Dioxine in der Muttermilch
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pqr
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Re: Dioxine in der Muttermilch
So ganz nei ist die Erkenntnis ja nicht. Die Ergebnisse bestätigen ältere Daten und auch im eingangs zitierten Artikel wird die WHO mit Vorteile des Stillens überwiegen in der Schlussfolgerung zitiert.
Viele Grüße
pqr
pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
pqr
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Lösche Benutzer 27615
Re: Dioxine in der Muttermilch
Die Daten aus der Schweiz sind neu und Frauen müssen informiert werden. Offenbar wollte man die Daten eher nicht öffentlich machen. Ich denke nicht, dass die Daten Frauen vom Stillen abhält. Mich hält nichts ab. Aber vielleicht überlegen sich die meisten eine Crash Diät (potentielles Risiko) und den großen Teller Miesmuscheln und allgemein zuviel tierische Lebensmittel während der Stillzeit. Muss ja nicht sein. Alles hat seine Zeit. Stichwort Paleo, Low Carb etc..
Natürlich nehmen die Kinder später alle Umweltgifte ohnehin auf. Aber wenn sie noch sehr klein sind, empfinden wir es ja alle als besonders kritisch.
Ich habe für mich einfach mitgenommen, dass ich mich während der Stillzeit essenstechnisch sehr wie in der Schwangerschaft verhalte bzw. doch wieder noch mehr darauf achte (ich hätte wirklich Lust auf Muscheln ...) Gesunde Mischkost, keine Experimente.
Und die WHO muss das ja schreiben. In China strecken sie ja die Pulvermilch mit Chemikalien, sodass Chinesen bei uns auf Urlaub Hamsterkäufe tätigen und die Drogerien nur immer ein paar Packungen im Regal haben, damit die Urlauber nicht alles wegkaufen, weil regelmäßig ein paar Babys in China an der Milch sterben. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, wenn es um Babynahrung geht. Wenn man seine Baby nicht voll Stillen kann oder will, dann ist man von der Industrie abhängig. Das darf die WHO nicht unterstützen. Das wäre, meiner Meinung nach, auch so, wenn irgendwann Mal rauskommt, dass ein Stoff, der in der Muttermilch vorkommen kann, wirklich besonders schädlich fürs Kind ist. Die Vorteile des Stillens werden immer überwiegen. Trotzdem wollen wir alle, in unserer Muttermilch, so wenig Schadstoffe als möglich haben.
Natürlich nehmen die Kinder später alle Umweltgifte ohnehin auf. Aber wenn sie noch sehr klein sind, empfinden wir es ja alle als besonders kritisch.
Ich habe für mich einfach mitgenommen, dass ich mich während der Stillzeit essenstechnisch sehr wie in der Schwangerschaft verhalte bzw. doch wieder noch mehr darauf achte (ich hätte wirklich Lust auf Muscheln ...) Gesunde Mischkost, keine Experimente.
Und die WHO muss das ja schreiben. In China strecken sie ja die Pulvermilch mit Chemikalien, sodass Chinesen bei uns auf Urlaub Hamsterkäufe tätigen und die Drogerien nur immer ein paar Packungen im Regal haben, damit die Urlauber nicht alles wegkaufen, weil regelmäßig ein paar Babys in China an der Milch sterben. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, wenn es um Babynahrung geht. Wenn man seine Baby nicht voll Stillen kann oder will, dann ist man von der Industrie abhängig. Das darf die WHO nicht unterstützen. Das wäre, meiner Meinung nach, auch so, wenn irgendwann Mal rauskommt, dass ein Stoff, der in der Muttermilch vorkommen kann, wirklich besonders schädlich fürs Kind ist. Die Vorteile des Stillens werden immer überwiegen. Trotzdem wollen wir alle, in unserer Muttermilch, so wenig Schadstoffe als möglich haben.
- Pelufer
- Prof. Dr. SuT
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Re: Dioxine in der Muttermilch
Genau, die WHO gilt nicht für Deutschland. Komisch nur, dass die nationale Stillkommission die Empfehlung der WHO auch für Deutschland übernommen hat.
Und natürlich sind solche Daten, passend präsentiert ein gutes Mittel um Frauen vom stillen abzuhalten. Und natürlich gibt es immer noch Ärzte die Frauen ab einem gewissen Alter der Babies zum Abstillen zu drängen. Da sind solche Schlußfolgerungen natürlich Wasser auf den Mühlen.
Und natürlich sind solche Daten, passend präsentiert ein gutes Mittel um Frauen vom stillen abzuhalten. Und natürlich gibt es immer noch Ärzte die Frauen ab einem gewissen Alter der Babies zum Abstillen zu drängen. Da sind solche Schlußfolgerungen natürlich Wasser auf den Mühlen.
Räuberhauptmann *5/13, Zaubermaus *4/16, Sternenprinzessin *+9.8.2019
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Lösche Benutzer 27615
Re: Dioxine in der Muttermilch
Und deshalb soll man Studienergebnisse klein reden oder geheim halten? Der mündige Mensch kann durchaus für sich selbst entscheiden, ob er die Empfehlung der WHO bzgl. Stillen als ultimatives Gesetz ansieht, oder als die Empfehlung, die sie ja ist. Auch bzgl. Zufüttern und Beikoststart.
