Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch
Verfasst: 15.05.2013, 19:07
Noch ein Nachtrag: Beim Fingerfeeding bewegt sich die Zunge zwischen erstem Fingerglied und Nagelbett hin und her.
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Das machst Du sehr gut, prima. Meinst Du mit Seitenhaltung den Football-Griff, wo die Füßchen an Dir vorbei nach hinten zeigen?BES:
Baby dockt an, Hütchen ruht dann im Mund. Zu Beginn wird der Kopf oft hin-und her bewegt, dabei beweigt sich teilweise auch der Rest des Körpers leicht mit. Da ich Baby aber dank der Seitenhaltung gut im Griff habe, kann er nicht abdocken und beruhigt sich dann auch, entspannt sich sichtlich und liegt ruhig.
Da stellst Du eine wesentliche Frage... wir werden uns die Zeit nehmen müssen, die Antwort durch ausprobieren herauszufinden; vorab sicher abschätzen ist da schwer.
Sollten wir besser auf das Fingerfeeding verzichten? Vielleicht mal die Becher-Variante versuchen? Denn wir müssen Baby irgendwie satt bekommen und der futtert wie eine siebenköpfige Raupe.
Genau. Die Wiegenhaltung bekommen wir irgendwie beide nicht gut hin, ich habe immer noch mit den Nachwirkungen des Kaiserschnitts zu tun und bekomme Baby, Hütchen und Brust nicht gleichzeitig gehandelt in der Wiegenhaltung. Deshalb lege ich immer in der Seitenhaltung an, probiere immer mal wieder die Wiegehaltung, aber das führt regelmäßig zu Gebrüll. Weil das Hütchen wegflutscht, er es weghaut, er mir in den Bauch zappelt (*aua*) oder sonst was.Das machst Du sehr gut, prima. Meinst Du mit Seitenhaltung den Football-Griff, wo die Füßchen an Dir vorbei nach hinten zeigen?
Ui. Also ohne Hütchen wäre traumhauft, denn das ist schon ohne die Schläuche ein elendes Gefummel. Er erwischt das blöde Ding immer mit der Hand und weg ist es. Habe es jetzt schon fest geklebt, aber irgendwie verrutscht es trotzdem noch...oder besser die Brust drunter und dann geht der Schlauch raus oder steht plötzlich zu weit vor - ein Gefummel ohne Gleichen. Irgendwie geht's, aber wenn ich es weglassen könnte, bin ich sofort dabei.Wenn er immer und immer wieder die "alte" Technik verwendet; das macht sozusagen jeden kleinen vorherigen Lernerfolg zu nichte...
Und mein zweiter Impuls ist: Da das Stillen MIT Hütchen derzeit nicht zufriedestellend klappt, kann man eigentlich auch direkt das Stillen OHNE Hütchen üben.
Ja, kann ich . Doch, ja, kann ich. Da ich weiß, wie er auf die Brust ohne Hütchen reagiert, graut mir ein wenig davor, aber ich bin für alles offen. Aber: was wenn es gar nicht klappt? Gibt es noch einen Plan B oder wäre das das endgültige Aus für die Stillerei? Ich muss mich irgendwie vorher drauf einstellen, glaube ich, weil mir soviel daran liegt. Wenn ich das aufgeben müsste und die Entscheidung nur 48 Stunden entfernt liegt, muss ich mich einfach vorher mit der Möglichkeit anfreunden.Was hast Du in den nächsten Tagen vor?Kannst Du Dir vorstellen, für 48 Stunden ein kleines Experiment zu machen? I
Zu allen Schandtaten bereit. Mein Mann ist auch einverstanden und unterstützt mich zumindest morgens und abends mit der Zufütterei.In den nächsten 48 Stunden:
Saugen NUR an der Brust, OHNE Hütchen, mit BES!
Notwendiges weiteres Zufüttern komplett erfolgt SAUGFREI, per Becher, oder per Löffel, oder per Spritze in die Backentasche (aber OHNE Finger!..).
Auf geht's.Eine Art Saug-"Reset" sozusagen. Die Erfolgschancen schätze ich recht hoch ein (weil Dein Baby noch so jung ist!). Falls Du Dir das vorstellen kannst, dann besprechen wir vorher ausführlich, WIE GENAU das ablaufen kann, möglichst stressarm, und selbstverständlich OHNE dass Dein Baby irgendwie Hunger leidet oder sowas, das ist selbstverständlich. Aber zweifellos würden das recht anstrengende zwei Tage...
