Wenn die Methode so absolut unschlagbar wäre, hätte sie ja kein 2. Buch schreiben müssen...FuFu hat geschrieben:Jia, Deine Antwort macht mich jetzt aber nicht so richtig glücklich.![]()
Ne, im Ernst: ich habe bei der Gross-Aktion nach Kondo zwei wichtige Dinge gelernt.
Erstens: Gerümpel schleicht sich schneller ein, als man denkt, und es gibt in der ganzen Wohnung mehr davon, als man meint. Insofern ist Magic Cleaning eine gute Methode, um mal "Klar Schiff" zu machen. Und man ist nachher deutlich sensibler und achtet schon mehr darauf, was wieder in die Wohnung kommt. Aber sich auf Dauer zurücklehnen darf man nicht, sonst ist man 5-10 Jahre später wieder am selben Punkt. Insofern ist Flylady nachher ein gutes Konzept, um den Soll-Zustand zu erhalten, wenn man das Gröbste geschafft hat. Immer wieder mal in Babysteps einen Bereich oder eine Gruppe von Dingen durchgehen (das kann dann sehr viel kleinteiliger sein, alle T-Shirts statt alle Klamotten) hilft, die Grundordnung über lange Zeit zu halten.
Zweitens ist das Erfolgserlebnis nach der Kondo-Gross-Aktion super fürs Ego. Ausmisten wird nie wieder zu dem emotionalen Balanceakt wie vorher. Mit jeder Runde fällt es leichter, sich von Dingen zu trennen. Man weiss quasi, dass man es kann, und tut es dann auch sehr viel selbstverständlicher.
Insofern ist es zwar illusorisch zu erwarten, dass Magic Cleaning für alle Ewigkeit zu einer aufgeräumten Wohnung verhilft, aber es hat durchaus einen langfristigen Effekt.