schwierige Stillbeziehung - letzte Chance

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Teazer
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Re: schwierige Stillbeziehung - letzte Chance

Beitrag von Teazer »

Guten Morgen Guatemala!
Guatemala hat geschrieben:Dann soll ich von jetzt an auch nicht mehr im Schlaf stillen - also ihn nicht mehr in den Schlaf tragen und dann stillen?
Du kannst gerne weiterhin im Schlaf und beim Tragen stillen. Nutze ruhig die Stillmomente, die gut laufen. Du kannst ihm stets die Brust anbieten, aber wenn er nicht stillen will, dann brichst Du den Versuch ab. Wenn er stillen mag, dann kannst Du auch Brustkompression oder Wechselstillen praktizieren. Es geht nur darum, dass das Stillen kein Kampf zwischen Euch ist.
Das wegen der Milch beschäftigt mich aber gleichwohl. Denn immer wenn die Milch zurückging, kam der MSR noch viel schlechter als jetzt
Der MSR entsteht - ganz heruntergebrochen - durch Hautkontakt und Saugen. Die Milchmenge wird durch die Menge reguliert, die aus der Brust entnommen wird. Du hast bisher auf Vollstillniveau Milch gebildet. Wenn Dein Sohn also einige Tage etwas weniger trinkt, dann fährt die Milchmenge zwar herunter, wenn er jedoch wieder mehr stillt, fährt sie wieder hoch.

Was den MSR betrifft, so denke ich, dass das Grübeln und Sorgen, ob Dein Baby jetzt trinkt, ob Dein MSR kommt, ob die Milch gut fließt, etc. die bereits angespannte Situation noch verschlimmert. Versuch wirklich, Dich abzulenken, atme tief in den Bauch, schließe die Augen und denke an einen fließenden Fluss, etc. Das klingt vielleicht etwas esoterisch, aber unser Körper reagiert auf innere Bilder.
Der MSR kam jetzt meist mit vorwärmen nach ein paar Minuten. In der Nacht manchmal erst nach 40 Minuten, dann schläft er natürlich längstens wieder.
Guck nicht auf die Uhr, denk nicht darüber nach wann er kommt. Versuch die Nähe zu Deinem Sohn zu genießen. Riech an seiner Haut. Komm weg von dem Grübeln, Bangen und Hoffen. Je mehr Du "machst" umso weniger vertraust Du Deinem Körper. Der kann das mit dem MSR.
Und das Motilium? 3 mal täglich eine Tablette findest du gut oder würdest du anders dosieren? Bockshornklee nehme ich täglich 6 Stück.
Milchsteigernde Mittel können nur funktionieren, wenn Milch aus der Brust entnommen wird. Die Milchproduktion an sich ist aber nicht Dein Problem. Milch war immer genug da. Ich sehe aktuell keine Indikation für die Einnahme.
Guatemala hat geschrieben:Was mach ich denn wie jetzt wo er komplett unzufrieden ist und weint, aber nicht stillen will? Er hätte sicher Hunger...
Dann würde er trinken. Da hilft nur da sein, trösten, versuchen so entspannt wie möglich zu bleiben.
Guatemala hat geschrieben:Nein, Brei nimmt er nur paar Löffelchen am Mittag. Nicht nennenswert :-).
Du kannst ihm gerne mehrmals täglich Brei anbieten.
Soll mir mal einer erklären, dass ein Baby mit 4 Monaten nach fast 9 Stunden keinen Hunger hat?!
Es gibt solche Babys. Selten, aber doch. Wenn Dein Sohn keinen Eisenmangel hat und auch sonst gesund ist, dann kannst Du darauf vertrauen, dass er sich mit Stillen und Beikost nach Bedarf holen wird, was er braucht.
Meine Angst ist halt dass ich nicht mehr zurück kann. Ich habe Angst dass wenn die Milch dann mal so zurückgeht, dass ich sie nicht mehr mit pumpen wieder hochbringe.
In diesem Fall könnte Dir dss Domperidon dann helfen. Du hast eine sehr gute Basis für eine Relaktation.
Wäre es denn eine Variante, wenn ich zum Beispiel am Morgen noch im Schlaf stille und dann bis am Nachmittag warte? Also normalerweise habe ich ihn ja um 11 Uhr nochmals gestillt. Also einfach diese Stillmahlzeit auslasse wenn er sich nicht meldet?
Denk einfach nicht mehr daran. Wenn er gestillt hat, mach einen Strich auf einem Zettel. Still ihn in den Situationen, in denen er das mag, und ansonsten lass das Thema Stillen beiseite.
Also wenn er nun den ganzen Tag kaum was trinken würde, wovon ich ausgehe, dann könnte ich besipielsweise am Abend ganz oft pumpen um das wieder aufzuholen, damit meine Milch nicht zurückgeht? Oder geht das so nicht?
Ganz aufholen ist schwierig und bringt ja auch wieder Stress. Kannst Du mit der Pumpe denn gut den MSR auslösen?
Das was mir Angst macht, wenn er solange nicht trinkt und sagen wir mal nach 12h doch noch möchte, dass dann mein MSR streickt vor lauter Stress..
Du schreibst ganz viel von Angst. Ich weiß, das ist ein sehr starkes Gefühl, das schwer zu beruhigen ist. Aber Angst blockiert den MSR. Wenn unsere Vorfahrinnen vor einem wilden Tier fliehen mussten, dann durfte kein vergossener Tropfen eine Fährte legen. Daher blockiert der MSR in Stresssituationen. Es ist wirklich wichtig, dass Du der Angst nicht zu viel Raum gibst. Das ist eine große, schwierige Aufgabe, ich weiß.
Ich kann jetzt heute um 16 Uhr zum KIA den Eisenwert bestimmen lassen... Soll ich denn nun noch wie gewohnt weiterfahren bis wir das Resultat haben?
Gut, dass es so schnell geht. Versuche heute nach den o.g. Empfehlungen zu stillen.

Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
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Guatemala
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Re: schwierige Stillbeziehung - letzte Chance

Beitrag von Guatemala »

Hallo Teazer

Also ja, mit der Pumpe kann ich den MSR meist auslösen. Es geht manchmal aber auch länger.
Du hast geschrieben, wenn er jetzt einen Tag praktisch nichts nimmt und die Milchproduktion runterfährt, könnte ich sie gut wieder rauffahren. Wie denn? Meinst du mit pumpen? Weil zu stündlichem Pumpen reicht mir die Zeit mit 3 Kindern dann nicht.

Ich war nun beim Kinderarzt. Er hat den HB gemessen, der war gut 11,8. Die roten Blutkörperchen seien aber wenig. Deshalb hat er das Blut noch eingeschickt und lässt den Ferritin Wert bestimmen. Das sollte Ende der Woche bestimmt sein.
Er wollte natürlich wissen, wieso und warum. Als ichs ihm erklärt habe, meinte er: Ui, dont disturb a running system! Er habe in diesem Jahr grad mehrer Babys in der Praxis welche genau das Verhalten von unserem Sohn zeigen und ich solle einfach froh sein irgend eine Form gefunden zu haben, wo er überhaupt trinkt und zunehme. Er habe ein Baby das habe im Wachzustand nicht nur paar Schlücke wie unser Sohn genommen, nein, einfach gar rein nichts. Nur im Schlaf. Und als die Mutter damit aufgehört habe, habe es NICHTS genommen. Er musste es ins Spital bringen und abklären lassen. Sie fanden leider nichts raus. Somit mussten sie mit 3 Monaten mit Brei anfangen, was er dann genommen habe.
Jetzt bin ich ziemlich verunsichert und überlege ob ich einfach bei diesem System bleiben soll solange es irgendwie funktioniert. Ich mag unter keinen Umständen nach unserem Experiment ins Spital mit dem Kleinen.

Gestern Nacht hat er zweimal gut getrunken.

