag von RegenbogenSchweinchen »

Waldbewohnerin hat geschrieben: 02.02.2026, 19:24 Ich würde den auch erstmal lassen. In der Regel fällt so ein Obstbaum ja nicht von heute auf morgen um.
Vielleicht wirst du auch hier fündig (falls ich dich richtig verorte): https://www.streuobst-verbindet.de/#toggle-id-9-closed

Die freuen sich ja meistens über jede alte Sorte, die noch gerettet werden kann. Da würde ich wohl einfach hin schreiben, vielleicht können die auch eine Baumschule in der Nähe empfehlen, die dir die Zweige schneiden und pfropfen können.
Ich bin auch hin und her gerissen, aber ich war Anfang Januar echt erschrocken, als ich ihn mir vom Badezimmer Fenster aud genau angeschaut habe. Letztes Jahr um die Zeit sah er, mit Ausnahme der einen Höhle im stamm, super aus. Jetzt sind Pilze dran, an manchen Ästen schält sich die Rinde ab, es sind mehr Höhlen im stamm. Innerhalb von einem Jahr (zu den Dingen wie z.B. den rissen in der Rinde im stamm von denen ich nicjt wusste das es so was gibt). Ich bin echt erschrocken wie schnell das jetzt ging.
Meine Eltern haben ja auch eine alte Sorte in ihrem Garten gehabt. Ich war 4 als wir dort eingezogen sind und schon damals hab ich das Verbot bekommen auf den Baum zu klettern, weil da halt auch ein Loch war... 33 Jahre später steht der Baum immer noch... Wobei er letztes Jahr einige Misteln bekommen hat und auch nie jemand nach ihm geschaut hat, kann sein das er genau wie die 30 (?!?) Meter hohen Birken, Kiefern, Tannen im ehemaligen garten meiner elter auch nicht mehr Standlicht war (Äste sind regelmäßig bei stürmen von all den Baumriesen abgebrochen).


Ich sage danke für den link.
Einer der anderen Apfelbäume (nur leider der der noch nie viel getragen hat...) ist denke ich die selbe Sorte, zumindest sehen die Blätter genauso aus und der Apfel schmeckt und "verhält" sich gleich.

Tyaris hat geschrieben: 02.02.2026, 19:54
Ich wüsste nicht wie das geht oder wo ich mich da hin wenden kann... aber ich weiß das wir hier mal das thema hatten wegen dem Baum im Garten meiner eltern... edelholz... Da ist alles alt und knorrig. Das klingt nicht nach edel :(
Edelreiser ist in der Regel ja nur ein einjähriger Trieb. :wink:
Ne Baumschule oder jemand, der sich mit Streuobstwiesen auskennt könnte euch vielleicht weiterhelfen, falls ihr das wollt.
Durch die Höhlen sind alte Obstbäume echt tolle Lebensräume. Vielleicht habt ihr ja die Möglichkeit, den Stamm als Totholz an anderer Stelle im Garten weiter "leben" zu lassen?
[/quote]

Ja aber der Baum bekommt schon ein paar Jahre keine Triebe mehr, die anderen beiden schon und das reichlich.

Meine Kinder haben direkt gesagt das der stamm aber hier bleibt , das wäre ein so toller Lebensraum für Tiere und Mikroorganismen.

Wir haben ja keinen "englischen garten" und haben auch schon einen Haufen mit Totholzästen, die die Jungs regelmäßig von Spaziergängen abschleppen. Die Kinder wissen wie das funktioniert...
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Re: Gartenplanung 2026

Beitrag von feuerdrache »

Zum hohlen Baum mit Rissen drinnen- möchte ich schon den Einwand bringen- je nach Wind/STurm liegt der schneller als man schauen kann. Für euch schon ausprobiert mit einem alten Nagovitzer Birnbaum.
Zumindest schauen, dass der Baum beim Umfallen egal wohin kein Gebäude erwischt. Und bei Wind/Sturm nicht hingehen. Nach Sturm gut kontrollieren. Durch die Sprünge und oftmals gedrehtes Wachstum des Holzes fällt der Baum wenn ihn der Sturm schmeisst nicht immer berechenbar. (keiner sieht von aussen wie stark das Holz an der Stelle noch ist, wo es nachgibt und wo es noch anhält, das ist auch zum schneiden eine Herausforderung die etwas Erfahrung braucht) Zwar fällt er bei Sturm wahrscheinlich in die Richtung des Übergewichtes wenn er schief wächst, aber er kann sich dabei noch immer drehen und die Bahn wechseln.