Wenn man einseitig informiert, dann bevormundet man die Mütter. Wenn Ärzte das machen, dann ist das natürlich falsch. Aber eben deshalb sollte man es prinzipiell nicht machen, besonders wenn einem ein Thema sehr wichtig ist.
Meine Hebamme hat mir übrigens ständig ein Glas Sekt zur Entspannung empfohlen. Sie hat nicht verstanden, dass mich diese Empfehlung so richtig unentspannt gemacht hat (und ich lebe nicht schwanger und nicht stillend wirklich nicht abstinent). Ich will einfach wirklich so wenig Giftstoffe als möglich in meiner Muttermilch, mit möglichst geringem Aufwand.
Haderst du gar nicht? Ich schwanke ständig, welche Allergene ich jetzt schon zuführen sollte und welche nicht. Alle Spielzeuge immer abwischen, oder sogar am staubigen Stofftier vom Bruder nagen lassen?
Wir können doch alle nur das Beste machen, mit den Informationen die wir haben. Wenn ich weiß, dass ich alles nach bestem Wissen gemacht habe, dann muss ich mir später nicht vorwerfen, leichtfertig oder gar ignorant gewesen zu sein.
Aber wie schon erwähnt, ich bin davon überzeugt, dass das Stillen für uns das Beste ist, deshalb werden wir das auch solange machen, wie wir beide das wollen.
Wenn man einseitig informiert, dann bevormundet man die Mütter. Wenn Ärzte das machen, dann ist das natürlich falsch. Aber eben deshalb sollte man es prinzipiell nicht machen, besonders wenn einem ein Thema sehr wichtig ist.
Meine Hebamme hat mir übrigens ständig ein Glas Sekt zur Entspannung empfohlen. Sie hat nicht verstanden, dass mich diese Empfehlung so richtig unentspannt gemacht hat (und ich lebe nicht schwanger und nicht stillend wirklich nicht abstinent). Ich will einfach wirklich so wenig Giftstoffe als möglich in meiner Muttermilch, mit möglichst geringem Aufwand.
Haderst du gar nicht? Ich schwanke ständig, welche Allergene ich jetzt schon zuführen sollte und welche nicht. Alle Spielzeuge immer abwischen, oder sogar am staubigen Stofftier vom Bruder nagen lassen?
Wir können doch alle nur das Beste machen, mit den Informationen die wir haben. Wenn ich weiß, dass ich alles nach bestem Wissen gemacht habe, dann muss ich mir später nicht vorwerfen, leichtfertig oder gar ignorant gewesen zu sein.
Aber wie schon erwähnt, ich bin davon überzeugt, dass das Stillen für uns das Beste ist, deshalb werden wir das auch solange machen, wie wir beide das wollen.
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Serafin
- Miss SuTiversum
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Re: Dioxine in der Muttermilch
Der durchschnittliche Mensch hört wie meine Stiefmutter im Radio (kurz vor oder nach Geburt vom Maulwurf) dass ja Fremdstoff xyz in der milch gefunden wurde und ruft mich an, ich soll doch das Baby lieber nicht stillen. Dass (keine Ahnung was das damals war) in der Flaschenmilch noch mehr drin war nur der Grenzwert für Flaschenmilch noch viel höher lag, das kommt nicht in den Nachrichten. Dass Stillen immer noch viel besser ist, das kommt auch nicht. Und ganz ehrlich, ich bezweifle dass viele Ärzte diese Studien ganz lesen, grad wenn sie selbst eh Stillgegner sind. Und dann auch noch verstehen.
Selbstverständlich soll man diese Ergebnisse publizieren. In Fachsjournalen. Da gehört es nämlich hin. Dort kann sich der interessierte Laie jederzeit informieren. Aber die Ergebnisse von schlecht recherchierenden Journalisten die die Studien nicht verstanden haben in der breiten Öffentlichkeit breit treten ist eben keine sinnvolle Informationspolitik.
Selbstverständlich soll man diese Ergebnisse publizieren. In Fachsjournalen. Da gehört es nämlich hin. Dort kann sich der interessierte Laie jederzeit informieren. Aber die Ergebnisse von schlecht recherchierenden Journalisten die die Studien nicht verstanden haben in der breiten Öffentlichkeit breit treten ist eben keine sinnvolle Informationspolitik.
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
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Serafin
- Miss SuTiversum
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Re: Dioxine in der Muttermilch
Und nein, ich hadere da gar nicht. Die Menscheit ist darauf gepolt, dass die Babys draußen mit dabei waren. in der Wiese gelegen haben, von älteren Geschwistern abgeküsst wurden, die sicher keine sauberen Schnuten hatten, mit Stöcken, steinen und Blättern gespielt haben. Da überleg ich echt net, wie oft ich Spielzeug sauber mach. Wenns dreckig ist halt. Und wann ich welches Allergen einführ. Wenn das Baby danach auf meinem Teller greifft.
