Re: nächtliches bauchweh durch weinen lassen verschwunden
Verfasst: 25.11.2011, 15:27
Ich glaube auch, dass um jeden Preis beruhigen auch falsch sein kann.
Meine 4,5 Jährige ist hat als Baby nicht viel geweint, aber wenn, dann so richtig. So ist das auch heute noch. Wenn sie aus Schmerz weint, weil sie sich weh getan hat, beruhigt sie sich, wenn man sie in den Arm nimmt und sie in ihrem Schmerz bestätigt. ("Ja, das tut weh, ich weiss...")
Wenn sie aus Ärger oder Frust weint, gilt das gleiche: sie möchte in den Arm genommen werden und möchte meine Empathie und mein Verständnis haben ("Ja, ich verstehe, dass du dich ärgerst. Du würdest jetzt lieber noch spielen und bist sauer, dass ich jetzt fahren möchte und dich nicht lasse" - als Bsp) Sie versuchen zu trösten und abzulenken mit etwas anderem hat nur zur Folge, dass sie sich noch mehr ärgert. Ebenso beim ersten Beispiel hätte ein "Ist doch nicht so schlimm" diese Wirkung.
Warum soll man einem Baby nicht das Gleiche zugestehen? Natürlich bietet man ihm Brust oder tragen an, aber was, wenn es nicht beruhigt werden möchte? Ein Baby spürt Empathie ebenso wie ein älteres Kind. Hat ein Baby kein Recht darauf, seine Gefühle rauszulassen und auf diese Weise seine Eindrücke oder was auch immer es beschäftigt zu verarbeiten? Ohne dass alles versucht wird, dass es damit aufhört. Einem älteren Kind oder einem Erwachsenen gesteht man das doch auch zu. Kennt ihr nicht das Gefühl, wie gut es tut, wenn man sich mal ausweinen darf? Den Schmerz rauslassen? Stellt euch mal vor, eurer Partner oder eure beste Freundin würde nicht zuhören, sondern statt dessen sofort Schokolade als Seelentröster anbieten oder eine Ablenkung starten, in dem er/sie von was anderem spricht und so versucht, euch den Schmerz verdrängen zu lassen, nur damit ihr aufhört zu weinen.
Versteht jemand, wie ich das meine?
Es gab zu diesem Thema mal einen sehr guten Artikel einer Hebamme in der Zeitschrift "Mit Kindern wachsen", die das super erklärt hat.
Meine 4,5 Jährige ist hat als Baby nicht viel geweint, aber wenn, dann so richtig. So ist das auch heute noch. Wenn sie aus Schmerz weint, weil sie sich weh getan hat, beruhigt sie sich, wenn man sie in den Arm nimmt und sie in ihrem Schmerz bestätigt. ("Ja, das tut weh, ich weiss...")
Wenn sie aus Ärger oder Frust weint, gilt das gleiche: sie möchte in den Arm genommen werden und möchte meine Empathie und mein Verständnis haben ("Ja, ich verstehe, dass du dich ärgerst. Du würdest jetzt lieber noch spielen und bist sauer, dass ich jetzt fahren möchte und dich nicht lasse" - als Bsp) Sie versuchen zu trösten und abzulenken mit etwas anderem hat nur zur Folge, dass sie sich noch mehr ärgert. Ebenso beim ersten Beispiel hätte ein "Ist doch nicht so schlimm" diese Wirkung.
Warum soll man einem Baby nicht das Gleiche zugestehen? Natürlich bietet man ihm Brust oder tragen an, aber was, wenn es nicht beruhigt werden möchte? Ein Baby spürt Empathie ebenso wie ein älteres Kind. Hat ein Baby kein Recht darauf, seine Gefühle rauszulassen und auf diese Weise seine Eindrücke oder was auch immer es beschäftigt zu verarbeiten? Ohne dass alles versucht wird, dass es damit aufhört. Einem älteren Kind oder einem Erwachsenen gesteht man das doch auch zu. Kennt ihr nicht das Gefühl, wie gut es tut, wenn man sich mal ausweinen darf? Den Schmerz rauslassen? Stellt euch mal vor, eurer Partner oder eure beste Freundin würde nicht zuhören, sondern statt dessen sofort Schokolade als Seelentröster anbieten oder eine Ablenkung starten, in dem er/sie von was anderem spricht und so versucht, euch den Schmerz verdrängen zu lassen, nur damit ihr aufhört zu weinen.
Versteht jemand, wie ich das meine?
Es gab zu diesem Thema mal einen sehr guten Artikel einer Hebamme in der Zeitschrift "Mit Kindern wachsen", die das super erklärt hat.