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Re: 3-Monatskoliken
Verfasst: 26.04.2012, 10:39
von bienenmeister
Jägerin hat geschrieben:
Oh, ich hoffe, du hast mein komplettes Posting oben nicht falsch aufgefasst. ich finde du machst das sehr gut, indem du für sie da bist.
Keine Sorge, alles gut und DANKE!!!!!!
Re: 3-Monatskoliken
Verfasst: 26.04.2012, 11:09
von tussi
kriegst eine pn

3-Monatskoliken
Verfasst: 26.04.2012, 11:27
von Ellipirelli
Ich muss sagen, dass es sich eindeutig herausliest wie viel sorgen sich die threadstarterin macht und wie sie versucht eben nicht mit erhobenem Finger, oberkörperfrei und wild-um-sich-stillend zu belehren.
Warum sich hier jemand angegriffen fühlt, finde ich total daneben.
Liebe bienenmeisterin:
Ich finde du bist eine gute Freundin und versuchst ihr ein gutes Gefühl zuvermitteln.
DAS macht dich zu einem Vorbild!
iPhone- Worterkennung ist mein Untergang.
Re: 3-Monatskoliken
Verfasst: 26.04.2012, 11:59
von Isa_Belotti
Liebe Bienenmeister,
ich habe die ganze Zeit in diesem Fred mitgelesen und wollte mich auch mal zu Wort melden. Man merkt dir deine Verzweiflung und deine Sorge deutlich an und ich finde es schade, dass hier so harte Worte gefallen sind.
Schön, dass du bei deinem Besuch schon ein Erfolgserlebnis hattest und dass deine Freundin durch dich solch Unterstützung erfährt! Wertvolle Ratschläge, wie du ihr helfen kannst, hast du ja weiter oben ausreichend erhalten, dem habe ich auch nichts hinzuzufügen.
Bei deinen Posts bekomme ich allerdings das Gefühl, einen sehr sensiblen, feinfühligen Menschen zu lesen. Versuche doch einmal, dir das nicht so zu Herzen zu nehmen (ich weiß, leichter gesagt als getan!), dich davon nicht so verletzen zu lassen. Schau lieber auf die positiven Dinge: sie sucht Hilfe bei dir (scheint also auch aufgeschlossen und dankbar dafür zu sein), ist schon in den Genuss gekommen, ein Baby durch das Tragetuch beruhigen zu können und hat in dir eine gute Freundin gefunden. Du tust sehr viel und machst dir deine Gedanken. Das ist doch klasse!
Aber zu deinem eigenen Schutz: lass dich davon nicht so vereinnahmen. Wie du selbst schon geschrieben hast, man kann nicht die ganze Welt retten, und was du tust ist schon sehr viel! Ein etwas weniger emotionaler Umgang ist bestimmt hinsichtlich deines Vorhabens, dich zur Stillberaterin ausbilden zu lassen, hilfreich (und um Gottes Willen, natürlich bewahre deine Sensibilität

. Lediglich lasse dich nicht davon fertig machen).
Wünsche dir und vor allem deiner Freundin alles Gute!

Re: 3-Monatskoliken
Verfasst: 10.05.2012, 12:07
von bienenmeister
Liebe Isa,
ich habe sehr viel über deinen Post nachgedacht.
Ich hoffe sehr, ich krieg das in den Griff.
Meine Freundin macht alles wie bisher - mit Ausnahme das sie im Tuch trägt. Vor allem das stundenlange Schnullern... statt Stillen.
Ich möchte immer noch Stillberaterin werden. Aber ich muss mir wirklich bewusst machen, dass ich die Absichten einer Frau nicht ändern kann.
Danke für deine lieben Worte!
bm
Re: 3-Monatskoliken
Verfasst: 10.05.2012, 13:20
von Isa_Belotti
Mensch,
ich kann das so gut nachvollziehen. Mir tut es auch immer weh, was ich hier so sehe und höre. Ich schreibe dir später noch mal ausführlich in einem etwas geschützteren Bereich. Baby ist aufgewacht

