Hallo Ihr Lieben,
ich wollte mich ganz herzlich bedanken für Eure wundervollen Antworten! Die haben mich so richtig ermutigt, weiterzumachen, und unsere Kleine nicht mit irgendwelchen Tränentrainings zu "quälen"....
Heute habe ich mich schon immerhin neben sie gesetzt zum Einschlafen, und das hat sie akzeptiert. Aber ich bin jetzt gerade ganz angefixt von dem Gedanken, gar keine festen Schlafzeiten zu geben und sie bei uns im Wohnzimmer zu lassen... mal sehen, was mehrheitsfähig wird...
Herzliche Grüße und gutes Einschlafen für alle!
Mirja
alleine einschlafen lernen
Moderator: Giraeffchen
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Mirja1111
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Re: alleine einschlafen lernen
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, daher nur von uns. Wenn mein Sohn länger als 15min zum Einschlafen braucht, dann ist er einfach nicht müde. Gerade jetzt im Sommer geht er immer später ins Bett, je länger es hell ist.
Er sagt uns mit Babyzeichen, wann er müde ist und geht dann auch ziemlich schnurstracks ins Bett und will auf seinem Kissen liegen. Wir legen uns daneben und dann schläft er ein. Wenn er noch ewig rumwühlt, stehen wir wieder auf und probieren es später nochmal.
Ansonsten hab ich hier schon oft gelesen, dass Eltern an einem Punkt mal versuchen rauszugehen und sagen, dass sie gleich wiederkommen aber mal eben dies das jenes machen müssen und oft schlafen die Kinder dann, wenn sie wiederkommen.
Das wären meine beiden Tipps.
Er sagt uns mit Babyzeichen, wann er müde ist und geht dann auch ziemlich schnurstracks ins Bett und will auf seinem Kissen liegen. Wir legen uns daneben und dann schläft er ein. Wenn er noch ewig rumwühlt, stehen wir wieder auf und probieren es später nochmal.
Ansonsten hab ich hier schon oft gelesen, dass Eltern an einem Punkt mal versuchen rauszugehen und sagen, dass sie gleich wiederkommen aber mal eben dies das jenes machen müssen und oft schlafen die Kinder dann, wenn sie wiederkommen.
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Re: alleine einschlafen lernen
Nö, wir kucken den dann ein paar Tage später in der Mediathek. Ganz entspanntSeerose hat geschrieben: Was zugegeben bei dieser Methode nicht funktioniert - zumindest nicht geplant - ist z. B. den Tatort um 20.15h anzuvisieren, denn diesen kann man dann vielleicht ausgerechent an dem geplanten Tag nicht sehen, da das Kind zufällig eben genau dann noch nicht müde ist.
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Re: alleine einschlafen lernen
Dazu wollte ich nur anmerken, dass keine Einschlafzeiten vorzugeben ja nicht zwangsläufig heißen muss, dass man das Kind nicht ins Bett bringt. Unser Sohn kann z.B. nicht einschlafen mitten im Wohnzimmer oder im Trubel. Er braucht schon Dunkelheit, Ruhe und irgendwie ein bequemes Bett oder Tragetuch. Sonst würde er auch noch viel länger wach bleiben und quengelig werden. Aber wie gesagt, er sagt es dann sehr deutlich, dass er jetzt schlafen gehen will und dann geht er eben.Mirja1111 hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben,
ich wollte mich ganz herzlich bedanken für Eure wundervollen Antworten! Die haben mich so richtig ermutigt, weiterzumachen, und unsere Kleine nicht mit irgendwelchen Tränentrainings zu "quälen"....
Heute habe ich mich schon immerhin neben sie gesetzt zum Einschlafen, und das hat sie akzeptiert. Aber ich bin jetzt gerade ganz angefixt von dem Gedanken, gar keine festen Schlafzeiten zu geben und sie bei uns im Wohnzimmer zu lassen... mal sehen, was mehrheitsfähig wird...
Herzliche Grüße und gutes Einschlafen für alle!
Mirja
Und übrigens jetzt im Sommer meistens erst um 9 rum, halt wenn es langsam dunkel wird. Dafür schläft er jetzt mittags sehr lange, manchmal 3-4h. Das ist dann eben meine freie Zeit. Ist auch irgendwie schön, wenn man im Sommer nicht um 5 nach Hause rennen muss, weil das Kind ins Bett soll. Dafür kann man mit Freunden im Park sitzen oder gemütlich essen gehen. Hat auch was für sich.
- Kate
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Re: alleine einschlafen lernen
Was für ein herrlicher Thread. Man sieht, wie alles es irgendwie unterschiedlich machen und die ganze Familie zufrieden damit ist. Das entspannt total
Ich hab mir ein Abo gesetzt für in einem Jahr, wenn unser Sohn 2 wird und ich evtl. verzweifel. Dann werde ich ihn mir wieder aufrufen und komplett durchlesen und sicherlich eine Lösung für uns finden.
Wie ich dann an diesen Thread erinnert werde? Spätestens beim Geruch von Milch und Kinderzahnpasta ..... (soooo schön geschrieben, Minchen!)
