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Re: Kein schöner Artikel über das Stillen in der Zeit ...
Verfasst: 11.05.2012, 09:55
von parsimonia
bei uns läuft das eher so ab:
"mama, mama, was macht die frau da?"
"geh weg da, das kennst du nicht, das haben WIR nicht mit dir gemacht"
Re: Kein schöner Artikel über das Stillen in der Zeit ...
Verfasst: 11.05.2012, 10:36
von greenie bird
naja, solche kommentare kommen nicht hinterher- aber es fallen mir sehr viele kinder auf, die es einfach nicht kennen und das macht nachdenklich.
so wie es bei vielen wohl lila kühe gibt gehört zum baby eine flasche..
Re: Kein schöner Artikel über das Stillen in der Zeit ...
Verfasst: 11.05.2012, 10:41
von parsimonia
ich habe noch nie in deutschland ein kind gesehen, dass seine puppe andeutungsweise stillt.
Kein schöner Artikel über das Stillen in der Zeit ...
Verfasst: 11.05.2012, 10:50
von greenie bird
parsimonia hat geschrieben:ich habe noch nie in deutschland ein kind gesehen, dass seine puppe andeutungsweise stillt.
naja draußen nicht...das ist eben wirklich so 'man macht sowas nicht' ich hätte mit gewünscht,dass meine Tochter das auch machen würde, aber sie stillte die püppis und Kuscheltiere immer nur zu Hause meistens sogar allein in ihrem Zimmer
ǝlıqoɯ ɯoɹɟ ʇuǝs
Re: Kein schöner Artikel über das Stillen in der Zeit ...
Verfasst: 11.05.2012, 14:29
von Minischaf
Also hier bei uns wird alles gestillt

Puppen, Teddys und andere Kuscheltiere und dabach wird Bäuerchen gemacht - wie meine Tochter das bei ihrem Brüderchen sieht. Ich habe da auch noch nie ne negative Reaktion erlebt - bisher fanden das alle total süß.
Den Artikel finde ich auch gar nicht sooo schlecht (zumindest nicht in allen Punkten). Ich habe beim ersten Kind nach 4 Wochen aufgehört zu stillen und hatte wiklich lange mit dem schlechten Gewissen zu kämpfen, weil in meiner Umgebung "gefühlt" alle ohne Probleme ihr Kind stillen konnten. Immer wieder musste ich mich rechtfertigen warum ich jetzt eigentlich schon Flasche gebe (musste mir jetzt auch wirklich verkneifen hier die Gründe zu schreiben, obwohl ich meinen Frieden mit der Entscheidung gemacht habe). Das hat mich zum Teil echt fertig gemacht - wer diskutiert schon gerne seine (Still-)probleme mit Gott und der Welt und lässt sich dann auch noch mit tollen Tipps und Vorwürfen bombadieren.
Beim zweiten Kind hat das Stillen nach kleineren Anfangsschwierigkeiten super geklappt. Und jetzt kommt ständig jemand und fragt ob ich wirklich immer noch stille und ob ich nicht bald aufhören will, weil bla bla bla (dabei ist der Kleine gerade mal 6 Monate alt).
Die Menschen in meiner Umgebung sind übrigens immer noch die gleichen

.
Was ich versuche mit dem zielmlich wirren Geschreibsel zu sagen ist, dass ich die Diskussion zum Thema Stillen wirklich als zu dogmatisch empfinde. Ich habe das Gefühl jeder hat da eine ganz starre Meinung und jegliches andere Verhalten ist per se schlecht. Stillt man darf man sich von der einen Hälfte der Menschen Vorteile zum Stillen anhören, stillt man nicht wird man mit den Vorzügen des Stillens und Vorurteilen über Nichtstillmütter bombardiert - wie man's macht macht man's falsch