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- Pelufer
- Prof. Dr. SuT
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Re: Dioxine in der Muttermilch
Solina, deshalb ist dieses Forum ja so toll. Hier werden solche Ergebnisse diskutiert, Studien werden auseinander gedröselt um zu gucken was da wirklich hinter steckt und es wird eben nicht einfach jede Studie einfach so akzeptiert.
Serafin es war Glyphosat
Damals gab es hier im Forum genau die gleiche Diskussion über das Stillen, die Beteiligten waren nur andere 
Serafin es war Glyphosat
Räuberhauptmann *5/13, Zaubermaus *4/16, Sternenprinzessin *+9.8.2019
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Lösche Benutzer 27615
Re: Dioxine in der Muttermilch
Das Thema gehört nicht nur in Fachzeitschriften! Es fängt ja in Wirklichkeit schon in der Schwangerschaft an. Der Kassensturz Artikel ist nicht reißerisch, die haben auch schon über Giftstoffe in Palmöl im Milchpulver informiert.
Mich irritiert immer, wenn man den Verbraucher, besonders beliebt ist hier die Gruppe der Schwangeren und jungen Mütter (Schwangerschaft und Stilldemenz, "Ja, die Hormone.") für unqualifiziert hält, eine eigene Entscheidung zu treffen. Dadurch werden viele erst misstrauisch. Und mit den Empfehlungen der Omas muss man leben lernen, am besten schon ganz früh, das wird mit den Jahren nämlich nicht besser.
Pelufer, schön, dass dich der "alte Besen" immer noch interessiert. Ich hoffe nur, dass niemand die Diskussionen je so aufgefasst hat, dass sie jeden Abend mit einem Gläschen Rotwein und einmal wöchentlich einer Meeresfrüchte- Platte beendet. So als Bonbon, während der 10kg pro Monat Crash-Diät.
Mich irritiert immer, wenn man den Verbraucher, besonders beliebt ist hier die Gruppe der Schwangeren und jungen Mütter (Schwangerschaft und Stilldemenz, "Ja, die Hormone.") für unqualifiziert hält, eine eigene Entscheidung zu treffen. Dadurch werden viele erst misstrauisch. Und mit den Empfehlungen der Omas muss man leben lernen, am besten schon ganz früh, das wird mit den Jahren nämlich nicht besser.
Pelufer, schön, dass dich der "alte Besen" immer noch interessiert. Ich hoffe nur, dass niemand die Diskussionen je so aufgefasst hat, dass sie jeden Abend mit einem Gläschen Rotwein und einmal wöchentlich einer Meeresfrüchte- Platte beendet. So als Bonbon, während der 10kg pro Monat Crash-Diät.
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Serafin
- Miss SuTiversum
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- Registriert: 08.07.2014, 17:03
Re: Dioxine in der Muttermilch
Wegen mir kann es auch in normalen Zeitungen publiziert werden. Was fehlt in deinem Artikel: Wie hoch ist die Konzentration in Flaschenmilch. Das sollte immer mindestens noch geschrieben werden. Und mehr als die WHO empfiehlt stillen trotzdem muss da auch stehen. z.B. nachteile von Flaschenmilch. Die durchschnittliche Bevölkerung sieht dann nur den einen Aspekt, den Rest nicht mehr.Solina hat geschrieben: 10.06.2021, 11:53 Das Thema gehört nicht nur in Fachzeitschriften! Es fängt ja in Wirklichkeit schon in der Schwangerschaft an. Der Kassensturz Artikel ist nicht reißerisch, die haben auch schon über Giftstoffe in Palmöl im Milchpulver informiert.
Mich irritiert immer, wenn man den Verbraucher, besonders beliebt ist hier die Gruppe der Schwangeren und jungen Mütter (Schwangerschaft und Stilldemenz, "Ja, die Hormone.") für unqualifiziert hält, eine eigene Entscheidung zu treffen. Dadurch werden viele erst misstrauisch. Und mit den Empfehlungen der Omas muss man leben lernen, am besten schon ganz früh, das wird mit den Jahren nämlich nicht besser.
Pelufer, schön, dass dich der "alte Besen" immer noch interessiert. Ich hoffe nur, dass niemand die Diskussionen je so aufgefasst hat, dass sie jeden Abend mit einem Gläschen Rotwein und einmal wöchentlich einer Meeresfrüchte- Platte beendet. So als Bonbon, während der 10kg pro Monat Crash-Diät.
Dies sieht man derzeit schön an der AZ Debatte. OH nein! Sinusvenentrombose ! Hell! Lieber mal sich net impfen lassen. Dass das Risiko mit Corona viel höher ist kapieren die meißten schlicht nicht.
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
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- Pelufer
- Prof. Dr. SuT
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Re: Dioxine in der Muttermilch
Es geht nicht um reißerisch, sondern um falsche Schlußfolgerungen.
Und was den Besen betrifft, ich glaube da hast du Serafin und mich verwechselt
Und was den Besen betrifft, ich glaube da hast du Serafin und mich verwechselt
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