a) gut greifbar zwischen den Beinen des nichtfahrenden Erwachsenen: einen 5 L Eimer für aufkeimende Übelkeit (sinnvoll, sobald sie Erbrechen vorhersagen/Bescheid sagen können und wissen, was sie mit dem Eimer sollen). Davor hatten wir Einweg-Wickelunterlagen, die dann bei beginnendem Erbrechen (Kind spuckte meist mehrfach nacheinander) wie ein Lätzchen auf dem Reboarderkind ausgebreitet werden konnte
b) im Eimer bereitliegend: einen Stapel gut saugender Mullwindeln zum Kind-/Sitz-Abwischen (auf Kurvenstrecken hatten wir davon manchmal eine über die Gurtschoner gelegt wie ein Lätzchen - die sind ja luftig und halten zumindest "Stückiges" zurück *örks*
c) und eine extra-Flasche Wasser zum Anfeuchten der Abwisch-Mullwindeln auf dem nächsten Parkplatz
d) mindestens ein Set Ersatzkleidung außerhalb des Koffers (denn der Kinderkoffer ist bei nassem Kind bestimmt ganz ganz unten im Kofferraum. Immer.
e) immer einen Frottee-Sommerbezug auf dem Reboarder, so dass man am Parkplatz dann zumindest nur die Gurtpolster und (mit Pech) das Loch ums Gurtschloss von Matsch zu befreien hat, und der Frotteebezug schnell in eine zugeknotete Mülltüte wandern konnte bis zum nächsten richtigen Waschbecken/Waschmaschine (reduziert die Geruchsbelastung im Auto enorm!)
Übrigens hatten beide Kinder bei uns eine Übelkeitsphase, die kam und nach einigen Jahren wieder ging - obwohl sie weiterhin im Reboarder saßen (unser größerer Reboarder auf dem Beifahrersitz passte bis weit ins zweite Schuljahr hinein). Und Vorwärtsfahren änderte an dieser Übelkeitsphase nichts. Oma und Opa hatten dem armen, rückwärtsfahrenden Kind nämlich extra einen Vorwärtssitz gekauft, damit das mit der Übelkeit ein Ende hat - und kamen dann völlig bedröppelt gleich von der ersten Ausfahrt mit vollgespucktem Auto zurück, denn beim Vorwärtsfahren wollten sie ja keinen Spuckeimer mitnehmen...
Der Kleinen wird inzwischen nicht mehr übel im Auto, "trotz" Reboarder (war beim Großen schon genauso). Beim Großen hat die Auto-Übelkeit nach mehreren Jahren im Vorwärtssitz nun wieder eingesetzt, aber nur, wenn er statt rauszuschauen liest/spielt/... . Deshalb sind wir inzwischen wieder bei Hörspielen und Liedern angekommen.
The circle of life...