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Re: Baby 6 Wochen und kurz vorm Abstillen (Zufüttern und Co)

Verfasst: 31.12.2013, 12:05
von jusl
Kleine Korrekturen und Ergänzungen am 20., 23. und 30.12.:
20.11.: 3.270g Geburt
23.11.: 3.055g (Klinik)
26.11.: 3.120g, (ab jetzt immer Hebamme), dann Einlauf
27.11.: 3.080g
28.11.: 3.100g, 4x Pipi, 1x Aa
29.11.: 3.080g, 5x Pipi, 2x Aa
30.11.: 3.080g, 8x Pipi, 3x Aa ab hier Domperidon.
01.12.: 3.100g, 7x Pipi, 2x Aa
02.12.: 3.100g, 6x Pipi, 5x Aa
04.12.: 3.150g 5x Pipi, 5x Aa
06.12.: 3.160g, 7x Pipi, 1x Aa, ab hier 240-300 ml Mumi und 100-190 ml PRE per Flasche
09.12.: 3.360g, 6x Pipi, 1x Aa.
11.12.: 3.450g, 4x Pipi, 3x Aa
13.12.: 3.510g, 5x Pipi, 3x Aa
17.12.: 3.740g, 3x Pipi, 1x Aa
19.12.:........................... ab hier kein Domperidon mehr.
20.12.: 3.710g KiÄ, 5x Pipi, 2x Aa. Ab hier weniger Pre (40/60 ml pro Tag, kein höherer Bedarf)
23.12.: 3.760g Hebi, 7x Pipi, 1x Aa. Ab jetzt kein Pre mehr. Ab 24.12. kein Pumpen mehr
25.12.: 3.780g 8x Pipi, 3x Aa
27.12.: 3.760g Hebi.
29.12.:................80-90 ml Mumi, 90-120 ml PRE per Flasche
30.12.: 3.900g Hebi, 120 ml Pre, 70 ml Mumi per Becher
Prima, danke. Dann mach bitte mit diese Liste täglich weiter:
Datum - Babygewicht - Anzahl der Stillmahlzeiten - Zufüttermengen - Ausscheidungen.
In Ordnung?
Bestenfalls 2x pro Tag vormittags und mittags. Die Mengen waren also gepumpt und nicht aus dem Eisschrank, aber für mehr pumpen fehlt mir der Nerv. Es war zuletzt einfach zu viel für uns beide (Freund und mich), jetzt ist die Kleine nach ihrem Schub öfter wach und dann lege ich sie lieber an statt zu Pumpen.
Komplett OK so.
Ist 2 x pumpen pro Tag für Dich denn gut machbar?
Wir sollten nach jedem Stillen erst abgepumpte Mumi und dann Pre anbieten, so viel wie geht... Die hohe zunahme wurde damit begründet, dass die Kleine so viel aufzuholen hatte und erstmal alle Speicher aufgefüllt hat und zudem der Darm jetzt auch voller wäre.
Das Ziel ist aber nicht "aufholen", sondern "nur" eine normale Zunahme. "Aufholen" würde ja bedeuten, dass das Baby a) zeitweise viel mehr Kalorien bekommt als es eigentlich braucht, und b) dass vorher eine schwere Mangelernährung vorgelegen hat (was nicht der Fall ist). Dieses Konzept passt nicht. Die Nahrungsmenge ist dann richtig, wenn ein Baby NORMAL zunimmt, problemlos trinkt und normale Mengen ausscheidet - egal was vorher war, sozusagen.
Ab 30.11., nach Einschleichen 3x3 Tabletten täglich, 190 Tabletten in Summe. Auf Vorschlag der Hebamme weil die milchmenge trotz all dem homöop. Zeugs nicht höher wurde und die Maus zu schläfrig zum kräftig saugen alle zwei Stunden war. Abgesetzt haben wir es nach Erhalt des prolaktinspiegels. Ich denke es hat nicht geschadet, aber den spürbaren Durchbruch hat es auch nicht gebracht.
Diese Einschätzung, also "keinen Durchbruch", geben die Daten nicht her. Es braucht einige Tage, bis ein ausreichend hoher Serenspiegel erreicht wird; insb. wenn nicht von Anfang eine hohe Dosis genommen wird. 6 Tage nach Einnahmebeginn habt Ihr bereits begonnen, die hohen Mengen zuzufüttern; da hättet Ihr sicherlich ein paar Tage mehr Zeit gehabt abzuwarten, bzw. so hohe Mengen wären sicher nicht nötig gewesen. Die Wirkung des Dom wurde so teilweise aufgehoben.
Hast Du das Dom denn gut vertragen? Evtl. könnte eine weitere Einnahme sinnvoll sein; dazu warten wir jetzt erstmal die nächsten Daten ab.
Vorgeschlagen noch im KH und 2x im Beisein der Hebamme. Die erste war am 23.11., die letzte am 06.12. und die dazwischen irgendwann Anfang Dezember.
OK, das ist methodisch völliger Humbug. :lol: Ohne jede Aussagekraft. Es ist völlig normal, dass im üblichen Tagesverlauf auch mal Stillproben von 20-40 ml dabei sind; die natürliche Schwankung von Mahlzeitengrößen ist sehr groß (und das ist komplett problemlos - das Baby kann ja einfach 10 Minuten später noch mal stillen, wenn es noch Hunger hat...). FALLS Stillproben bei Euch noch mal sinnvoll sein könnten, machen wir das hier zusammen, und zwar nach GUTER Methode, die auch aussagekräftig ist. Aber aller Voraussicht nach wird das nicht nötig sein - und dann sollte man auch konsequent keine Stillproben machen, da sie ihrerseits durchaus auch selbst Schaden anrichten können.
Habe ich und nutze ich auch viel, allerdings vor allem zuhause. Ich hatte gehofft es geht auch mit dem schicken neuen kiwa, aber da muss ich jetzt eben durch. Wäre doch nicht dauerhaft oder?
