Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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greenie bird
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Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von greenie bird »

ich würde wohl nicht immer mit allen harten Fakten kommen, sondern fragen was konkret deren Problem ist. Haben, die die Mütter sind, nicht mit ihrer Geschichte abgeschlossen? Haben sie sexuellen Notstand? Dass es besser ist(bla bla bla) wissen doch eh alle- ausgelutschter Satz der Industrie.
Ich möchte wissen, was sie stört; dass man die Brust vor ihnen auspackt? Was kann man an einem glücklichen Kind glücklicher machen? Und vielleicht auch mal der Familie der Sonntagsbraten pürieren, wenn Brei ja so toll ist.
Da argumentiert doch auch keiner wissenschaftlich...das will wohl niemand hören. Und wenn wegen sowas schon der Kontakt leidet-sind es Deine Eltern oder Schwieeltern? Wären es Deine eigenen, sollte man vielleicht auch mal die eigene Bindungsfähigkeit und Empathievermögen hinterfragen.


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Moogie81
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Moogie81 »

Suzy: Ich würds vllt. noch mal mit Diskutieren (aber ganz in Ruhe) probieren. Wenn das nicht hilft dann einfach auf Durchzug schalten und dein Ding durchziehen. Meine Familie tickt ähnlich und ich starte noch ein oder zwei Versuche wenns zum Thema Langzeitstillen geht (durchweg nur Flaschenfütterung in der ganzen Familie, ich bin die erste die seit 60 jahren da stillt).
Ansonsten werd ich das mit meinem Kind so machen wie ich das für richtig halte. Wenn die anderer Meinung sind können die das gern sagen. Ich weiß das ich richtig handele und gut ist.
Da muss man sich auf dauer nen dickes Fell wachsen lassen :)
LG Chrissi
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Nachtfrau
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Re: Die

Beitrag von Nachtfrau »

@Antigone & Fliegenpilz
Sorry, ich wollte eigentlich nicht stänkern, sondern sagen, dass es immer jemanden geben wird, der einen wegen irgendwas angreift, was man als Mutter tut. Wenn man Mutter ist, verlieren anscheinend manche jede Hemmung, sich einzumischen, und jeder meint, er hat das Recht, seinen Sermon abzulassen und einen zu be- und verurteilen.

Das was du geschrieben hast, Fliegenpilz, gibt mir echt zu denken. So habe ich das noch nie gesehen. Es tut mir leid, wenn ich jemanden verletzt hab.

***

Zwar kein Stillmythos, aber meine Oma war ganz verzweifelt, weil meine große "nie weinen durfte". Sie dachte, die Kleine bekommt deswegen keine Stimme.
LG Nachtfrau

mit der Großen (1/95), dem Mittleren (1/03), dem Mini (3/11) und der winzigen Enkelmaus (9.2.12)

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bienenmeister
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von bienenmeister »

SuzySuzo hat geschrieben: Irgendwie hat sich gerade alles gegen mich verschworen :-(
Nein! Du und dein Kind - ihr seit ein eingeschworenes Stillteam! Mach weiter, schalte auf Durchzug! Du machst das toll!

PS: Na klar, deine Schwägerin wird ein super 4h-Pampers-Schlaf-Flaschenbaby, das nie weint sondern immer brav wartet, bis die Eltern Zeit haben! Freu dich doch jetzt schonmal drauf :wink:
mit Äffchen (02/2012) und Sommerhoffnung (07/2015)
Tragen für Fortgeschrittene: Heute mal ohne Tuch!

.... lost in translation ....
SzuySuzo

Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von SzuySuzo »

Habt Dank für eure Antworten. Auf euch ist Verlass!
Werde gestärkt die nächste Diskussion führen können. Will ja niemanden bekehren, aber wenn damit die blöden fragen und Kommentare aufhören würden wäre ich schon um einiges glücklicher (als ich es eh schon mit meinem Mini bin ;-) )
Fühlt euch gedrückt
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Sycorax
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Sycorax »

Jedes Mal wenn meine Schwiegerma mich stillen sieht, sagt sie, wie sehr sie mich darum beneidet.
Sie konnte nämlich nicht stillen (witzigerweise konnte kaum eine Frau in den 70er Jahren stillen, wenn man sich so umhört). Sie hat im Krankenhaus bei beiden Kindern immer wieder angelegt und angelegt. Irgendwann wurden die Brüste ganz hart und der Eiter lief heraus. :shock: Die Ärzte hätten dann gesagt, sie habe eine Brustentzündung und dürfe nicht mehr anlegen, sonst würde sie das Kind vergiften.

Entweder haben die Ärzte damals den Milcheinschuss mit ner Brustentzündung verwechselt oder meine Schwiegerma hat da was falsch verstanden. Wahrscheinlich sogar ersteres, denn meine Mutter erzählt ähnliches von ihren Stillversuchen.
Viele Grüße von Sycorax mit Missy (*2/2009) und Minimissy (*1/2012)

"The most precious jewels you'll ever have around your neck are the arms of your children."
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greenie bird
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Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von greenie bird »

ui, das klingt ja wirklich böse.
meine mutter sollte aber auch wegen einer brustentzündung abstillen. aber sie hatte auch Fieber...nur dass man das eben trotzdem hätte behandeln können.


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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von cosima83 »

Sycorax hat geschrieben:Jedes Mal wenn meine Schwiegerma mich stillen sieht, sagt sie, wie sehr sie mich darum beneidet.
Sie konnte nämlich nicht stillen (witzigerweise konnte kaum eine Frau in den 70er Jahren stillen, wenn man sich so umhört).
Meine SchwieMa hat Mitte 70er-Anfang 80er ihre drei Söhne gestillt, aber es hat nie lange klappen wollen. Sie wundert sich schon seit einem Jahr, dass es bei uns noch klappt und ich nicht zufüttern musste.

Als sie mir vor einiger Zeit den Fütterungsplan von damals zeigte, war mir klar, warum sie scheitern musste: Schön brav im 4-Stundentakt und ab Woche 8 nen schoppen zufüttern. :roll:
Am längsten hat sie meinen Freund gestillt, 3 Monate, es gibt sogar Fotos davon. :D
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Cady »

Ja, ist schon Wahnsinn, wie das vor ca. 30 Jahren noch lief. Meine Mutter hat mir erzählt, dass es bei meiner Geburt einen neuen Chefarzt in der Klinik gab, der das Stillen sehr positiv gesehen hat. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, wurde wohl empfohlen, zu Stillen UND die Flasche zu geben. Außerdem sollte vorher wohl die Brust gewaschen werden und hinterher eingecremt werden :roll:
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greenie bird
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Beitrag von greenie bird »

ja, stimmt das mit Brust UND Flasche kenne ich auch aus dem Heimatland meines Mannes. Die scheinen auch zu denken, dass da was besseres drin ist, was Mumi nicht hat. und ich kann mir immer den Spruch anhören, "wenn ich denn mal ins KH muss" da sagte ich auch immer, dass ein Kind dann immernoch Flasche trinken lernen kann- es ist bestimmt noch kein Kind so verhungert. Erst kurz davor hatte die Tochter der Nachbarin abgestillt, weil sie 'plötzlich keine Milch mehr' hatte. (was ja wieder eine andere Geschichte ist) aber da sah Schwiema dann auch ein- stimmt, nach zwei Tagen trank das Kind problemlos aus der Flasche. Aber sie war auch 'schon' 7 Monate alt. Das fand ich ja schon mal positiv- so weit kommen viele ja gar nicht.


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