Ich hab mir ein Abo gesetzt für in einem Jahr, wenn unser Sohn 2 wird und ich evtl. verzweifel. Dann werde ich ihn mir wieder aufrufen und komplett durchlesen und sicherlich eine Lösung für uns finden.
Wie ich dann an diesen Thread erinnert werde? Spätestens beim Geruch von Milch und Kinderzahnpasta ..... (soooo schön geschrieben, Minchen!)
„Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern.“ (Alexandra)
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Mirja1111
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Re: alleine einschlafen lernen
Hallo, ich wollte Euch unsere Erfahrungen mit "Zen in der Kunst des Einschlafens" berichten:
Wir waren ganz begeistert von diesem Artikel und ließen unsere Kleine in der letzten Woche abends einfach bei uns. Sie blieb im Schnitt zwei Stunden länger wach, war sehr müde und wusste nicht so recht, was mit sich anfangen, wurde quengelig, und schlief dann endlich unter großen Schwierigkeiten bei mir auf dem Schoß auf dem Sofa ein. Gestern abend war ich selbst so müde, dass ich zu ihrer Zubettgehzeit ins Bett ging, und als ich sagte, ich gehe jetzt schon mal ins Bett, da wollte sie unbedingt sofort mit und schlief dort dann auch innerhalb 15 Minuten ein.
Ich habe den Eindruck, dass wir ihr noch beim Einschlafen helfen müssen, indem wir mit ins Schlafzimmer gehen. Ich glaube, sie braucht Dunkelheit und will im Liegen einschlafen mit Platz und nicht irgendwie auf dem Sofa mit uns zusammenquetscht...
Mich hat in der letzten Woche belastet, dass ich Sorge hatte, dass unsere Kleine zu wenig Schlaf bekommt und sich nicht helfen kann. Vielleicht ist es ja eine Lösung, neben ihr zu sitzen in unserem Bett und wenn es länger dauert als 15 Minuten, einfach nochmal miteinander rausgehen und es später nochmal versuchen. Nach dieser Woche haben wir ja gelernt, es passiert nichts, wenn wir mal länger aufbleiben, oder anders gesagt: Es gibt noch keinen absoluten Rhyhmus, immer flexibel bleiben.
Was ich so blöd finde: Unsere Tochter weint eigentlich immer kurz vor dem Einschlafen. Sonst weint sie eigentlich sehr selten (da sind wir mit ihr als Trageeltern eben verwöhnt) und dann macht mir das vermutlich noch mehr aus.
Das Buch von Naomi Aldort habe ich gleich gekauft. Bin gerade beim Lesen: Ganz wundervolle Ideen über Kommunikation mit Kindern! Und Einfühlen in wie Kinder denken, fühlen, und warum. Sehr zu empfehlen!
Vielen Dank für Eure weiteren Tipps! Es hilft sehr, zu wissen, dass es da noch andere gibt, die ihr Kind auch "soft in den Schlaf begleiten"...
Mirja
Wir waren ganz begeistert von diesem Artikel und ließen unsere Kleine in der letzten Woche abends einfach bei uns. Sie blieb im Schnitt zwei Stunden länger wach, war sehr müde und wusste nicht so recht, was mit sich anfangen, wurde quengelig, und schlief dann endlich unter großen Schwierigkeiten bei mir auf dem Schoß auf dem Sofa ein. Gestern abend war ich selbst so müde, dass ich zu ihrer Zubettgehzeit ins Bett ging, und als ich sagte, ich gehe jetzt schon mal ins Bett, da wollte sie unbedingt sofort mit und schlief dort dann auch innerhalb 15 Minuten ein.
Ich habe den Eindruck, dass wir ihr noch beim Einschlafen helfen müssen, indem wir mit ins Schlafzimmer gehen. Ich glaube, sie braucht Dunkelheit und will im Liegen einschlafen mit Platz und nicht irgendwie auf dem Sofa mit uns zusammenquetscht...
Mich hat in der letzten Woche belastet, dass ich Sorge hatte, dass unsere Kleine zu wenig Schlaf bekommt und sich nicht helfen kann. Vielleicht ist es ja eine Lösung, neben ihr zu sitzen in unserem Bett und wenn es länger dauert als 15 Minuten, einfach nochmal miteinander rausgehen und es später nochmal versuchen. Nach dieser Woche haben wir ja gelernt, es passiert nichts, wenn wir mal länger aufbleiben, oder anders gesagt: Es gibt noch keinen absoluten Rhyhmus, immer flexibel bleiben.
Was ich so blöd finde: Unsere Tochter weint eigentlich immer kurz vor dem Einschlafen. Sonst weint sie eigentlich sehr selten (da sind wir mit ihr als Trageeltern eben verwöhnt) und dann macht mir das vermutlich noch mehr aus.
Das Buch von Naomi Aldort habe ich gleich gekauft. Bin gerade beim Lesen: Ganz wundervolle Ideen über Kommunikation mit Kindern! Und Einfühlen in wie Kinder denken, fühlen, und warum. Sehr zu empfehlen!
Vielen Dank für Eure weiteren Tipps! Es hilft sehr, zu wissen, dass es da noch andere gibt, die ihr Kind auch "soft in den Schlaf begleiten"...
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