.
Re: 3-Monatskoliken
Verfasst: 10.05.2012, 23:21
von Isa_Belotti
hi bieni,
hab dir
hier geantwortet.
LG
Re: 3-Monatskoliken
Verfasst: 11.05.2012, 11:51
von kathi1981
Ich habe mir hier jetzt nicht alles durchgelesen. Ich wollte nur mal anmerken, dass ein Kind durchaus auch vor Blähungen/verdauungsbeschwerden schreien kann. Meine Große ist hypersensibel und hat geschrieen, weil sie nie einschlafen konnte, das wurde durchs Tragen besser. Meine Kleine hat tatsächlich nach zwei Schlucken aus der Brust angefangen zu schreien wie am Spieß. Sie hatte extreme Verdauungsbeschwerden und hat gerülpst wie ein Bauarbeiter. Alle haben mir gesagt, das das halt manchmal so sei. Da sie zwar oft angedockt hat, dann aber sofort extrem aufstoßen musste und Bauchschmerzen hatte, wollte sie immer nur ganz kurz stillen und die Milch wurde auch weniger. Nach zwei Monaten habe ich rausgefunden, dass sie absolut nicht toleriert, wenn ich Milchprodukte zu mir nehme. Nach einer Woche ohne Milchprodukte war sie das sonnigste Baby auf Erden und hat von da an wöchentlich 300g zugenommen statt vorher 400g in 8 Wochen! Wenn Deine Freundin das Gefühl hat, dass das Schreien am Stillen liegt, dann rate ich ihr dringend, mal bestimmte Lebensmittel für 1-2 Wochen wegzulassen und zu sehen, ob es besser wird.
LG, Kathi
Re: 3-Monatskoliken
Verfasst: 11.05.2012, 16:45
von bienenmeister
Liebe Kathi,
genau DAS habe ich ihr auch geraten. Ich verzichte gerade selbst auf Milchprodukte und zwar konsequent (also auch im Kaffee usw.). Wir haben eine furchtbare Schreiwoche hinter uns, ich bin nervlich sehr angeschlagen

Er hat beim Stillen Blähungen gehabt, sich gewunden und durchgesreckt dabei immer die Brustwarze gezogen, nun habe ich Milchstau und eine richtig fies wunde, blutige Brustwarze

Er hat große Schmerzen beim Stuhlgang gehabt - das ganze letzte Wochenende (und ich einen Tinnitus

).
Von Nahrungsmittel weglassen hält sie gar nix, Kuhmilch erst recht nicht, da sie darauf nicht verzichten will ("Ich will nicht auf mein tägliches Glas Milch verzichten / auf Schokolade erst recht nicht") und dafür ist ja das sab simplex da. Das Weglassen von Nahrungsmitteln ginge ihr wörtlich "zu weit". Mir hat sie indes geraten, ihn nicht mehr so häufig zu stillen, das täte meiner Brustwarze nicht gut so wie ich es mache. Ich soll ihm die abgepumpte Milch aus dem Froster in eine Flasche machen und auch mal Tee geben, damit ich "mal zur Ruhe komme". Das gerade bei Milchstau ABTRINKEN das A und O ist, glaubt sie nicht / ignoriert sie völlig.
Ich bin erst eine Woche milchfrei, aber heute hatten wir den ersten schönen Tag seit längerem. Keine Ahnung ob es am milchfrei liegt, aber ich mache weiter! (
Meiner Verdauung geht es nämlich auch viel besser).
Ich bin einfach an dem Punkt angelangt, dass für sie wider sachlicher Fakten (Verkürzung der Stillabstände zur besseren Fettverteilung in der Milch zur besseren Verdaulichkeit / Milchmenge steigern / Pflege nach Bedarf) das Kind IHREN Bedürfnissen angepasst wird. Viel hat da mit Schönreden zu tun. Sie ist genervt vom Stillen, IHR geht es besser, wenn sie nur alle 4 h "ran muss", außerdem will sie weiterhin ins Kino gehen, Freunde besuchen, innerhalb dieser 4 h, wenn die Kleine von Oma gesittet wird ("Das kannst du ja alles nicht machen, weil du ihn immer stillst wenn er nur rumnuckeln will.") Da auch Schreien lassen vermutlich eine Rolle spielt, "funktioniert" es so wie sie es macht.
Wie ging es bei euch weiter in Bezug auf milchfrei?
Liebe Grüße und danke für deinen Beitrag!
Re: 3-Monatskoliken
Verfasst: 11.05.2012, 17:02
von Sakura
hallo bienenmeister,
ja, das ist das problem: auch stillberaterinnen könne nur frauen helfen, die hilfe suchen und bereit sind, diese auch anzunehmen. deine freundin hat hilfe gesucht - bei ihrer hebamme, entsprechende hinweise bekommen, und die befolgt sie nun auch. ist halt so. schade.
zum schreien deines eigenen kindes: bei uns waren es keine milchprodukte, aber alles, was bläht (und zwar wirklich alles, inkl. frischem brot, schnittlauch, sprudel...). als ich das dann KONSEQUENT weggelassen habe (ALLES), hatte das mäusel keine bauchschmerzen mehr, und ich - siehe da - auch keine blähungen mehr. tja. milchprodukte konnte ich essen.
glg, ich drück dich
S.
