Re: Baby 6 Wochen und kurz vorm Abstillen (Zufüttern und Co)
Verfasst: 31.12.2013, 12:05
Prima, danke. Dann mach bitte mit diese Liste täglich weiter:Kleine Korrekturen und Ergänzungen am 20., 23. und 30.12.:
20.11.: 3.270g Geburt
23.11.: 3.055g (Klinik)
26.11.: 3.120g, (ab jetzt immer Hebamme), dann Einlauf
27.11.: 3.080g
28.11.: 3.100g, 4x Pipi, 1x Aa
29.11.: 3.080g, 5x Pipi, 2x Aa
30.11.: 3.080g, 8x Pipi, 3x Aa ab hier Domperidon.
01.12.: 3.100g, 7x Pipi, 2x Aa
02.12.: 3.100g, 6x Pipi, 5x Aa
04.12.: 3.150g 5x Pipi, 5x Aa
06.12.: 3.160g, 7x Pipi, 1x Aa, ab hier 240-300 ml Mumi und 100-190 ml PRE per Flasche
09.12.: 3.360g, 6x Pipi, 1x Aa.
11.12.: 3.450g, 4x Pipi, 3x Aa
13.12.: 3.510g, 5x Pipi, 3x Aa
17.12.: 3.740g, 3x Pipi, 1x Aa
19.12.:........................... ab hier kein Domperidon mehr.
20.12.: 3.710g KiÄ, 5x Pipi, 2x Aa. Ab hier weniger Pre (40/60 ml pro Tag, kein höherer Bedarf)
23.12.: 3.760g Hebi, 7x Pipi, 1x Aa. Ab jetzt kein Pre mehr. Ab 24.12. kein Pumpen mehr
25.12.: 3.780g 8x Pipi, 3x Aa
27.12.: 3.760g Hebi.
29.12.:................80-90 ml Mumi, 90-120 ml PRE per Flasche
30.12.: 3.900g Hebi, 120 ml Pre, 70 ml Mumi per Becher
Datum - Babygewicht - Anzahl der Stillmahlzeiten - Zufüttermengen - Ausscheidungen.
In Ordnung?
Komplett OK so.Bestenfalls 2x pro Tag vormittags und mittags. Die Mengen waren also gepumpt und nicht aus dem Eisschrank, aber für mehr pumpen fehlt mir der Nerv. Es war zuletzt einfach zu viel für uns beide (Freund und mich), jetzt ist die Kleine nach ihrem Schub öfter wach und dann lege ich sie lieber an statt zu Pumpen.
Ist 2 x pumpen pro Tag für Dich denn gut machbar?
Das Ziel ist aber nicht "aufholen", sondern "nur" eine normale Zunahme. "Aufholen" würde ja bedeuten, dass das Baby a) zeitweise viel mehr Kalorien bekommt als es eigentlich braucht, und b) dass vorher eine schwere Mangelernährung vorgelegen hat (was nicht der Fall ist). Dieses Konzept passt nicht. Die Nahrungsmenge ist dann richtig, wenn ein Baby NORMAL zunimmt, problemlos trinkt und normale Mengen ausscheidet - egal was vorher war, sozusagen.Wir sollten nach jedem Stillen erst abgepumpte Mumi und dann Pre anbieten, so viel wie geht... Die hohe zunahme wurde damit begründet, dass die Kleine so viel aufzuholen hatte und erstmal alle Speicher aufgefüllt hat und zudem der Darm jetzt auch voller wäre.
Diese Einschätzung, also "keinen Durchbruch", geben die Daten nicht her. Es braucht einige Tage, bis ein ausreichend hoher Serenspiegel erreicht wird; insb. wenn nicht von Anfang eine hohe Dosis genommen wird. 6 Tage nach Einnahmebeginn habt Ihr bereits begonnen, die hohen Mengen zuzufüttern; da hättet Ihr sicherlich ein paar Tage mehr Zeit gehabt abzuwarten, bzw. so hohe Mengen wären sicher nicht nötig gewesen. Die Wirkung des Dom wurde so teilweise aufgehoben.Ab 30.11., nach Einschleichen 3x3 Tabletten täglich, 190 Tabletten in Summe. Auf Vorschlag der Hebamme weil die milchmenge trotz all dem homöop. Zeugs nicht höher wurde und die Maus zu schläfrig zum kräftig saugen alle zwei Stunden war. Abgesetzt haben wir es nach Erhalt des prolaktinspiegels. Ich denke es hat nicht geschadet, aber den spürbaren Durchbruch hat es auch nicht gebracht.
Hast Du das Dom denn gut vertragen? Evtl. könnte eine weitere Einnahme sinnvoll sein; dazu warten wir jetzt erstmal die nächsten Daten ab.
OK, das ist methodisch völliger Humbug.Vorgeschlagen noch im KH und 2x im Beisein der Hebamme. Die erste war am 23.11., die letzte am 06.12. und die dazwischen irgendwann Anfang Dezember.
Habe ich und nutze ich auch viel, allerdings vor allem zuhause. Ich hatte gehofft es geht auch mit dem schicken neuen kiwa, aber da muss ich jetzt eben durch. Wäre doch nicht dauerhaft oder?
