Ich glaube nicht, dass es angewöhnt ist - und ich glaube uach nicht, dass es immer schlimmer wird bzw. die Kinder dann gar nicht mehr schlafen lernen.
Jonas hatte immer recht viele Stillunterbrechungen in der NAcht - oft alle Stunden, bei Krankheit öfter und dauernuckeln. Abends ins Bett - und ich mußte ständig rein und stillen.
Ich habe ihn trotzdem immer nach Bedarf gestillt - auch weil ich ihn nicht herumtragen wollte (ich denke nämlihc, dass sich die Kinder DARAN gewöhnen - wir hatten eine Zeit den Hüpfball und das ging dann ohne erstmal gar nicht mehr) und auch, weil ich nachts halt allein für das Stillkind verantwortlich bin. Mein Mann ist oft weg bzw. arbeitet abends oft noch lange. Wir haben allso 2,5 Jahre nach Bedarf gestillt - nachts und am Tage. Wobei ich das Alter so zwischen 12 und 18 Monaten als sehr anstrengend empfand in der NAcht.
Dann habe ich ihn ganz langsam nachts abgestillt, weil ich nicht zwei Kinder in der NAcht stillen konnte. Das haben wir nach und nach gemacht - ausschleichend sozusagen. Er schlief danach aber trotzdem nicht durch
Annika hat sich nie in den Schlaf gestillt - aber sehr wohl nachts. Sie habe ich auch nach Bedarf gestillt, bis die Milch in der Schwangerschaft dann mit knapp drei Jahren weg war. Ich kann mich ga rnicht mehr erinnern, wie häufig sie nachts kam
Ich denke, wenn die Kinder es nicht mehr brauchen, dann schlafen sie auch ohne weiter.
Simon fordert das nachts zur Zeit auch sehr ein und akzeptiert absolut keine Ablenkung oder andere Methode. Schon allein, wenn ich mal eben aufs Klo gehe, ist er total verzweifelt und weint bitterlich. Ich bin aber zuversichtlich, dass er auch irgendwann gut und auch durchschlafen wird.
Natürlich muss man schauen, was man ändern kann, wenn man nicht mehr kann - klar. Und jeder muss selber schauen, welches der beste Weg für einen ist. Aber wie gesagt - ich fand dieses Alter immer recht fordernd, danach wurde es -zumindest bei uns- langsam besser.