22:15 gestillt
1:30 gestillt
3:30 genuckelt
5:30 genuckelt
Auch am Morgen nach so vielen Stunden nicht trinken wollen
Also in den Schlaf getragen, gestillt um 8:15
danach dauergejammer, aber nicht stillen wollen
Im Schlaf gestillt um 10:30
ca. 6 Löffel Brei am Mittag
Im Schlaf gestillt um 13:30
dann Arzt, um 17:15 angeboten, hat genuckelt bis Milch kam - Kopf weggedreht und losgelassen, habe ihn nicht stillen können und etwas Milch ausgestrichen
18:00 im Schlaf gestillt
20:30 im Schlaf gestillt

Also heute hats nie geklappt im Wachzustand, ich habe mehrmals ausgestrichen, weil er genuckelt hat bis Milch kam und dann losgelassen hat.
Stuhlgang: 2 mal
Urin: 3mal etwas mehr, 3 mal nur wenig
Gewicht: 6880g

Auch im Schlaf ist er heute einmal erwacht weil ichs mit Brustkompression versucht habe und da hat er mich erschreckt angeschaut und sofort die Brust losgelassen.

Danke für deine Beratung und dass du dir so Zeit dafür nimmst!!
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safira
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Re: schwierige Stillbeziehung - letzte Chance

Beitrag von safira »

Du kannst doch ruhig weiterhin im Schlaf stillen. Nur halt aufhören, wenn er nicht mehr möchte. Viele Babys trinken in dem Alter im Schlaf besser, weil sie tagsüber zu sehr abgelenkt sind. So lange er stillt im Schlaf und nicht den Kopf wegdreht, ist das doch okay. Und es kann gut sein, dass sich dieses Stillverhalten auch mit der zeit wieder ändert und er dann wieder tagsüber stillt.

Bei mir haben bisher alle 4 Kinder in diesem Alter eine Phase gehabt, in der sie fast nur rund um den Schlaf getrunken haben. Das wurde dann nach ein paar Wochen wieder anders, ganz von selbst. Und ich habe jeweils 1,5 bis über 2 Jahre gestillt.

Den verzögerten MSR kenne ich auch sehr gut. Mir hat da bei aufkommende Angst ein klares Gedankenstopp ("ich werde da jetzt nicht weiter drüber nachdenken" ) begleitet von guter Ablenkung (immer ein ebook oder Handy griffbereit) geholfen. Zusätzlich kannst du dir hilfreiche Gedanken im Handy speichern, die du dann liest, BEVOR die Angst kommt. Das könnte sein "wenn er Flasche bekäme, müßte er auch warten, bis sie fertig ist" oder "wenn wirklich kein MSR kommt und die Milch weniger wird, mache ich eine Relaktation", oder " der MSR kam bisher fast immer irgendwann, warum sollte es dieses mal anders sein", oder "Mein Kind nimmt gut zu, das habe ich schwarz auf weiß. Wenn jetzt kein MSR kommt, kommt er das nächste mal und es wird ihm nicht schaden".
Finde vielleicht noch heraus,.was deine größte Angst ist und lege dir dann die hilfreichen Gedanken passend zurecht.
Wichtig ist, dass du direkt ein Gedankenstopp aussprichst und der Angst keinen Raum gibst und dann direkt mit einem Wechsel aus Ablenkung, hilfreichen Gedanken und wenns geht körperlicher Entspannung startest. So kannst du die momentane Verbindung zwischen Stillen +Angst+verzögertem MSR sehr effektiv lösen und statt dessen eine Verbindung zwischen Stillen+Freude wiederherstellen .

Falls du noch Tips zum Gedankenstopp und/oder Entspannungsübungen möchtest, melde dich :)

Achja, auch sehr gut hilft oft die sensorische Ablenkung. Also bevor die Angst beim Stillen kommt, versuchst du aktiv 5 Dinge zu riechen, zu hören, zu fühlen, zu sehen, dann 4, dann 3 usw. Gern auch aufs Baby bezogen wie zb. "Ich fühle die zarte Haut, das weiche Haar..., rieche den Babygeruch " usw.