Probier doch einfach mal aus, womit Ihr Euch da beide am wohlsten fühlt. (Der Papa darf selbstverständlich herzlich gerne mittragen)
Probier es aus! Dein Baby ist ja noch jung - Ihr müsst erstmal herausfinden, was Euch guttut und wie es im Alltag am besten klappt. Nimm Dir ganz in Ruhe die Zeit dazu.Ist das erfolgsversprechend?
Das ist gut verständlich. Diese Zweifel fühlen praktisch alle Mütter, die früh zugefüttert haben (egal ob mit Indikation oder ohne). Das ist nicht per Knopfdruck abzuschalten, aber wir können Dich durch die nächste Zeit begleiten und gemeinsam schauen, wie Du ein gutes Maß an Intuition und Sicherheitsgefühl zurückgewinnen kannst.Gestern Abend lief ganz gut, aber sie schlief trotz ewig Stillen immer nur an der Brust ein und war nach dem Ablegen immer binnen 5 min wach. Geholfen haben letztlich nur 25 ml Pre, so dass meine Partner (verständlicherweise) sofort dachte, dass sie trotz Stillen nicht satt war, weil meine Brust abends einfach nicht genug hätte. Bei der kleinen Zufütterungsmenge kann ich das kaum glauben, aber dieser Zweifel nagt permanent an mir und Kommentare von außen machen es nicht leichter.
In dem Moment? Gar nicht. Wie kannst Du sicher sein, dass sie genug Sauerstoff atmet? In dem Moment ebenfalls nicht.Wie kann ich sicher sein dass sie nicht hungert, egal ob sie an meiner Brust hängt oder nicht?.
Hm, nee, also so ist das grundsätzlich nicht gedacht, dass sie dabei die ganze Zeit weint. Dann ist diese Methode für Euch nicht die richtige. Probiert mal, ob es mit dem Softcup besser geht (Schreien ist dabei nicht erwünscht). Ansonsten überlegen wir uns was anderes.Schon irgendwie, die Hebamme meinte wir sollen jeweils 30 ml anbieten und ggf steigern (bezogen aufs Zufüttern generell). Momentan meckert die Kleine sehr beim Bechern, schreit die ganze Zeit. Ich denke mir dann tapfer, dass sie lieber den Becher anstatt meine Brust anschreien soll und es geht ja auch erstaunlich fix, aber schön ist natürlich anders. Ich hoffe sehr das legt sich nochNur füttere ich dann recht konsequent, so lang der Mund trotz meckern aufgeht und pausiere nicht nach jedem Schluck, sondern erst wenn ich denke jetzt sollte sie einen Effekt merken. Erstmals so nach 10-15 ml. vielleicht gibt es da irgendeinen Trick für weniger Schreien??
Ja. Wobei Du Dir ums "genaue Zählen" keine Gedanken machen musst. Wenn Du zwischendrin die Brüste wieder eingepackt hattest, ist es danach eine neue Mahlzeit.wenn ich um 2 Uhr stille, 20 Minuten, und dann um 3:30 Uhr wieder, zählt das dann schon als "neues" Stillen? Ja, oder?
Besser wäre, maximal 2-3 Stunden Abstand (von Mahlzeitenbeginn bis zum nächsten Mahlzeitenbeginn) anzupeilen. Die Abstände von 0 Uhr bis 8:45, die Du beschrieben hast, sind völlig normal für ein junges Baby.Ich habe heute bereits um 0:00, 2:00, 3:30, 5:00, 6:30 und 8:45 gestillt, Wahnsinn. Ich würde ab jetzt darauf achten, dass am restlichen Tag die abstände nicht größer als 3-4 Stunden werden. Okay?
Ja, voll und ganz. Es gibt keine Mindesmahlzeitendauer.Und bei so vielen Stillmahlzeiten ist es da auch akzeptabel, wenn es mal nur 15 min sind?
Mit "einige Tage lang" meinte ich, dass wir nach diesem Zeitraum voraussichtlich wissen, wie derzeit der Status ist. Also ob die Zufüttermenge stimmt, ob die Zufüttermethode günstig ist, ob es mit dem Stillen grundsätzlich gut klappt. UND DANN sehen wir weiter: Dann schauen wir, welche Möglichkeiten Ihr in Richtung Vollstillen habt. Eine sorgfältige Doku (siehe Liste oben) wird deutlich länger notwendig sein als lediglich einige Tage lang, nämlich für die gesamte Dauer bis zum Vollstillen (und danach noch ca 2-3 Wochen zur Sicherheit).Ich bin nicht ungeduldig, aber mein Freund geht ab Montag wieder arbeiten. Meinst Du mit der Dokumentation "einige Tage lang" etwa eine Woche? Oder länger? Nur damit ich in etwa weiß was auf mich/uns zukommt.
Hilft Dir das weiter, eine klarere Vorstellung zu entwickeln?
Ich kann mir vorstellen, dass das jetzt erstmal nach viel Aufwand klingt. Aber eigentlich ist es gar nicht so wild:
* Morgens unter möglichst gleichen Bedingungen wiegen
* Mindestens 8-12 mal in 24 Stunden stillen - mindestens immer, wenn Dein Baby Stillzeichen zeigt (also Unruhe, schmatzen, Köpfchen bewegen, aufwachen,...).
* Die relevanten Daten täglich hier posten
* Nach Bedarf 150 ml täglich zufüttern
* Vormittags ggf. 2x pumpen
Meinst Du, das ist machbar?
LG
Julia