:lol: Also, Babys sind von Natur aus genetisch darauf ausgelegt, getragen zu werden. Kann also durchaus sein, dass Dein Baby seinen genetischen Anlagen folgt und tatsächlich dauerhaft "artgerecht" betreut werden möchte. :wink:
Probier doch einfach mal aus, womit Ihr Euch da beide am wohlsten fühlt. (Der Papa darf selbstverständlich herzlich gerne mittragen)
Ist das erfolgsversprechend?
Probier es aus! Dein Baby ist ja noch jung - Ihr müsst erstmal herausfinden, was Euch guttut und wie es im Alltag am besten klappt. Nimm Dir ganz in Ruhe die Zeit dazu.
Gestern Abend lief ganz gut, aber sie schlief trotz ewig Stillen immer nur an der Brust ein und war nach dem Ablegen immer binnen 5 min wach. Geholfen haben letztlich nur 25 ml Pre, so dass meine Partner (verständlicherweise) sofort dachte, dass sie trotz Stillen nicht satt war, weil meine Brust abends einfach nicht genug hätte. Bei der kleinen Zufütterungsmenge kann ich das kaum glauben, aber dieser Zweifel nagt permanent an mir und Kommentare von außen machen es nicht leichter.
Das ist gut verständlich. Diese Zweifel fühlen praktisch alle Mütter, die früh zugefüttert haben (egal ob mit Indikation oder ohne). Das ist nicht per Knopfdruck abzuschalten, aber wir können Dich durch die nächste Zeit begleiten und gemeinsam schauen, wie Du ein gutes Maß an Intuition und Sicherheitsgefühl zurückgewinnen kannst.
Wie kann ich sicher sein dass sie nicht hungert, egal ob sie an meiner Brust hängt oder nicht?.
In dem Moment? Gar nicht. Wie kannst Du sicher sein, dass sie genug Sauerstoff atmet? In dem Moment ebenfalls nicht. ;-) Was wir aber tun können: Durch sorgfältige Dokumentation und Analyse aller relevanten Daten (siehe Liste oben) lässt sich definitiv sicherstellen, dass Dein Baby gut gedeiht, also KEINEN Hunger leidet. Und genau das schlage ich jetzt für die nächste Zeit vor.
Schon irgendwie, die Hebamme meinte wir sollen jeweils 30 ml anbieten und ggf steigern (bezogen aufs Zufüttern generell). Momentan meckert die Kleine sehr beim Bechern, schreit die ganze Zeit. Ich denke mir dann tapfer, dass sie lieber den Becher anstatt meine Brust anschreien soll und es geht ja auch erstaunlich fix, aber schön ist natürlich anders. Ich hoffe sehr das legt sich noch :( Nur füttere ich dann recht konsequent, so lang der Mund trotz meckern aufgeht und pausiere nicht nach jedem Schluck, sondern erst wenn ich denke jetzt sollte sie einen Effekt merken. Erstmals so nach 10-15 ml. vielleicht gibt es da irgendeinen Trick für weniger Schreien??
Hm, nee, also so ist das grundsätzlich nicht gedacht, dass sie dabei die ganze Zeit weint. Dann ist diese Methode für Euch nicht die richtige. Probiert mal, ob es mit dem Softcup besser geht (Schreien ist dabei nicht erwünscht). Ansonsten überlegen wir uns was anderes.
wenn ich um 2 Uhr stille, 20 Minuten, und dann um 3:30 Uhr wieder, zählt das dann schon als "neues" Stillen? Ja, oder?
Ja. Wobei Du Dir ums "genaue Zählen" keine Gedanken machen musst. Wenn Du zwischendrin die Brüste wieder eingepackt hattest, ist es danach eine neue Mahlzeit. ;-)
Ich habe heute bereits um 0:00, 2:00, 3:30, 5:00, 6:30 und 8:45 gestillt, Wahnsinn. Ich würde ab jetzt darauf achten, dass am restlichen Tag die abstände nicht größer als 3-4 Stunden werden. Okay?
Besser wäre, maximal 2-3 Stunden Abstand (von Mahlzeitenbeginn bis zum nächsten Mahlzeitenbeginn) anzupeilen. Die Abstände von 0 Uhr bis 8:45, die Du beschrieben hast, sind völlig normal für ein junges Baby.
Und bei so vielen Stillmahlzeiten ist es da auch akzeptabel, wenn es mal nur 15 min sind?
Ja, voll und ganz. Es gibt keine Mindesmahlzeitendauer.
Ich bin nicht ungeduldig, aber mein Freund geht ab Montag wieder arbeiten. Meinst Du mit der Dokumentation "einige Tage lang" etwa eine Woche? Oder länger? Nur damit ich in etwa weiß was auf mich/uns zukommt.
Mit "einige Tage lang" meinte ich, dass wir nach diesem Zeitraum voraussichtlich wissen, wie derzeit der Status ist. Also ob die Zufüttermenge stimmt, ob die Zufüttermethode günstig ist, ob es mit dem Stillen grundsätzlich gut klappt. UND DANN sehen wir weiter: Dann schauen wir, welche Möglichkeiten Ihr in Richtung Vollstillen habt. Eine sorgfältige Doku (siehe Liste oben) wird deutlich länger notwendig sein als lediglich einige Tage lang, nämlich für die gesamte Dauer bis zum Vollstillen (und danach noch ca 2-3 Wochen zur Sicherheit).

