Ja, der große Bruder tut mir auch furchtbar Leid. Er möchte immer gern dabei sein beim Stillen und hampelt dann neben mir auf dem Sofa herum. Leider kann ich gerade beim Andocken und beim nachfolgenden Milchspendereflex keinerlei Erschütterungen ertragen, da muss ich einfach nur schauen, dass ich weiter atme. Da wird der arme Kerl regelmäßig angeraunzt, er solle doch bitte nicht so rumzappeln neben mir.
Er hat heute übrigens zwei Mal gefragt, ob er auch Milch trinken darf bei mir. Es tat mir in der Seele weh, aber ich hab es ihm verweigert.
Ich tippe auf einen Milchgangssoor (die Ärztin eher auf was Bakterielles, deshalb auch die Blutentnahme und das Antibiotikum). Das Fluconazol hab ich gestern abend genommen und ich habe den Eindruck, dass die Schmerzen zwischen den Stillmahlzeiten, dieses Ziehen und Stechen erheblich besser geworden sind/ist. Morgen rufe ich in der Praxis an und frage nach den Entzündungwerten. Wenn die erhöht sind, nehme ich auch noch das Antibiotikum, falls nicht, lasse ich es hier liegen (für die nächste Brustentzündung, die unweigerlich kommen wird - bei meinem Großen hatte ich alle 4-6 Wochen entweder einen Stau mit Fieber oder direkt ne fette Entzündung, da musste ich öfters mal das Zeug nehmen).
Das Milchpumpenrezept hab ich nicht eingelöst. Mir fehlt die Lust auf das Sterilisieren und die Hampelei mit der Pumpe; das hab ich bei meinem großen Sohn lange genug gemacht. Zudem müsste ich die Milch dann ja irgendwie saugverwirrungsfrei ins Kind reinkriegen, und da hab ich auch keine Lust zu. Also kneife ich halt weiterhin die A****backen zusammen und lege an. Wobei ich das Kind ja laut Ärztin mit der "kaputten" Brust gar nicht stillen soll, da könnten ja fiese Bakterien drin sein, ich solle die Milch besser verwerfen. Naja. Bis jetzt gehts dem Kind jedenfalls gut.