Wenn der GArten groß genug ist, dass da kein Nachbar und kein Gebäude betroffen ist- sehe ich weniger Probleme.
Unser Baum stand neben dem Dorfkinderspielplatz (mitten in unserem Garten) und als der auf einmal lag war mir schon ein wenig anders. Wir haben dann tatsächlich noch weitere Bäume weggeschnitten die auch schon hohl waren. Das war uns zu viel Risiko mit den Dorfkindern.

Die Idee Edelreiser zu gewinnen und dann zu verjüngen - finde ich gut. Oft können das noch alte Bauern selbst machen. Und hier bei uns gibts auch dazu Kurse, das ist gerade voll ein Renner. Selbst Bäume schneiden und veredeln und aufpropfen und so
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Re: Gartenplanung 2026

Beitrag von RegenbogenSchweinchen »

feuerdrache hat geschrieben: 03.02.2026, 09:16 Zum hohlen Baum mit Rissen drinnen- möchte ich schon den Einwand bringen- je nach Wind/STurm liegt der schneller als man schauen kann. Für euch schon ausprobiert mit einem alten Nagovitzer Birnbaum.
Zumindest schauen, dass der Baum beim Umfallen egal wohin kein Gebäude erwischt. Und bei Wind/Sturm nicht hingehen. Nach Sturm gut kontrollieren. Durch die Sprünge und oftmals gedrehtes Wachstum des Holzes fällt der Baum wenn ihn der Sturm schmeisst nicht immer berechenbar. (keiner sieht von aussen wie stark das Holz an der Stelle noch ist, wo es nachgibt und wo es noch anhält, das ist auch zum schneiden eine Herausforderung die etwas Erfahrung braucht) Zwar fällt er bei Sturm wahrscheinlich in die Richtung des Übergewichtes wenn er schief wächst, aber er kann sich dabei noch immer drehen und die Bahn wechseln.

Wenn der GArten groß genug ist, dass da kein Nachbar und kein Gebäude betroffen ist- sehe ich weniger Probleme.
Unser Baum stand neben dem Dorfkinderspielplatz (mitten in unserem Garten) und als der auf einmal lag war mir schon ein wenig anders. Wir haben dann tatsächlich noch weitere Bäume weggeschnitten die auch schon hohl waren. Das war uns zu viel Risiko mit den Dorfkindern.

Die Idee Edelreiser zu gewinnen und dann zu verjüngen - finde ich gut. Oft können das noch alte Bauern selbst machen. Und hier bei uns gibts auch dazu Kurse, das ist gerade voll ein Renner. Selbst Bäume schneiden und veredeln und aufpropfen und so
So wie du das schreibst, hat der Baunpfleger das auch erklärt. Gebäude ist relativ, aber er würde auf unsere Garage(als Gartenschuppen genutz) vermutlich fallen von der Neigung her. Das muss halt auch nicht sein.

In den letzten Jahren sind hier leider viele alte menschen mit nem grünen daumen/Landwirte gestorben. Aber ich hab noch zwei Ideen von Freunden meines mittleren, die sind Landwirte und da gibt es auch noch die Eltern Generation...
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Re: Gartenplanung 2026

Beitrag von feuerdrache »

Bin auf der Suche nach Meinungen und input zum Thema Foliengewächshaus.