Hilft Dir das weiter, eine klarere Vorstellung zu entwickeln?

Ich kann mir vorstellen, dass das jetzt erstmal nach viel Aufwand klingt. Aber eigentlich ist es gar nicht so wild:
* Morgens unter möglichst gleichen Bedingungen wiegen
* Mindestens 8-12 mal in 24 Stunden stillen - mindestens immer, wenn Dein Baby Stillzeichen zeigt (also Unruhe, schmatzen, Köpfchen bewegen, aufwachen,...).
* Die relevanten Daten täglich hier posten
* Nach Bedarf 150 ml täglich zufüttern
* Vormittags ggf. 2x pumpen

Meinst Du, das ist machbar?

LG
Julia

Re: Baby 6 Wochen und kurz vorm Abstillen (Zufüttern und Co)

Verfasst: 31.12.2013, 12:52
von Animay
Hallo,

nur ganz kurz von unterwegs:
Ja, das mit der Doku krieg ich definitiv hin. Und es tut gut zu hören/lesen dass die Kleine in keiner totalen Mangel-Situation war. Den Softcup hab ich bestellt und bekomme ihn Donnerstag. Das Bechern muss irgendwie klappen, weil mir das BES so ein Graus ist. Ich glaube aber das Fingerfeeding mit einer Spritze weniger Geschrei zur Folge hätte, aber das wäre nicht so geeignet oder?
Domperidon hab ich super vertragen, könnte mir vermutlich problemlos am Donnerstag wieder ein Rezept holen. Dann aber mehr als 100 Stück weil ich es länger nehmen werde, richtig?

