Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

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Mondenkind
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Beitrag von Mondenkind »

jaloca78 hat geschrieben:Nur eine formelle Frage am Rande: wie macht ihr das, dass ihr direkt auf Passagen oder einzelne Aussagen aus dem Text antworten könnt? Einzelne Inhalte kopieren und Einfügen in der neuen Nachricht oder gibt es da einen Trick?
Wenn Du ein Antwortfenster öffnest, dann kannst Du Passagen im Text markieren, wenn Du dann auf "Zitieren" klickst oben rechts, dann macht der das.
jaloca78 hat geschrieben:Im Moment weiss ich nur nicht, wie ich das genau umsetzen soll. Ich brauche wie eine Art Routine, an der ich mich halten kann. Um welche Uhrzeit in welchem Intervall was machen.
Also einen genauen Zeitplan kann ich Dir natürlich nicht geben. Das soll ja Dein Kind weitestgehend vorgeben. Da ich derzeit keine aktuelle Liste mit Stillhäufigkeit habe, kann ich jetzt auch nichts Genaueres vorgeben. Mach mir doch mal die Liste aktuell, dann mache ich ein Beispiel.
jaloca78 hat geschrieben:sie meinte, dass es für gerade Neugeborene super wäre, aber für später eher ungeeignet, da es so lange geht, die Milch kalt wird und somit eine negative Energiebilanz resultiere? Im Sinne, dass das Kind die Milch im Bauch erst wieder wärmen muss oder so etwas? Kannst Du mit einer solchen Aussage etwas anfangen?
Ich finds für ältere Kinder auch nicht so praktisch, weil größere Mengen damit aufwendig sind. Mit der negativen Energiebilanz und der Kalten Milch, das stimmt überhaupt nicht: wenn das so wäre, dann würde ich einfach jeden 3 Tag Eisbecher verputzen und mein Figurproblem wäre gelöst :mrgreen: . Das wäre schön!!! :mrgreen:
jaloca78 hat geschrieben:Wäre es ein Problem, wenn ich verschiedene Methoden kombinieren würde oder muss ich mich für eine entscheiden?
Nein, gar kein Problem. Prämisse: so wenig wie möglich künstliche Sauger.
jaloca78 hat geschrieben:Ich meine, ich kann mir ja den BES schon nochmals besorgen und versuchen, trotz grössten Widerstandes...
Ich weiß nicht, ob das sinnvoll wäre. Vielleicht wäre eine Sonde mit Spritze besser für Euch? Auch zum parallel an der Brust zufüttern, aber halt kein "richtiges BES"?

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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Beitrag von jaloca78 »

Mondenkind hat geschrieben:Also einen genauen Zeitplan kann ich Dir natürlich nicht geben. Das soll ja Dein Kind weitestgehend vorgeben. Da ich derzeit keine aktuelle Liste mit Stillhäufigkeit habe, kann ich jetzt auch nichts Genaueres vorgeben. Mach mir doch mal die Liste aktuell, dann mache ich ein Beispiel.
OK, ich werde jetzt mal ein paar Tage die Liste weiterführen und sie Dir dann schicken.
Mondenkind hat geschrieben:Ich finds für ältere Kinder auch nicht so praktisch, weil größere Mengen damit aufwendig sind. Mit der negativen Energiebilanz und der Kalten Milch, das stimmt überhaupt nicht: wenn das so wäre, dann würde ich einfach jeden 3 Tag Eisbecher verputzen und mein Figurproblem wäre gelöst :mrgreen: . Das wäre schön!!! :mrgreen:
:lol: :lol: :lol: , ein gutes Gegenbeispiel!
Brianna hat geschrieben:Nein, gar kein Problem. Prämisse: so wenig wie möglich künstliche Sauger.
Das ist schon mal gut. Bis jetzt geht es mit dem softcup wirklich extrem schlecht. Heute ist der dritte Tag, an dem wir es versuchen und sie schreit einfach immer wie am Spiess, zappelt herum, alles geht daneben. Ich werde es sicher weiterhin 1-2 Mal am Tag versuchen, wäre aber echt erstaunt, wenn es irgendwann klappen würde. Sie ist einfach immer sehr verärgert dabei, offensihtlich akzeptiert sie es nicht. Und da frage ich mich, ob weiter versuchen und sie quälen, Milch verschütten etc. oder sein lassen und andere Methoden wählen
Brianna hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob das sinnvoll wäre. Vielleicht wäre eine Sonde mit Spritze besser für Euch? Auch zum parallel an der Brust zufüttern, aber halt kein "richtiges BES"?
...
Sonde mit Spritze kenne ich nicht, werde mich aber im Internet schlau machen. Dabke für den Tip!
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Beitrag von Mondenkind »

Wenn das so schlimm ist mit dem Bechern, dann lass es. Erzeugt nur mehr Stress!