Was ist Deine Meinung dazu?
Nein nein, keine Sorge, es gibt definitiv auch noch Plan B, C und D...Ja, kann ich . Doch, ja, kann ich. Da ich weiß, wie er auf die Brust ohne Hütchen reagiert, graut mir ein wenig davor, aber ich bin für alles offen. Aber: was wenn es gar nicht klappt? Gibt es noch einen Plan B oder wäre das das endgültige Aus für die Stillerei?
Football-Haltung ist perfekt, bleib einfach dabei! Die Übersicht ist besser als bei der Wiege, das wird Dir beim BES noch viel nützen.Genau. Die Wiegenhaltung bekommen wir irgendwie beide nicht gut hin, ich habe immer noch mit den Nachwirkungen des Kaiserschnitts zu tun und bekomme Baby, Hütchen und Brust nicht gleichzeitig gehandelt in der Wiegenhaltung.
Wenn der Plan aufgeht, wirst Du nicht sehr lange "immer stundenlang stillen".Außerdem: meine Milchprodukiton ist immer noch nicht wieder da, wo sie mal war. Wenn ich nicht abpumpe, habe ich Angst, daß sie noch weiter zurückfährt. Aber wenn ich ihn immer stundenlang anlegen muss, komme ich nicht zum abpumpen. Und wenn er nicht saugt, bringt mir das auch nix für die Milchproduktion. Wie löse ich das?
Zu allen Schandtaten bereit. Mein Mann ist auch einverstanden und unterstützt mich zumindest morgens und abends mit der Zufütterei.
Okay. Locker.Nein nein, keine Sorge, es gibt definitiv auch noch Plan B, C und D...Wirklich, keinen Druck! Lass das Experiment locker auf Dich zukommen; wenn's gar nicht hinhaut, überlegen wir uns was anderes, was besser funktioniert.
Wir hatten schon sowohl liegt flach auf dem Rücken unter der Brust und auf der Seite. Manchmal rutscht er auch vom Kissen und wir starten mit flach auf dem Rücken und enden mit auf der Seite. Ich habe mir verschiedene Abbildungen angeschaut und Beschreibungen gelesen...aber manchmal bekomme ich es so hin, manchmal so. Vor der Brust sitzend ist noch nicht vorgekommen.Liegt Dein Baby auf der Seite, oder liegt Dein Baby flach auf dem Rücken "unter der Brust", oder sitzt es praktisch "vor der Brust", mit leicht nach hinten gelehntem Rücken?
Ich würde gern aller 3 Stunden....aber ich schaffe es die letzten Tage einfach nicht, ehrlich gesagt. Manchmal klappts, manchmal sind aber auch vier Stunden dazwischen. Morgens verschlafe ich manchmal, weil mein Mann dann den Kleinen vor der Arbeit füttert und wickelt, dann sind es sogar 5 Stunden. Dafür pumpe ich bei Tag manchmal mit zwei Stunden Abstand, wenn die Gelegenheit günstig ist und ich weiß, daß ich gleich wieder nicht dazu komme, weil der Kleine wach werden wird. Alles in allem komme ich im Schnitt auf 6 x Pumpen. Manchmal auch auf 7x. Bekomme so 300 ml pro Tag Muttermilch zusammen.Wie oft pumpst Du momentan ab?
Habe es mir angesehen. So weit macht er den Mund glaube ich nicht mal zum Brüllen auf höchster Lautstärke auf. Werde es mal versuchen, soweit ich gesehen habe, kann man vielleicht den Mund ein bißchen aufdrücken mit der Brust.Also zunächst: Kennst Du die sog. "asymmetrische Anlegetechnik"?
Er kann von Dreiviertelschlaf ganz schnell auf knallrot-brüllend umschalten, wenn man ihm da was neues zumutet. Wir haben ja auch schon mal probiert, die Brust anzubieten. Ich glaube, abgefüttert und schon wieder fast schlafend ist am günstigsten. Werde es testen.Es kann günstig sein, wenn ein Baby zwar ruhig, aber HELLWACH, munter und aufmerksam ist. Oft ist das die beste Zeit zum Üben. Bei manchen Kinder funktioniert es aber tatsächlich besser, wenn sie (noch oder schon) im HALBSCHLAF sind - dann kriegen so sozusagen gar nicht mit, das etwas anders ist als sonst, und docken mehr oder weniger einfach brav an.