Lg
Animay

Re: Baby 6 Wochen und kurz vorm Abstillen (Zufüttern und Co)

Verfasst: 31.12.2013, 13:11
von Lucccy
Hallo,
Animay hat geschrieben:Gestern Abend lief ganz gut, aber sie schlief trotz ewig Stillen immer nur an der Brust ein und war nach dem Ablegen immer binnen 5 min wach. Geholfen haben letztlich nur 25 ml Pre, so dass meine Partner (verständlicherweise) sofort dachte, dass sie trotz Stillen nicht satt war, weil meine Brust abends einfach nicht genug hätte. Bei der kleinen Zufütterungsmenge kann ich das kaum glauben, aber dieser Zweifel nagt permanent an mir und Kommentare von außen machen es nicht leichter. Wie kann ich sicher sein dass sie nicht hungert, egal ob sie an meiner Brust hängt oder nicht?.
hier gab es Phasen, da konnte ich nur Essen, wenn das Stillbaby auf seinem Stillkissen liegen bleiben durfte. Da half mir nur ein Partner, der das Essen kleinmachte, so dass der Teller neben mir auf der Couch stehen konnte.

Kennst Du eigentlich den Blog hier? Vielleicht hilft Dir (und Deinem Freund) ein wenig weiter, gerade auch, was die Kommentare von außen (Elterngeneration) betrifft.

Sorry fürs kurz angebunden sein, ich schreibe einhändig.

Gruß Lucccy

Re: Baby 6 Wochen und kurz vorm Abstillen (Zufüttern und Co)

Verfasst: 31.12.2013, 13:39
von jusl
Den Softcup hab ich bestellt und bekomme ihn Donnerstag. Das Bechern muss irgendwie klappen, weil mir das BES so ein Graus ist. Ich glaube aber das Fingerfeeding mit einer Spritze weniger Geschrei zur Folge hätte, aber das wäre nicht so geeignet oder?
Das ist durchaus eine Möglichkeit, die wir in Betracht ziehen können. Fürs Finger-Feeding gibt es ja so einen speziellen Spritzen-Aufsatz - wie wäre es denn, wenn Du mit diesem Spritzen-Aufsatz einfach direkt an der Brust zufütterst? Sind ja nur kleine Mengen bei Euch, technisch kann das also recht bequem funktionieren.
Domperidon hab ich super vertragen, könnte mir vermutlich problemlos am Donnerstag wieder ein Rezept holen. Dann aber mehr als 100 Stück weil ich es länger nehmen werde, richtig?
Lass uns noch abwarten, vielleicht geht's ja ohne. Momentan sind wir erst in der Bestandsaufnahme. Aber gut zu wissen, dass Du problemlos an ein Rezept herankommen kannst (und ja, dann wäre es vermutlich länger als nur 19 Tage).

LG
Julia

Re: Baby 6 Wochen und kurz vorm Abstillen (Zufüttern und Co)

Verfasst: 01.01.2014, 09:13
von Animay
Guten Morgen,

ein gesundes, frohes neues Jahr!

