Seite 34 von 70

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 07.11.2020, 12:49
von Greymalkin
amaryllis hat geschrieben: 07.11.2020, 10:48 Ich glaube auf dem Video irritert das kräftige Saugen. Das macht sie mittlerweile auch nicht mehr wirklich. Es ist eher dieses kurze schnelle Gezappel mit dem Kinn.
Dieses komische Saugen kenne ich von meinem Sohn auch, kommt immer mal wieder auf und macht mich auch jetzt noch jedes Mal wahnsinnig, weil er damit den msr echt nur schwer auslösen kann. Aber vielleicht will er das auch so. Mir scheint da ein Zusammenhang zum Zahnen zu bestehen (gibt es da bei euch sonstige Anzeichen?), da scheint ihm normales Saugen irgendwie schwerer zu fallen/unangenehm zu sein. Ich dachte dann früher immer, er hätte nun das Stillen endgültig verlernt, aber bisher hat er immer wieder zur alten Form zurück gefunden.
Deine Tochter ist womöglich gerade einfach irritiert von ihrem neuen Mundgefühl und drumherum ists auch etwas chaotisch, was das normale Trinken erschwert. Sie freut sich sicher genau so wie du, wenn dann alles wieder normal ist/ihr euch dran gewöhnt habt - ihr schafft diese Hängepartie gemeinsam!

Ist jetzt noch eine Geschichte die dazu aufmuntert durchzuhalten, weil man eh nichts ändern kann, ich weiß. Aber das ist wohl, leider, einfach normal mit einem Baby.

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 07.11.2020, 13:42
von Leominor
Schwester mit Stillbaby klingt gut. Kann sie euch mal für einen Tag besuchen kommen und auch beim stillen zuschauen? Oder lässt die Kleine sich davon ablenken und stillt dann gar nicht (wäre bei meinen beiden vermutlich so gewesen in dem Alter 🙈).
Hast du sie mal gezielt danach gefragt oder ist es nur das, was du beobachtet hast?
Die Beobachtung beim Pekip würde ich jetzt mal ausklammern. Das ist nur eine Momentaufnahme und kann 1h vorher auch ganz anders ausgesehen haben bzw. bei einem anderen Baby hätte das stillen beim Pekip gar nicht funktioniert (Siege oben 😉).

Je nach Tag/ Uhrzeit/ Stimmung vom Kind, whatever hättest du bei uns über den Tag verteilt alles sehen können von einem Baby das „richtig gut“ stillt, zu kurz nuckeln und einschlafen bis hin zu wegdrehen oder andocken/abdocken/ schimpfen und wieder von vorne. 🙈
Stillen in der „Öffentlichkeit“ war ab einem gewissen Zeitpunkt quasi unmöglich, weil
die Fliege an der Wand zu spannend war. 🙄 Argh!!!!

Von demher, rede mit (am besten mehreren) anderen Stillmamas bei denen du relativ sicher sein kannst, dass sie dir die Wahrheit sagen. Stillgruppe wäre da definitiv eine gute Sache, wenn es da eine Möglichkeit gibt. Vielleicht hilft es.
Ansonsten hat mir tatsächlich die Einführung von Beikost beim Tigermädchen sehr geholfen, entspannter zu werden. Davor hatte ich immer dieses kleine Teufelchen auf der Schulter, das geflüstert hat: „Und was, wenn sie doch Hunger hat?“, „Sie muss doch mal was trinken.“ „Oh nein, die Windeln sind total leer“.
Ich kenne diese Gedanken nur zu gut... Objektiv betrachtet war das totaler Quatsch, aber ich konnte diese Gedanken nicht komplett wegschieben. Als wir dann mit Beikost angefangen haben, konnte ich SEHEN, dass sie die Möglichkeit hatte zu essen. Das hat es sehr viel besser gemacht.

Beim Kleinen lief dann von Anfang an alles gut und bei ihm bin ich echt tiefenentspannt. Da hatte ich bei der Großen dank Beikost aber auch gesehen, dass sie manchmal quasi „nichts“ essen und dann wieder nur am futtern sind. Ganz wie sie es eben brauchen.

Nicht mehr lang bis zur Beikost. Ich denke das nimmt bei euch auch ganz viel Druck raus.

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 07.11.2020, 13:56
von Erdnuss
amaryllis hat geschrieben: 07.11.2020, 10:48 Sie atmet auch durchgehend und das ist physiologisch unmöglich.
Zu den anderen Punkten kann ich nichts sagen, nur eine Anmerkung: saugen (nicht schlucken) und atmen können Säuglinge tatsächlich gleichzeitig, das eignet sich nicht als Vergleichspunkt.
Ein Kinnzittern kenne ich hier auch, ich glaube, das sollte die Milchbildung anregen.
Ich wünsche dir viel Kraft!

