Bitte schiel jetzt nicht zu sehr nach dem Gewicht. Außerdem ist 40g in 2 Tagen super!
Es darf mehr sein, aber es ist auch erst mal ok und läßt euch Luft.
Meine Tochter hatte erst nach 6 Wochen ihr Geburtsgewicht erreicht. Das war wirklich ein Krimi. Ich verstehe deine angespannten Nerven echt nur zu gut. Und am Anfang geht das alles so rasant. Da haben die Kleinen noch keine Reserven.
Jetzt muß ich schon Postings schreiben mit : Hilfe, mein Kind wird mir beim Tragen zu schwer
wie sies macht, macht sies falsch
Lass dich unterstützen und gehe Tag für Tag. Das pendelt sich ein. Ihr müßt euch erst kennenlernen und euren Weg finden.
Und wie gesagt : das kind nimmt zu - du hast also etwas Luft
solidarische grüße
Alles kann, Liebe muss
Jadzia mit Dax (03/11)
1000 Streams, 100 Kommentare, 50 mal 5 ⭐️
Sind unser Ziel ( psst, geht auch doppelt und dreifach und sogar ohne Zuzuhören 😊)
Kurz zum aktuellen Stand: ich versuche ihn erst anzulegen. Meistens hat er ein wenig Geduld und zu 50% klappt es dann erstmal (Brust + BES). Nach ca. 15 Minuten hat er dann aber genug und den Rest müssen wir dann mit Finger und dem Schlauch vom BES zufüttern, weil er sich dann gar nicht mehr anlegen lässt.
Falls er gar keine Geduld hat, weil der Hunger schon zu groß ist, fangen wir erst mit dem Finger + Schlauch an und versuchen später, ihn anzulegen. Nachts füttern wir nur zu, weil ich dann einfach zu wenig Energie habe und auch noch abpumpen muss.
Den Tipp mit dem Sandwich habe ich ausprobiert, bringt aber auch noch nicht den gewünschten Erfolg. Werde es aber weiterhin probieren ich habe den Kleinen nochmal genau beobachtet. Das Hauptproblem ist, dass er den Mund nicht richtig aufmacht. Selbst mit dem Finger oder bei der Flasche dauert es, bis der Mund richtig offen ist und dann auch noch die Zunge an der richtigen Position ist.
Wegen Stillberatung: ich habe Kontakt zu einer Stillberaterin, sie wollte sich eigentlich gestern abend melden, damit wir für heute vormittag einen Termin ausmachen können. Gestern hat sie aber nicht angerufen und heute morgen meinte sie dann am Telefon, dass sie mich abends nochmal anruft und wir uns dann morgen vormittag treffen. Angerufen hat sie aber heute abend auch nicht... mal schauen, ob das mit morgen klappt.
Was noch nicht zur sprache kam, aber doch meist alles unterstützt:
Wo ist dein Kind normalerweise? Woran erkennst du, dass es Hunger haben könnte? Das sind so zwei finessen, die richtig erkannt noch einiges zum Erfolg beitragen können. Ich bin mir sicher, du Packst das!
Grosses M, KS, 12.1010 J, VHBAC, 8.2012 Kleines M, 2.HG 9.2015
Karinke hat geschrieben:Was noch nicht zur sprache kam, aber doch meist alles unterstützt:
Wo ist dein Kind normalerweise? Woran erkennst du, dass es Hunger haben könnte? Das sind so zwei finessen, die richtig erkannt noch einiges zum Erfolg beitragen können. Ich bin mir sicher, du Packst das!
Stillen/Füttern tun wir meist abwechselnd. Tagsüber entweder im Wohn- oder im Kinderzimmer (Stillecke), nachts im Bett. Bei Hunger wird der Kleine langsam wach, dann bereiten wir schonmal die Fertignahrung zu. Er sucht, steckt sich seine Hand in den Mund, "wedelt" mit dem Kopf. Und wenn es zu lange dauert, schreit er
Die Stillberaterin war heute vormittag da. Sie kann sich auch nicht erklären, warum er nicht aus der Brust trinkt. Sie hat mir wenig Hoffnung gemacht aber sie will sich bei einer Kollegin nochmal erkundigen und sich wieder bei mir melden. So wie es aussieht, wird das mit dem Stillen wohl nichts mehr... ein bisschen werd ich aber noch üben. Kann noch nicht wirklich loslassen, aber ich werde mich mit der Flasche wohl mal auseinander setzen müssen.
Hab Dir noch mal ne Pn geschrieben. (ach und bitte pn mir doch noch den Namen der Beraterin, die bei Dir war. Damit ich sie von *meiner Liste* streichen kann )
bei mir zu Hause war damals auch eine Stillberaterin (IBCLC), die mir empfohlen hat - nachdem ich gerade auf eigene Faust mit dem BES angefangen hatte - eine Woche lang gar nicht zu stillen, stattdessen sollte ich Pre mit der Flasche füttern und pumpen (5-6 Mal pro Tag), um zu sehen, wie viel Milch ich überhaupt hätte und ob es sich dafür lohnt. Und das, obwohl das Pumpen bei mir außerordentlich frustrierend war, weil halt nicht viel kam. Die abgepumpte Milch sollte ich 48 Stunden sammeln und dann mit der Flasche füttern.