Du hast die Angst im Griff, es gibt genug Wege dazu, du wirst das schaffen :)

Und sorry, wenn das jetzt zu "psycho" war, überlies es einfach ;)
☆★☆Safira ☆★☆
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Teazer
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Re: schwierige Stillbeziehung - letzte Chance

Beitrag von Teazer »

Guten Morgen!
Guatemala hat geschrieben:Also ja, mit der Pumpe kann ich den MSR meist auslösen. Es geht manchmal aber auch länger.
Den meisten Frauen fällt es viel schwerer mit der Pumpe den MSR auszulösen als beim Stillen. Dass das bei Dir nicht so ist, spricht dafür, dass nicht der MSR Dein Problem ist, sondern Deine Angst davor, dass er nicht kommt. Vertrau auf Deinen Körper. Du kannst das!
Du hast geschrieben, wenn er jetzt einen Tag praktisch nichts nimmt und die Milchproduktion runterfährt, könnte ich sie gut wieder rauffahren. Wie denn? Meinst du mit pumpen? Weil zu stündlichem Pumpen reicht mir die Zeit mit 3 Kindern dann nicht.
Stündliches Pumpen ist auch gar nicht nötig. Es würde schon reichen, wenn Ihr einfach wieder zum regelmäßigen, von Dir iniziierten Anlegen zurück kehrt.
Ich war nun beim Kinderarzt. Er hat den HB gemessen, der war gut 11,8. Die roten Blutkörperchen seien aber wenig. Deshalb hat er das Blut noch eingeschickt und lässt den Ferritin Wert bestimmen.
Sehr gut.
Als ichs ihm erklärt habe, meinte er: Ui, dont disturb a running system! (...) Somit mussten sie mit 3 Monaten mit Brei anfangen, was er dann genommen habe.
Das ist jetzt etwas OT, aber Dein KiA scheint im Bereich Säuglingsernährung und Stillen leider nicht up to date zu sein. Mit drei Monaten wäre nicht Brei, sondern PRE zum Zufüttern dran gewesen.
Jetzt bin ich ziemlich verunsichert und überlege ob ich einfach bei diesem System bleiben soll solange es irgendwie funktioniert. Ich mag unter keinen Umständen nach unserem Experiment ins Spital mit dem Kleinen.
Das möchte ich auch nicht. Daher bitte ich Dich ja regelmäßig zu wiegen und die Windeln zu dokumentieren. Ein Gegensteuern wäre also zeitnah möglich und das KH damit hinfällig.
22:15 gestillt
1:30 gestillt
3:30 genuckelt
5:30 genuckelt
Auch am Morgen nach so vielen Stunden nicht trinken wollen
Also in den Schlaf getragen, gestillt um 8:15
danach dauergejammer, aber nicht stillen wollen
Im Schlaf gestillt um 10:30
ca. 6 Löffel Brei am Mittag
Im Schlaf gestillt um 13:30
dann Arzt, um 17:15 angeboten, hat genuckelt bis Milch kam - Kopf weggedreht und losgelassen, habe ihn nicht stillen können und etwas Milch ausgestrichen
18:00 im Schlaf gestillt
20:30 im Schlaf gestillt

Also heute hats nie geklappt im Wachzustand, ich habe mehrmals ausgestrichen, weil er genuckelt hat bis Milch kam und dann losgelassen hat.
Stuhlgang: 2 mal
Urin: 3mal etwas mehr, 3 mal nur wenig
Gewicht: 6880g
Ich zähle 7x gestillt, 2x genuckelt, 1x Brei, 6x Pipi, 2x Stuhl.

Acht Windeln und 7-9 x stillen (auch das Nuckeln gehört dazu) sind völlig unauffällig.
Auch im Schlaf ist er heute einmal erwacht weil ichs mit Brustkompression versucht habe und da hat er mich erschreckt angeschaut und sofort die Brust losgelassen.
Kann es sein, dass die Brustkompression die Milch zum Spritzen bringt und ihn das erschreckt? Vielleicht bevorzugt er einen langsameren Milchfluss.
Danke für deine Beratung und dass du dir so Zeit dafür nimmst!!
Gerne.