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 07.11.2020, 14:22
von amaryllis
Meint ihr, ich kann ihr heute mal einen Gurkenstick zum testen geben? In 6 Tagen wird sie 5 Monate alt.

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 07.11.2020, 14:33
von Fernweh
Sicher! Viel Spaß beim ersten Fingerfood :)

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 07.11.2020, 15:04
von amaryllis
Also der Gurkenstick wurde mehrfach durch die Gegend katapultiert, aber nicht in den Mund gesteckt. Kaum zu glauben, denn sonst wandert ausnahmslos alles sofort in den Mund. Vielleicht war sie aber auch zu müde. Sie schläft jetzt gerade auf meinem Arm, nachdem ich sie an der Brust in den Schlaf singen und tragen musste.

Eben war ich übrigens beim Bäcker und habe mich danach spontan entschieden, es im Auton einmal zu versuchen, da das eigentlich immer gut geklappt hat. Wir haben schon auf sämtlichen Seitenstreifen inner- und außerorts gestillt. Und was war? Sie trank als wäre nie etwas gewesen.

Und gerade hier in der Wohnung wurde nach fünf Sekunden schon wieder gemault. Wenn ich sie dann aber ganz von der Brust nehme, geht das Geheule erst richtig los. Sie war anscheinend einfach müde, denn im Gehen ist sie nach 5 Minuten eingeschlafen.

Ich verstehe diesen Zwerg einfach nicht.

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 07.11.2020, 15:13
von Fernweh
Die Große hat mit ihrem ersten Fingerfood damals auch nur gespielt.

Schön, dass ihr eine gute Stilleinheit im Auto hattet.

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 07.11.2020, 15:18
von amaryllis
Sollte ich die Brust eigentlich tagsüber alle 2-3 Stunden stimulieren, indem ich versuche anzulegen und wenn sie nicht will, ausstreiche? Oder ist das übertrieben? Sie liegt gerade auf mir und schläft, da will ich sie eigentlich ungern wecken. Wenn ich sie ablege, wacht sie natürlich schon kurz danach wieder auf.

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 07.11.2020, 15:28
von Sommermama2017
amaryllis hat geschrieben: 07.11.2020, 15:04 Also der Gurkenstick wurde mehrfach durch die Gegend katapultiert, aber nicht in den Mund gesteckt. Kaum zu glauben, denn sonst wandert ausnahmslos alles sofort in den Mund. Vielleicht war sie aber auch zu müde. Sie schläft jetzt gerade auf meinem Arm, nachdem ich sie an der Brust in den Schlaf singen und tragen musste.

Eben war ich übrigens beim Bäcker und habe mich danach spontan entschieden, es im Auton einmal zu versuchen, da das eigentlich immer gut geklappt hat. Wir haben schon auf sämtlichen Seitenstreifen inner- und außerorts gestillt. Und was war? Sie trank als wäre nie etwas gewesen.

Und gerade hier in der Wohnung wurde nach fünf Sekunden schon wieder gemault. Wenn ich sie dann aber ganz von der Brust nehme, geht das Geheule erst richtig los. Sie war anscheinend einfach müde, denn im Gehen ist sie nach 5 Minuten eingeschlafen.

Ich verstehe diesen Zwerg einfach nicht.
Nach diesem Muster:
kannst du dir vielleicht regelmäßig Orte suchen, an denen stillen immer ganz gut geklappt hat? Entspannung hilft halt...
Oder du probierst es an Orten, wo es noch keine Gedankenverbindung zu gibt. Anderer Platz auf dem Sofa, Bettseite des Mannes... sowas.

Re: Baby wecken oder nicht, damit Milchbildung nicht abnimmt?

Verfasst: 07.11.2020, 15:36
von deidamaus
Lass sie auf deinem Arm schlafen und wenn sie unruhig wird, kannst du sie Brust auspacken.

Zahnen ist ein gutes Stichwort. Fühle mal an der Kauleiste vorne und schau mal vorsichtig, ob du etwas sehen kannst.

Das Zittern mit dem Kinn ist nicht ungewöhnlich. Gewicht ist weiterhin im Rahmen des Normalen. In dem Alter nehmen viele Babys nicht mehr gleichmäßig zu, sondern eher in Sprüngen Mal ein, zwei Wochen nix, dann in ein paar Tagen deutlich mehr.

Liebe Grüße
deidamaus