Du schriebst, ihr würde Milch aus der Nase laufen, passiert das noch? Ist das auch beim Stillen?

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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Beitrag von jaloca78 »

Mondenkind hat geschrieben:Du schriebst, ihr würde Milch aus der Nase laufen, passiert das noch? Ist das auch beim Stillen?
Ich müsste beobachten, wann es genau passiert. Ich würde sagen, dass es eher beim Stillen ist und meistens, wenn wir beide dabei seitlich liegen. Ab und zu ist das immer noch der Fall, aber nicht übermässig, würde ich sagen. Eher passiert ihr oft, dass ihr die Milch hochkommt, das hört man auch (Reflux) und dann spuckt sie auch (manchmal auch bereits verdaute Milch). Manchmal hustet sie auch dabei oder niesst. Heute am Morgen war z.B. unter ihrem Kopf ein grosser Milchfleck verdauter Milch, das muss in der Nacht hochgekommen sein. Wir haben unter ihrer Matraze zwar einen Ordner, damit der Kopf höher ist, Aufstossen etc. ist auch klar, aber trotzdem passiert es immer wieder. Ich werde das sicher bei der Kinderärztin nochmals erwähnen, aber letztes Mal meinte sie, dass wenn sie dabei nicht schreit und es ihr nicht wehtut, dann sei das OK. Ich kann aber echt schwer sagen, ob sie deswegen auch schon mal geschrien hat. Dass sie Koliken und Bauchweh hat, das ist klar.

Was ich Dich noch fragten wollte: in den letzten Tagen habe ich beobachtet, dass sie oft an ihrer Faust saugt, manchmal so laut, dass man das Schmatzen auch im anderen Zimmer hört. Ich weiss, dass das Erkunden des Mundes bedeuten kann, Hunger, alles Mögliche... ich höre einfach auch immer wieder, dass sie ev. einen Schnuller brauchen könnte und es für die Zähne schlecht sei, wenn sie längerfristig an der Hand/Faust/Daumen lutschen würde anstatt an einem Schnuller? Eigentlich bin ich total dagegen und möchte nicht damit anfangen, auch wenn es manchmal sehr praktisch wäre zum beruhigen oder so, aber stilltechnisch wäre das ja auch nicht so toll, oder was meinst Du?
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Carraluma
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Beitrag von Carraluma »

jaloca78 hat geschrieben: Was ich Dich noch fragten wollte: in den letzten Tagen habe ich beobachtet, dass sie oft an ihrer Faust saugt, manchmal so laut, dass man das Schmatzen auch im anderen Zimmer hört. Ich weiss, dass das Erkunden des Mundes bedeuten kann, Hunger, alles Mögliche... ich höre einfach auch immer wieder, dass sie ev. einen Schnuller brauchen könnte und es für die Zähne schlecht sei, wenn sie längerfristig an der Hand/Faust/Daumen lutschen würde anstatt an einem Schnuller? Eigentlich bin ich total dagegen und möchte nicht damit anfangen, auch wenn es manchmal sehr praktisch wäre zum beruhigen oder so, aber stilltechnisch wäre das ja auch nicht so toll, oder was meinst Du?
Die Handerkundungsphase hatte meine Tochter auch, aber trotzdem nie wirklich am Daumen gelutscht (auch ohne Schnuller). Der Schnuller kann das Stillen deutlich beeinflussen, darin sind die meisten Statistiken klar. Zur Beruhigung kannst du doch auch Stillen. Stillen klappt meist auch wesentlich besser als Schnuller zum Beruhigen.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Stillen!
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Beitrag von kerstin10 »

Ich habe vor ein paar Tagen ein Buch gelesen mit dem Titel "Einführung in das intuitive Stillen". Ich würde Dir gerne ein bißchen daraus berichten, vielleicht bringt das ja ein paar neue Aspekte rein bei Euch.
Kurz zusammengefaßt meint die Autorin, daß Babys mit diversen Reflexen zur Welt kommen, von denen einige die Stillfähigkeit des Babys fördern können. Ob sie das tun oder sogar das Stillen behindern hängt viel mit der Position zusammen, in der Mutter und Kind sich befinden. Optimal sei bei der Mutter eine halb zurückgelehnte Position, also weder flach liegen noch aufrecht sitzen sondern irgend etwas möglichst bequemes dazwischen. Das Baby sollte mit seinem Bauch/seiner Vorderseite auf der Körpervorderseite der Mutter liegen. Die Mutter muß ihr Baby dann kaum halten, da die Schwerkraft Mutter und Kind zusammenführen, kann selbst entspannen, Baby genießen und streicheln (schließlich hat sie mindestens eine Hand frei). Beim Baby kommen in dieser Position die Reflexe optimal zum tragen für das Stillen lernen.