Viele Grüße,
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Re: schwierige Stillbeziehung - letzte Chance

Beitrag von Teazer »

09.12. 3330g, KH Geburt
09.02. 5400g, 2-Monatsgewicht
10.04. 6440g, 4- Monatsgewicht
09.05. 6880g, 7-9x gestillt, 2x genuckelt, 1x Brei, 6x Pipi, 2x Stuhl

Stimmt das so? Bitte führe die Liste wie oben weiter. Das nimmt mir viel Arbeit ab.

Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
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Re: schwierige Stillbeziehung - letzte Chance

Beitrag von Guatemala »

Das hatte ich bei den anderen kindern auch. Nein wenn er im schlaf gut trinken würde und freiwillig dann wär ich ja happy. Aaaaber: ich muss genau den richtigen zeitpunkt anmbwarten dass er es nicht merkt. Zum einschlafen nimmt er nichts, auch wenns stunden her ist. Und wenn er grad eingeschlafen ist, dann klemmt er oft den mund derart zusammen wenns laufen würde dass er nichts schluckt. Vorhin hat er genau so verweigert im schlaf. Er presst dann den mund zusammen und ich hab keine chance. Das heisst er hat jetzt stundenlang nichts genommen und wird auch im wachzustand nicht trinken und bis mittag warten wo ich die nächste chance habe. Das find ich nicht normal. Er schluckt auch im schlaf nicht freiwillig. Es muss richtig spritzen dass er schluckt und ich helfe mit und drücke die brust zusammen. Und wenn der msr im falschen moment komm, dann nimmt er NICHTS.
Stillen rund um den schlaf wär ja super entspannt. Aber so ist meeega anstrengend ob er dann nimmt oder nicht. Jetzt sitze ich da mit schlafendem kind und passe ab obs evt. Beim erwachen klappt und sonst pumpe ich halt wieder ab. Ich kanns noch so proboeren im wachzustand. Er nimmt nicht.

Übrigens: der kia sagte das baby habe nichts genommen auch nicht pre usw freiwillig.
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Re: schwierige Stillbeziehung - letzte Chance

Beitrag von Guatemala »

Ich wäre auch entspannter mit dem msr wenn ich wüsste er trinkt immerhin wenns dann geht. Aber pro schlaf verweigert er manchmal 3 msr und wenn ich glück habe nimmt er den 4. Oder halt nicht. Das ist stress pur.

Danke für die tipps wegen dem msr. Die sind gut. Es ist genau wie du schreibst ich hab schon jedesmal bauchweh vor dem stillen. Nimmt er dann die milch oder nicht? Usw.
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Re: schwierige Stillbeziehung - letzte Chance

Beitrag von safira »

Oh man du arme :( . Aber du hast seine Windeln und die Zunahme im Blick. Er wird dir nicht verhungern von heute auf morgen, da er ja momentan gut gedeiht. Und deine Milch wird auch nicht plötzlich unwiederbringlich weg sein.
Ich hoffe, ihr findet bald raus aus dem blöden Kreislauf!
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Re: schwierige Stillbeziehung - letzte Chance

Beitrag von Guatemala »

Jetzt hab ich schnell 130ml gepumpt. Da er im schlaf abgeklemmt hat ubd nur paar schlücke genommen hat. Ich mag nicht mehr dass meine milch zurück geht. Er wird bus mittag eh nichts nehmen...
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Re: schwierige Stillbeziehung - letzte Chance

Beitrag von Guatemala »

er will nicht trinken. Klappt überhaupt nicht das experiment... seit der nacht nur paar schlücke. Vorhin auch nur paar schlücke. Jetzt schläft er. Er biegt sich nach paar schlücken nach hinten. Soll ich jetzt immer pumpen?
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