Fummelig an der Sache ist eigentlich nur das Hütchen.Starte morgen früh, wenn Du Dich selbst halbwegs fit und frisch fühlst. Wichtig ist, dass Du Dich VORHER wirklich gut vertraut gemacht hast mit dem BES (jetzt ohne Hütchen) und der Handhabung. Wenn Du das Gefühl hast, es ist alles noch arg fummelig, dann nutze den Tag morgen lieber DAFÜR und starte erst in 1 oder 2 Tagen mit Baby.
Wie machen wir das mit dem Zufüttern? Es sind ja schon größere Mengen, die wir Füttern müssten, denke ich, da er ja erstmal nicht saugt. Wenn ich mir das in der Linksammlung ansehe, nämlich, daß das Baby die Nahrung tröpfchenweise von der Unterlippe aufschleckt, dann sehe ich da schwarz für uns und die Becher/Löffel-Methode. Da brauche ich ja den ganzen Tag, um ihm 100 ml einzuflösen.Hast Du noch Fragen? Oder fühlst Du Dich erstmal ganz gut gewappnet?
Gut, denn eine korrekte Anlegetechnik ist wirklich das A und O, ohne geht es nicht. Mund weit auf, Unter- und Oberlippe nach außengestülpt, Zunge liegt sichtbar auf der Unterlippe - das ist das Ziel.Habe es mir angesehen. So weit macht er den Mund glaube ich nicht mal zum Brüllen auf höchster Lautstärke auf. Werde es mal versuchen, soweit ich gesehen habe, kann man vielleicht den Mund ein bißchen aufdrücken mit der Brust.
Wie viel fütterst Du derzeit per Fingerfeeding für gewöhnlich zu?Wie machen wir das mit dem Zufüttern? Es sind ja schon größere Mengen, die wir Füttern müssten, denke ich, da er ja erstmal nicht saugt. Wenn ich mir das in der Linksammlung ansehe, nämlich, daß das Baby die Nahrung tröpfchenweise von der Unterlippe aufschleckt, dann sehe ich da schwarz für uns und die Becher/Löffel-Methode. Da brauche ich ja den ganzen Tag, um ihm 100 ml einzuflösen.
Prima, das ist ungefähr die Hälfte des Gesamttagesbedarfs und wird sich sicher automatisch steigern, wenn Dein Baby mit guter Technik an der Brust trinkt.Alles in allem komme ich im Schnitt auf 6 x Pumpen. Manchmal auch auf 7x. Bekomme so 300 ml pro Tag Muttermilch zusammen.
Wie gesagt: aufgeregt vor HUNGER ist keine gute Ausgangsposition zum Üben. PAPPSATT allerdings auch nicht! Versuch einen Mittelweg zu finden ("immer ein bissl was im Bäuchlein"), GESAUGT wird aber ausschließlich an der Brust.Da wäre wohl die Spritze am besten? Also ohne Finger, Nahrung direkt in die Backentasche injiziert?
Besser vor oder besser nach der Brust? Ich wäre ja für vor der Brust, um ihn friedfertig zu machen. Aber es hieß hier sonst immer, besser vor dem Zufüttern anlegen (Empfehlung im KH und von der Hebamme).
Probier es ruhig mal eher "aufrecht"! Die Kontrolle über das Geschehen ist damit erfahrungsgemäß gut (z.B. kannst Du so schauen, ob Du in seinem Mundwinkel die Zunge draußen liegend erkennen kannst). Wenn Du mal Bilder zu "Rückengriff stillen" o.ä. googelst, dann findest Du die verschiedenen Varianten, von platt liegend bis beinahe sitzend; das ist vielleicht hilfreich.Wir hatten schon sowohl liegt flach auf dem Rücken unter der Brust und auf der Seite. Manchmal rutscht er auch vom Kissen und wir starten mit flach auf dem Rücken und enden mit auf der Seite. Ich habe mir verschiedene Abbildungen angeschaut und Beschreibungen gelesen...aber manchmal bekomme ich es so hin, manchmal so. Vor der Brust sitzend ist noch nicht vorgekommen.
Mal die Aufstellung von gestern und heute (aus meiner Privat-Aufstellung kopiert, aber man erkennt die Mengen auch als UneingeweihterWie viel fütterst Du derzeit per Fingerfeeding für gewöhnlich zu?