Hirsepuffer hat geschrieben:Geburt Anf Nov 5.11.14 3460g
8.11.14 U2 3260g
dann laut Hebamme gute Zunahme
4.12.14 U3 4090g
22.01.15 aktuellen Wert 4290, glaub ich
Vom 8.11 bis 4.12 ist die Zunahme mit durchschnittlich 210 g die Woche hervorragend.
Der nächste Wert kann irgendwie nicht stimmen. 200g in sechs Wochen, obwohl die Zunahme vorher gut war. Zu erwarten wäre ein Wert von circa 5000g gewesen. Vielleicht waren es 4920g oder 5290g????
Um zu sehen, wie die Zunahme ist, reicht zwei einzelne Messwerte nicht aus. Dafür muss engmaschig das Gewicht gemessen werden, um Messfehler und natürlicherweise vorkommende Schwankungen herauszufiltern. Dazu bietet es sich an einmal täglich mit einer geeichten Babywaage zu wiegen.
Grundinfo Gewichts Entwicklung
Der Kinderarzt hatte mir ja eine Pumpe verschrieben und ich habe Malztrunk und Stilltee getrunken. Sie hat trotzdem vom 15.-22.1. weiter nicht zugenommen.
Stilltee und Malzbier steigern auch nicht deine Milchmenge. Und zwei Einzelwerte zu vergleichen ist redcht sinnfrei, besonders, weil Babys in Schüben zunehmen, d.h. eine Woche mal garnicht, die nächste Woche dann recht viel.
Direkt nach dem Stillen in der Arztpraxis (ok, jede Seite wohl nur so 7 Minuten und kein deutlich spürbarer Milcheinschuss) hat sie nur 20g mehr gewogen als zuvor.
Solche Stillproben unter solchen Bedingungen haben keinerlei Aussagekraft. Schau mal in der
Linksammlung Stillwissen unter Durchführung von Stillproben nach.
Daher muss ich jetzt Pre zufüttern (HA wegen meiner Hausstauballergie und Heuschnupfen).
Sorry, ich kann nur den Kopf schütteln. Das ist Quatsch. Weder einmalige Stillproben noch zwei einzelne Wiegewerte können eine Aussage machen, ob dein Baby einen Zufütterbedarf hat. Dafür bedarf es mehrerer Messwerte.
Fläschchen trinkt sie ganz langsam (75 ml können locker über eine Dreiviertelstunde dauern), dachte schon, der Sauger wäre verstopft. Man hört sie auch nicht immer schlucken. Aber sie wirkt nicht außer sich vor Hunger oder so, sie nuckelt so vor sich hin. Wenn ich "nachhelfe" (Sauger kann man etwas zusammendrücken) trinkt sie hörbar, aber auch das völlig entspannt und nicht ausgehungert. Wenn ich kurz das Fläschchen wegnehme, schreit sie - aber ob es Hunger ist oder die Blähungen, wer weiß.
Dein Baby hat wahrscheinlich einfach keinen Hunger.
Ich soll ihr nach jedem Stillen ein Fläschchen anbieten, habe es bisher aber erst zwei Mal getan. Heute Abend trank sie gar nichts mehr davon, schlief nach der ersten Brust auch ein und war nicht zu wecken. Das ist aber okay, sie war platt und hatte gut 2 Stunden vorher getrunken.
Nachts spüre ich den Milcheinschuss deutlicher als am Tag (da spüre ich ihn selten!

) und sie trinkt und schluckt so gut, da werde ich kein Fläschchen machen, allerhöchstens abgepumpte Muttermilch.
Den Milchspendereflex habe ich NIE gespürt. Das hat keine Bedeutung!
Mein Vorschlag:
- Täglich unter gleichen Bedingungen wiegen.
- 10-12 mal in 24 h stillen, nachts maximal 5 h Pause.
- Schnuller reduzieren.
- Zufüttermenge täglich notieren
-
stillfreundlich zufüttern
- Täglich Gewicht, Stillhäufigkeit, Zufüttermenge und Windelanzahl hier posten.
Dann kann ich euch helfen, wieder zum Vollstillen zurück zu kommen unter ausreichender Zunahme. Ich habe gelesen, dass dies eigentlich nicht für dich in Frage kommt. Überleg es dir nochmal, ob du den Mehraufwand für kurze Zeit in Kauf nimmst, denn oft ist das Zufüttern mit Flasche der direkte Weg zum Abstillen. Ich kann übers Internet halt nur dann gut beraten, wenn ich täglich Fakten bekomme.
So noch zu deijnem restlichen Text meine Antworten:
Ich stille immer noch alle 3 Stunden etwa, Dauer so 20-30 Minuten. Sie spuckt jetzt etwas öfter, aber nicht auffallend.
Das vermehrte Spucken kann von zu viel Zufüttern kommrn.
Der Arzt machte nun von sich aus einen Laktosetest, Ergebnis steht noch aus. Fläschchen bestehen ja aber auch doll aus Laktose, danach schreit sie auch ziemlich und drückt und quält sich (wieder, wie schon gehabt) mit dem Stuhlgang. Der kommt eher selten und unregelmäßig und ist noch muttermilchstuhlfarben. Nasse Windeln hat sie.
Pre hat genauso viel Laktose wie Mumi: 7g auf 100ml und Pre ist deutlich schwerer verdaulich als Mumi. Leichter verdauliche Nahrung gibt es nicht und die Laktose ist sicherlich nicht der Übeltäter.