Ins Labor in der Stillzeit?
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Schmul
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Re: Ins Labor in der Stillzeit?
Ich hab mich noch nicht getraut ganz "auszusteigen", weil ich Angst habe, dass ich es hinterher bereue. An sich macht mir Forschung und Laborarbeit auch ne Menge Spaß, wenn die Bedingungen nur nicht so schlecht wären...Mal gucken, ob ich vielleicht nach dem 2. Kind einfach was anderes anfange...ich hab auch schon mal über einen Seiteneinstieg als Lehrerin nachgedacht. Ist schon sehr praktisch mit Kindern!
Schmul mit dem kleinen Rabauken (02/2011) und dem Futzi (03/2013) - gestillt, getragen, blw und familiengebettet
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Re: Ins Labor in der Stillzeit?
Haha, ich hab gerade ein halbes Jahr Bio unterrichtet - als Aushilfskraft. Seiteneinstieg in Bio ist in RLP nicht möglich, weil es kein Bedarfsfach ist. Aber: Bäh, das ganze Ökologie-Zeugs, das ich unterrichten musste, macht mir gar keinen Spaß. Blöd, wenn man lieber Leukämieforschung und Knochenmarktransplantationen gemacht hat, das ist nämlich kein Unterrichtsfach.Schmul hat geschrieben:ich hab auch schon mal über einen Seiteneinstieg als Lehrerin nachgedacht. Ist schon sehr praktisch mit Kindern!
Nicole mit Tobias (09/2007) und Laura (06/2010)
Trageberaterin (ClauWi, GK 06/2012)

http://dreihundertfuenfundsechzigtage.blogspot.de/
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Schmul
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Re: Ins Labor in der Stillzeit?
Ja, ok, so interesssant wie Forschung ist es nicht, da geb ich dir recht. Ich hab auch wenig Lust auf einen Haufen Pubertierender, die sich so gar nicht für das interessieren, was man ihnen erzählen soll/will. Aber ausprobieren würde ich es schon gerne mal. Wie bist du denn an den Aushilfsjob gekommen? Und in welcher Klasse warst du? Wie viele Stunden hast du da gegeben? So ein halbes Jahr fände ich optimal zum Reinschnuppern. Und dann würde ich ggf. noch Chemie ein bißchen "nachstudieren" um regulär in den Lehrberuf einsteigen zu können...jedenfalls denk ich drüber nach! Forschung an der Uni ist für mich mit Kindern langfristig nichts!
Schmul mit dem kleinen Rabauken (02/2011) und dem Futzi (03/2013) - gestillt, getragen, blw und familiengebettet
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Re: Ins Labor in der Stillzeit?
Ja, zum Reinschnuppern war das wirklich ideal.
Ich hatte mich vor Urzeiten im Internet in ein Portal eingetragen, wo Schulen nach PES-Kräften, also Aushilfskräften suchen können. Und da hat sich tatsächlich ein Gymnasium gemeldet.
Ich hatte das Glück, nicht als normale PES zu arbeiten, das wären nur Vertretungsstunden, nein, ich hatte gleich zwei 7. Klassen. Ich habe mit 4 Stunden pro Woche angefangen, hatte am Ende 10 (noch 3 8. Klassen zusätzlich). Ich sag dir, da war ich nur noch am Rotieren, die 8. klassen hatten nämlich unterschiedlichen Stoff.
Leider lief es hier so, dass ich als PES nicht angeschaut wurde, es hat niemanden interessiert, was ich mache, Hauptsache, die Stunden fallen nicht aus. Nach 3 Monaten hat mich meine Fachleiterin das erste Mal angeschaut.
Naja, und dazu quasi 5 Klassen mit je fast 30 Schülern, ich musste dann doch Noten geben, alles Pubertierende, in amnchen Klassen 3 Altersstufen wegen Wiederholern. Nö, da vergeht einem ganz schnell die Lust.
Mal schauen, nö, richtig echt forschen würde ich auch nicht mehr wollen mit Kindern, ich habe früher (Boah, das klingt, als wäre ich uralt.) 14-Stunden Tage gearbeitet, für mich geht das nicht mit Kids. Ich kenne einige Biologinnen, bei denen klappt forschen und Familie, aber ich kann es mir aktuell nicht vorstellen.