Ich konnte es kaum glauben, war ich doch froh, dass meine Tochter dank BES endlich gut und ausdauernd an der Brust trank und ich nicht mehr den Flaschen-Terror hatte. Wenn ich gemerkt habe, das es "pur" nicht mehr reicht, hab ich das BES drangemacht, und es gab absolut kein Drama mehr wie noch zu der Zeit, als ich stillte und Flasche gab... Ich war weniger gestresst, und mein Baby war entspannter - mein Mann übrigens auch, weil zuvor er so oft wie möglich das Flaschegeben übernommen hatte, da meine Tochter mich jedes Mal angebrüllt hat, wenn ich ihr die Flasche geben wollte. Ich hab den Vorschlag der Stillberaterin also rundheraus abgelehnt. Da gab es dann noch ein paar warme Worte, ein Rezept für ein homöopathisches Mittel, und das war es dann. Am Telefon hatte ich sie vorher extra gefragt, ob sie Erfahrung mit dem BES hat und ob sie mir helfen könne, meine Milchmenge damit zu steigern. Zwei mal war sie hier, und sowohl das Geld als auch die Zeit hätte ich mir sparen können. Ich hatte den Eindruck, als wolle sie mir die Absolution fürs Abstillen erteilen, "weil sich für so ein bisschen Milch der ganze Aufwand nicht lohne". Na, danke aber auch. Das war im Juni, und wir stillen immer noch. Zwar mit BES, aber das ist eben unser Weg.
Wenn sich das Stillen mit BES für Dich gut anfühlt, und Dein Baby damit auch zufrieden ist, so what? Andere stillen mit Hütchen, ich halt mit BES. Es ist ein Hilfsmittel. Wenn Du keine Flasche geben willst, musst Du das nicht - solange IHR BEIDE damit glücklich seid. Auch Teilstillen ist stillen, und wir genießen es sooo sehr. Meine Tochter schläft abends an der Brust ein, ich kann sie stillend beruhigen, mit ihr kuscheln und sie bekommt meine Milch. Und auch wenn sie zusätzlich Pre bekommt für die Kalorien und wir darauf angewiesen sind, finde ich das nicht schlimm. Hör mal in Dich rein, versuch zu ergründen, was Euer Weg sein könnte. Klar kann das auch sein, dass Du Dich für die Flasche entscheidest - wenn das für Euch gut und richtig ist, dann ist es eben so. Aber lass Dich nicht entmutigen von solchen pauschalen Aussagen wie von Deiner "Stillberaterin".
Alles Liebe.
Viele Grüße
Fleur
mit Frühlingskind 04/11, *L. 12/13 & Herbstkind 10/14
Ich finde es toll, dass mir hier immer noch so viele Leute antworten und Mut zusprechen ich hab beschlossen, erstmal nicht aufzugeben, auch wenn in meinem Umfeld keiner mehr daran glaubt, dass es mit dem Stillen klappt.
Ich hätte absolut kein Problem damit, mit Hilfe des BES was zuzufüttern. Das Problem ist nur, dass er gar nicht an die Brust geht und somit das BES auch nicht zum Einsatz kommen kann (wir nutzen es nur anstatt eines Finger Feeders, also den Schlauch an den Finger und dann füttern). Ich wär sooo froh, wenn er sich anlegen lassen würde. Der Rest wäre dann kein großes Problem mehr.
Und wenn Du (ich hab nur die letzten paar Posts gelesen) einfach mal den Finger mit der Brustwarze in den Mund zu geben versuchst? (Vielleicht hat das schon jemand vorgeschlagen, aber ich würde das spontan einfach mal austesten wollen...)
Ich drück Dich!
GLG
Danica
mit drei Jungs, *2010, *2012+2013, *2013,
Mann, Katern und Hund
"Genau so wie man beim Weben das Ende der prächtigen Fäden, mit denen gewebt wurde, erreicht,
so ist das Leben der Menschen." - Buddha
Der Tipp von Danica ist gut - so ein Vorgehen hat uns auch schon geholfen. Wenn Flo sich gar nicht hat anlegen lassen, sie aber am Finger genuckelt hat, hab ich sie "ausgetrickst", indem ich Finger gegen Brustwarze ausgetauscht hab. Das hat funktioniert. Ich kenn mich mit Stillhütchen absolut nicht aus - könnten die evtl. helfen?
Viele Grüße
Fleur
mit Frühlingskind 04/11, *L. 12/13 & Herbstkind 10/14