Aus Gründen die ich nicht beeinflussen kann, darf mein Gewächshaus nur unter 10m² haben und nicht höher als 3m an der höchsten Stelle sein. Auch darf es kein Fundament haben, ich darf nur Erdanker schlagen, nichts betonieren.
Also Foliengewächshaus.
Ich schwanke zwischen einem 3x3m großen Gewächshaus (so wie eine aufgeschnittene Tonne) und einem 2x4,5m Gewächshaus. Form ebenso wie eine aufgeschnittene Tonne.
Sind billigteile die ich online bestellen muss. Alles was besser wäre vom Material her - ist größer oder höher und damit geht es nicht.

Würde ich ein Fundament machen oder größer sein oder höher sein brauche ich eine Baubewilligung sowie zusätzlich ein Gutachten vom Baumeister (500 Euro aufwärts) sowie einen Plan wo das genau eingemessen ist und dann muss es die Gemeinde mal bewilligen. Was lange dauern kann- ich hab hier Bauern die seit letztem Jahr auf die Bewilligung für ein zwar größeres Teil warten, das als Unterstand für Freiland Tiere dienen soll. Die Tiere sind auf der Weide- der Unterstand darf nicht aufgebaut werden weil die Bewilligung noch immer nicht da ist.
Das will ich mir nicht antun, daher die kleinere Variante in Folie.

Also- was sind für und wieder bei beiden Teilen- warum wäre 3x3 oder 2x4,5m super?
Drinnen hätte ich Paradeiser, Gurken, Pfefferoni und vor allem im Frühjahr und im Herbst noch Salate. Die räumen ja das Beet bevor die Paradeiser hinkönnen und groß werden.
Über Unkrautfolie denke ich noch nach, die würde mir das Leben schon sehr erleichtern und meine Hände entlasten.
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Re: Gartenplanung 2026

Beitrag von Labello86 »

Also ich würd das mit 2x4.5m nehmen, da verbraucht du nicht viel Platz für Trittplatten in der Mitte und kannst mit einer Tiefe von ca 80cm auf beiden Seiten alle Pflanzen gut erreichen. Das stell ich mir bei 3x3m rund nicht so einfach vor.
Mit großem Schulbub (10/2017) und nicht mehr so kleinem Mädchen (10/2019)
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Myla
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Re: Gartenplanung 2026

Beitrag von Myla »

Was Labello sagt war genau mein Gedanke.
Myla mit großer Madame (9.2011), dem kleinen Hitzköpfchen (12.2016) und Dreckspatz (11.2020)
RegenbogenSchweinchen
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Re: Gartenplanung 2026

Beitrag von RegenbogenSchweinchen »

Ich wäre auch für das Argument von labello


Ich hab mich heute morgen gefreut, als ich den heckenrand mal genau im Garten angesehen habe. Ich habe die Schneeglöckchen aus dem Garten meiner eltern zu nem großen Teil ausgebuddelt gehabt und zusammen mit märzbechern und noch ein paar anderen frühblühern bei mir eingepflanzt, und sie scheinen soweit alle zu kommen
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Sabina
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Re: Gartenplanung 2026

Beitrag von Sabina »

Ihr Lieben, ich war schon lange nicht mehr altiv im Thread weil wir am neuen Wohnort keine Möglichkeit mehr haben grossartig Gemüse anzupflanzen.

Nun habe aber noch bis zum Sommer eine Klasse mit 4.5-6.5 Jahre alten Kids und würde gerne auf der Terrasse vor unserem Schulzimmer zwei Hochbeete bepflanzen. Einerseits mit Radieschen, andererseits mit Karotten. Um Erstere mache ich mir weniger Sorgen, um Letztere schon eher. Habt ihr Erfahrungen mit Karotten im Hochbeet? Der Standort ist sehr hell, direkte Sonne gibt es aber nur am Vormittag. Ich würde die Karotten gleich Anfang März ansäen in der Hoffnung, dass wir bis Anfang Juli ernten können.
Signaturen sind halt doch praktisch für die Mitleser:innen…

👦🏼2010
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