Hier die Aktualisierung meiner Dokumentation:
20.11.: 3.270g Geburt
23.11.: 3.055g (Klinik)
26.11.: 3.120g, (ab jetzt immer Hebamme), dann Einlauf
27.11.: 3.080g
28.11.: 3.100g, 4x Pipi, 1x Aa
29.11.: 3.080g, 5x Pipi, 2x Aa
30.11.: 3.080g, 8x Pipi, 3x Aa ab hier Domperidon.
01.12.: 3.100g, 7x Pipi, 2x Aa
02.12.: 3.100g, 6x Pipi, 5x Aa
04.12.: 3.150g 5x Pipi, 5x Aa
06.12.: 3.160g, 7x Pipi, 1x Aa, ab hier 240-300 ml Mumi und 100-190 ml PRE per Flasche
09.12.: 3.360g, 6x Pipi, 1x Aa.
11.12.: 3.450g, 4x Pipi, 3x Aa
13.12.: 3.510g, 5x Pipi, 3x Aa
17.12.: 3.740g, 3x Pipi, 1x Aa
19.12.:........................... ab hier kein Domperidon mehr.
20.12.: 3.710g KiÄ, 5x Pipi, 2x Aa. Ab hier weniger Pre (40/60 ml pro Tag, kein höherer Bedarf)
23.12.: 3.760g Hebi, 7x Pipi, 1x Aa. Ab jetzt kein Pre mehr. Ab 24.12. kein Pumpen mehr
25.12.: 3.780g 8x Pipi, 3x Aa
27.12.: 3.760g Hebi.
29.12.:................80-90 ml Mumi, 90-120 ml PRE per Flasche
30.12.: 3.900g Hebi, 120 ml Pre, 70 ml Mumi per Becher
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
31.12.: n. gewoge, 13x gestillt, 8x Pipi, 2x Aa, 0 ml Mumi, 90 ml Pre per Becher.
[/quote]

Ich habe gestern nicht gepumpt, ich bin nicht dazu gekommen, habe aber dafür 13x gestillt. Rekord! Muss ich dann immernoch pumpen? Ich weiß einfach nicht wann, wenn die Still-Abstände so kurz sind (teilw. 1,5h und stillen selbst dauert ja auch noch). Soll ich trotzdem versuchen?

Mehr als 90 ml zufüttern war nicht möglich, die Kleine wollte einfach nicht mehr und es hieß "nach Bedarf"..? Wir haben 3x zugefüttert, mehr als 30 ml auf einmal mag sie nicht. Und von den 3x hat es ein mal mäßig und ein mal richtig gut ohne meckern geklappt. Ich bleibe also vorerst an dieser Variante dran und hoffe es wird stetig besser.

Und stillen hat viel besser geklappt, ich glaube so deutlich wie gestern habe ich die Schluckgeräusche der Maus noch nie gehört.

Einen schönen Tag!

Lg
Animay

Re: Baby 6 Wochen und kurz vorm Abstillen (Zufüttern und Co)

Verfasst: 01.01.2014, 10:03
von hora
Dir auch ein frohes und gesegnetes neues Jahr!
Das klingt doch gut! :D

Re: Baby 6 Wochen und kurz vorm Abstillen (Zufüttern und Co)

Verfasst: 01.01.2014, 10:29
von strawberry89
Hallo und erstmal auch ein frohes Neues :mrgreen:

Ich wollte dir einfach mal gut zureden bzw dir sagen das du das ganz toll machst! Wir hatten am Anfang auch sehr schlimme Probleme beim Stillen, zwar mussten wir nicht zufüttern aber es gab anderes. Jetzt läuft es zwar noch nicht ganz perfekt, aber es klappt. Musste auch abpumpen und zwar fast ne Woche und das auch Nachts (ich weiß wie schrecklich das ist :cry: und man hat nie Zeit dafür).
Aber du hast es genau richtig gemacht. Hier bist du in sehr guten Händen! Hätte ich das Forum am Anfang gekannt wäre es bei mir sicher besser gelaufen!
Also durchhalten (ja sagt sich leicht, denkt man sich dann immer ;-)
Du machst das echt toll und bist eine gute Mama, denn du gibst grade alles für dein Kind! Super!!!
Weiterhin alles Gute und viel Erfolg beim :5: Ihr werdet das ganz sicher super hinbekommen.

Liebe Grüße
Strawberry

Re: Baby 6 Wochen und kurz vorm Abstillen (Zufüttern und Co)

Verfasst: 02.01.2014, 09:51
von Animay
Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für die lieben Worte, Ihr motiviert mich damit sehr. Lucccy, den Blog kenne ich und lese ich auch sehr gern. Inzwischen haben sich hier auch die Wogen geglättet, wirklich uneinig waren wir uns ja nie, aber ich habe halt irgendwie unausgesprochene Kritik bei meinem Freund bemerkt und da ist nun alles wieder bestens :)

Strawberry, die Geburt Deines Kindes liegt ja auch noch nicht lang zurück, wie lang hat es denn bei Dir gedauert bis das Stillen gut geklappt hat?

