bienenmeister hat geschrieben: Das Kind gedeiht schlecht, die Stimmung ist im Keller ("sie wäre so ein liebes Kind, wenn diese Blähungen nicht wären")
boah, langsam geht es mir wie dir, ich kann das wort gleich nicht mehr hören

.
zu dem satz oben und der vermischung von tausend zusammenhängen sage ich lieber gleich gar nichts. ich nehme an, in der sache sind wir uns einig.
Aber sie will nichts ändern
schade. für alle.
Ich habe schonmal am Anfang des Freds glaub wörtlich gesagt, ich fände es besser, wenn sie Flasche geben würde, da ich mir Sorgen mache, dass das Kind zu wenig Nährstoffe aufnimmt
das wundert mich nach deinen schilderungen nicht.
Sakura: Wie hast du dich ernährt?
frage nicht. und ja, alles bläht. besonders, wenn man vegetarierin ist...
gebläht haben bei uns:
- FRISCHES brot (tagaltes brot ging)
- alle hülsenfrüchte, inkl. tofu und sojamilch
- zwiebel, knoblauch, schnittlauch, bärlauch, lauch/porree
- alles kohlige (kraut, radieschen, kohlrabi, rucola....)
- sprudelgetränke
problemlos waren bei uns schokolade und milchprodukte (außer quark. warum auch immer.). was habe ich gegessen? kartoffeln, fenchel, karotten, joghurt, gurken... weil ich so verzweifelt war, habe ich irgendwann auch wieder fisch gegessen. salat ging bei uns. einmal ein debakel, eine große portion rucola, habe hinterher gegoogelt, das ist eine kohlsorte, von da ab war ich bei salat wählerisch und habe eigentlich nur noch feldsalat gegessen. tomaten gingen leider nicht wegen rotem po. orangen, erdbeeren gingen gut. in der spargelzeit habe ich von spargel gelebt. chili con/sin carne wäre hier fatal gewesen. ich habe manchmal meinem mann einen linseneintopf gekocht, und dann mit tropfendem zahn daneben gesessen. ein, zwei teelöffelchen voll habe ich dann mal genascht, sobald es mehr waren, habe ich direkt die quittung bekommen.
nach ungefähr einem halben jahr war der spuk übrigens vorbei, ziemlich genau zu dem zeitpunkt, als das mäusekind selbst beikostreif war. ab da konnte ich plötzlich ALLES essen, inklusive literweise linseneintopf oder sauerkraut. nach dieser erfahrung würde ich das das nächste mal noch konsequenter und mutvoller durchziehen, denn ich weiß, irgendwann ist es vorbei.
und: als ich auf alles blähende verzichtet habe, hat das mäusekind keine blähungen mehr gehabt, und daher auch nicht mehr wegen blähungen geweint. geschrien hat sie aber trotzdem noch. das abendliche neugeborenenschreien, dessen grund keiner kennt. aber das war anders. trotzdem belastend. ich schrieb das ja schon weiter oben: warum ein minibaby schreit kann viele gründe haben. alles auf blähungen zu schieben ist daher wenig hilfreich. nur testen hilft.