Ich hatte mich vor Urzeiten im Internet in ein Portal eingetragen, wo Schulen nach PES-Kräften, also Aushilfskräften suchen können. Und da hat sich tatsächlich ein Gymnasium gemeldet.
Ich hatte das Glück, nicht als normale PES zu arbeiten, das wären nur Vertretungsstunden, nein, ich hatte gleich zwei 7. Klassen. Ich habe mit 4 Stunden pro Woche angefangen, hatte am Ende 10 (noch 3 8. Klassen zusätzlich). Ich sag dir, da war ich nur noch am Rotieren, die 8. klassen hatten nämlich unterschiedlichen Stoff.
Leider lief es hier so, dass ich als PES nicht angeschaut wurde, es hat niemanden interessiert, was ich mache, Hauptsache, die Stunden fallen nicht aus. Nach 3 Monaten hat mich meine Fachleiterin das erste Mal angeschaut.
Naja, und dazu quasi 5 Klassen mit je fast 30 Schülern, ich musste dann doch Noten geben, alles Pubertierende, in amnchen Klassen 3 Altersstufen wegen Wiederholern. Nö, da vergeht einem ganz schnell die Lust.
Mal schauen, nö, richtig echt forschen würde ich auch nicht mehr wollen mit Kindern, ich habe früher (Boah, das klingt, als wäre ich uralt.) 14-Stunden Tage gearbeitet, für mich geht das nicht mit Kids. Ich kenne einige Biologinnen, bei denen klappt forschen und Familie, aber ich kann es mir aktuell nicht vorstellen.
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Captainsparrow
Re: Ins Labor in der Stillzeit?
Grundlagenforschung heisst 50-60 Stunden die Woche, und dann noch irgendwelche Paper schreiben am Wochenende....no way, das geht nicht. Ich hab das STudium eifach gemacht, weil es mir Spaß gemacht hat. Ich hab ja auch noch eine Ausbildung als Biologielaborantin, auf die ich zurückgreifen kann. Mich würde es nicht stören als Laborantin zu arbeiten, mir hat Laborarbeit immer Spaß gemacht, Platten giessen hat sowas entspannendes LOL
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Schmul
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Re: Ins Labor in der Stillzeit?
Ich hab auch öfter mal 14 Stunden gearbeitet und ganz oft auch an Wochenenden und das würde ich DEFINITV nicht mehr machen. Meine Betreuerin in der Dr-Arbeit hat auch 3 Kinder und ist mittlerweile Prof an der Charité. Aber die Kinder sind eben den ganzen Tag bei der Tagesmutter und dann bringt sie die abends ins Bett und setzt sich nochmal für ein paar Stündchen hin und liest Paper etc. Das wäre mir zu viel!
Aber dass das Lehren in den ersten Jahren sehr anstrengend ist, kann ich mir auch sehr gut vorstellen! Aber nach 2-3 Jahren hast du dann ja alles mal gemacht und kannst auf deine alten Unterlagen zurückgreifen.
Ach ja...mal sehen, wo ich mal lande...
Aber dass das Lehren in den ersten Jahren sehr anstrengend ist, kann ich mir auch sehr gut vorstellen! Aber nach 2-3 Jahren hast du dann ja alles mal gemacht und kannst auf deine alten Unterlagen zurückgreifen.
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Schmul
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Re: Ins Labor in der Stillzeit?
Ich hab auch schon mal gedacht, dass das sehr schlau gewesen wäre. Als TA/Laborantin kann man auch im Labor arbeiten, hat aber irgendwie mehr Rechte und weniger Pflichten. Aber die Konferenzen würden mir dann schon sehr fehlen! Und je nachdem wo du arbeitest, hat man als TA auch nicht unbedingt ein Projekt.chrissi hat geschrieben:Grundlagenforschung heisst 50-60 Stunden die Woche, und dann noch irgendwelche Paper schreiben am Wochenende....no way, das geht nicht. Ich hab das STudium eifach gemacht, weil es mir Spaß gemacht hat. Ich hab ja auch noch eine Ausbildung als Biologielaborantin, auf die ich zurückgreifen kann. Mich würde es nicht stören als Laborantin zu arbeiten, mir hat Laborarbeit immer Spaß gemacht, Platten giessen hat sowas entspannendes LOL
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