Hier meine tagaktuelle Dokumentation:
20.11.: 3.270g Geburt
23.11.: 3.055g (Klinik)
26.11.: 3.120g, (ab jetzt immer Hebamme), dann Einlauf
27.11.: 3.080g
28.11.: 3.100g, 4x Pipi, 1x Aa
29.11.: 3.080g, 5x Pipi, 2x Aa
30.11.: 3.080g, 8x Pipi, 3x Aa ab hier Domperidon.
01.12.: 3.100g, 7x Pipi, 2x Aa
02.12.: 3.100g, 6x Pipi, 5x Aa
04.12.: 3.150g 5x Pipi, 5x Aa
06.12.: 3.160g, 7x Pipi, 1x Aa, ab hier 240-300 ml Mumi und 100-190 ml PRE per Flasche
09.12.: 3.360g, 6x Pipi, 1x Aa.
11.12.: 3.450g, 4x Pipi, 3x Aa
13.12.: 3.510g, 5x Pipi, 3x Aa
17.12.: 3.740g, 3x Pipi, 1x Aa
19.12.:........................... ab hier kein Domperidon mehr.
20.12.: 3.710g KiÄ, 5x Pipi, 2x Aa. Ab hier weniger Pre (40/60 ml pro Tag, kein höherer Bedarf)
23.12.: 3.760g Hebi, 7x Pipi, 1x Aa. Ab jetzt kein Pre mehr. Ab 24.12. kein Pumpen mehr
25.12.: 3.780g 8x Pipi, 3x Aa
27.12.: 3.760g Hebi.
29.12.:................80-90 ml Mumi, 90-120 ml PRE per Flasche
30.12.: 3.900g Hebi, 120 ml Pre, 70 ml Mumi per Becher
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
31.12.: n. gewoge, 13x gestillt, 8x Pipi, 2x Aa, 0 ml Mumi, 90 ml Pre per Becher.
01.01.: 3.840g (eigene Waage, 10 Uhr, sonst immer ca. 17 Uhr. Nach dem Wickeln, vor dem Stillen.)
8x Pipi, 2x Aa (davon einmal sehr viel), 12x gestillt, 3x30 ml = 120 ml PRE per Becher.
02.01.: 3.900g (8 Uhr)
Bei der Wiegzeit will ich jetzt nach Möglichkeit bleiben. Ich hoffe, dass die Werte aktuell darauf zurück zu führen sind, dass ich morgens wiege und nicht mehr die Hebamme am späten Nachmittag. Das werden die nächsten Tage ja zeigen.

Ansonsten hab ich den Dreh beim Bechern raus: Es reicht zumindest bei uns nicht aus, nur den Becher auf der Unterlippe ruhen zu lassen und die Unterlippe mit Milch zu benetzen. Ich muss zusätzlich den Becher vorsichtig so ankippen, dass die Milch die OBERlippe berührt - dann fängt Mäuschen an zu schlecken/saugen/ziehen. Und das ganz ohne Geschrei. :) Wenn sie jetzt das nächste Mal wach ist, gehen wir nach dem Stillen spazieren und holen unterwegs den Softcup ab, das wird dann hoffentlich noch einfacher.

Ich habe das Gefühl, dass wir bereits nach 2-3 Tagen schon wieder in einer entspannten Stillbeziehung angekommen sind und ich bin darüber sehr glücklich. Heute Morgen war sie wieder zappelig an der Brust und ich kurzzeitig besorgt - Ursache war dann aber ein Bäuerchen und danach lag sie wieder ganz glücklich in meinem Arm und hat getrunken. Momentan ist es deshalb auch gar nicht schlimm, dass wir zufüttern - das Stillen klappt und mit dem Zufüttern bin ich immerhin sicher, dass sie ausreichend zunimmt.

Julia, falls Du die Zeit findest, bin ich bei meinen Fragen nach wie vor ein bisschen ratlos:
1. Ich habe gestern und vorgestern nicht gepumpt, ich bin nicht dazu gekommen. Aber ich stille viel mehr als vorher Muss ich dann immernoch pumpen? Ich weiß einfach nicht wann, wenn die Still-Abstände so kurz sind (teilw. 1,5h und stillen selbst dauert ja auch noch). Soll ich trotzdem versuchen? Heute ist die Kleine um 8 schon nach einer Brust eingeschlafen und dann habe ich fix die andere abgepumpt (35 ml), immerhin.

2. Wir schaffen bislang nicht die verabredeten 150 ml, weil sie entweder schon beim Stillen nach 20 Minuten ins Nuckeln übergeht und dann einschläft oder wenn ich denn zum zufüttern komme, sie nach 30 ml ganz klar signalisiert dass sie jetzt satt ist (macht den Mund zu und lässt ihn auch zu). Ist das okay so vor dem Hintergrund dass wir "nach Bedarf" zufüttern sollen?

Einen schönen Tag!

Lg
Animay

Re: Baby 6 Wochen und kurz vorm Abstillen (Zufüttern und Co)

Verfasst: 02.01.2014, 09:53
von Animay
... Dass ich das Zufüttern nicht schlimm finde, heißt allerdings nicht, dass ich davon nicht mehr loskommen möchte ;). Ich kann nur entspannter damit umgehen und das kann ja nur förderlich sein.

Re: Baby 6 Wochen und kurz vorm Abstillen (Zufüttern und Co)

Verfasst: 02.01.2014, 16:39
von jusl
Ansonsten hab ich den Dreh beim Bechern raus: Es reicht zumindest bei uns nicht aus, nur den Becher auf der Unterlippe ruhen zu lassen und die Unterlippe mit Milch zu benetzen. Ich muss zusätzlich den Becher vorsichtig so ankippen, dass die Milch die OBERlippe berührt - dann fängt Mäuschen an zu schlecken/saugen/ziehen. Und das ganz ohne Geschrei. :) Wenn sie jetzt das nächste Mal wach ist, gehen wir nach dem Stillen spazieren und holen unterwegs den Softcup ab, das wird dann hoffentlich noch einfacher.
Prima. :D
Ich habe das Gefühl, dass wir bereits nach 2-3 Tagen schon wieder in einer entspannten Stillbeziehung angekommen sind und ich bin darüber sehr glücklich. Heute Morgen war sie wieder zappelig an der Brust und ich kurzzeitig besorgt - Ursache war dann aber ein Bäuerchen und danach lag sie wieder ganz glücklich in meinem Arm und hat getrunken. Momentan ist es deshalb auch gar nicht schlimm, dass wir zufüttern - das Stillen klappt und mit dem Zufüttern bin ich immerhin sicher, dass sie ausreichend zunimmt.
Sehr gut - schön dass es bereits entspannter ist bei Euch.
Julia, falls Du die Zeit findest, bin ich bei meinen Fragen nach wie vor ein bisschen ratlos:
1. Ich habe gestern und vorgestern nicht gepumpt, ich bin nicht dazu gekommen. Aber ich stille viel mehr als vorher Muss ich dann immernoch pumpen? Ich weiß einfach nicht wann, wenn die Still-Abstände so kurz sind (teilw. 1,5h und stillen selbst dauert ja auch noch). Soll ich trotzdem versuchen? Heute ist die Kleine um 8 schon nach einer Brust eingeschlafen und dann habe ich fix die andere abgepumpt (35 ml), immerhin.
Am wichtigsten ist das häufige Stillen, da hast Du völlig Recht. Ich sehe keinen zwingenden Grund für zusätzliches Pumpen.
2. Wir schaffen bislang nicht die verabredeten 150 ml, weil sie entweder schon beim Stillen nach 20 Minuten ins Nuckeln übergeht und dann einschläft oder wenn ich denn zum zufüttern komme, sie nach 30 ml ganz klar signalisiert dass sie jetzt satt ist (macht den Mund zu und lässt ihn auch zu). Ist das okay so vor dem Hintergrund dass wir "nach Bedarf" zufüttern sollen?
Ja, in Eurem Fall ist das OK, weil die Gewichtsentwicklung akzeptabel ist und wir ja noch in der Bestandsaufnahme sind. In Kürze werden wir wissen, ob das mit dem Zufüttern so in Ordnung ist, und danach sieht es ja durchaus aus.
Ganz in Ruhe so weiter machen.

LG
Julia