Ich selber habe, weil es mir so gut gefallen hat und so entspannend war, in der Anfangszeit relativ viel dieses "intuitive Stillen" gemacht. Ohne über die theoretischen Hintergründe etwas zu wissen und einmal hat es mir auch bei Stillproblemen sehr geholfen.

Vielleicht magst Du es ja mal ausprobieren (wenn ich mich halbwegs verständlich ausgedrückt habe :oops: ). Schaden kann es ja nicht, schließlich ist es ja auf jeden Fall für Dich bequem, und vielleicht hilft es deiner Maus ja ein Stück weiter, das effektive Stillen zu lernen.

Falls Du damit nichts anfangen kannst - bitte einfach überlesen...
Mama mit großem Bären 2009
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Beitrag von Mondenkind »

jaloca78 hat geschrieben:Ich müsste beobachten, wann es genau passiert. Ich würde sagen, dass es eher beim Stillen ist und meistens, wenn wir beide dabei seitlich liegen. Ab und zu ist das immer noch der Fall, aber nicht übermässig, würde ich sagen. Eher passiert ihr oft, dass ihr die Milch hochkommt, das hört man auch (Reflux) und dann spuckt sie auch (manchmal auch bereits verdaute Milch). Manchmal hustet sie auch dabei oder niesst. Heute am Morgen war z.B. unter ihrem Kopf ein grosser Milchfleck verdauter Milch, das muss in der Nacht hochgekommen sein. Wir haben unter ihrer Matraze zwar einen Ordner, damit der Kopf höher ist, Aufstossen etc. ist auch klar, aber trotzdem passiert es immer wieder
Das klingt normal.
jaloca78 hat geschrieben:Was ich Dich noch fragten wollte: in den letzten Tagen habe ich beobachtet, dass sie oft an ihrer Faust saugt, manchmal so laut, dass man das Schmatzen auch im anderen Zimmer hört. Ich weiss, dass das Erkunden des Mundes bedeuten kann, Hunger, alles Mögliche... ich höre einfach auch immer wieder, dass sie ev. einen Schnuller brauchen könnte und es für die Zähne schlecht sei, wenn sie längerfristig an der Hand/Faust/Daumen lutschen würde anstatt an einem Schnuller? Eigentlich bin ich total dagegen und möchte nicht damit anfangen, auch wenn es manchmal sehr praktisch wäre zum beruhigen oder so, aber stilltechnisch wäre das ja auch nicht so toll, oder was meinst Du?
Nein, von einem Schnuller würde ich wikrlich abraten.

Wie möchtest du weitermachen?

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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Beitrag von jaloca78 »

Mondenkind hat geschrieben:Nein, von einem Schnuller würde ich wikrlich abraten.
OK, gar kein Problem, bei unserem Sohn hatten wir auch keinen: er hat ihn einfach immer rausgespuckt. Wir kennen es also nur ohne :)
kerstin10 hat geschrieben:Wie möchtest du weitermachen?
Eine gute Frage... Also den Softcup habe ich nicht mehr probiert, da es ja so schlimm war. Leider... Ich schliesse es aber nicht aus, dass ich es nochmals versuche. Wir fahren einfach mit Calma weiter, da ich keine andere Methode bis jetzt finden konnte. Was ich jetzt aber wirklich sehr konsequent versuche, war Deinen Rat zu befolgen und die Stillhäufigkeit zu erhöhen. Und auch das ist genug schwer: auf mehr als 7-9 Mal komme ich einfach nicht. Und ausserdem reden wir nicht von richtigem Trinken, sondern meistens vom "Genuckele". Ich merke, dass es so viel einfacher ist, wenn sie wach ist: ich kann sie jederzeit an die Brust nehmen. Aber wenn sie mir den ganzen Tag schläft, dann wecke ich sie alle 3 Stunden und daraus resultiert meine bescheidene Stillhäufigkeit. Ich arbeite also daran weiter und merke schon, dass das fruchtet. Immer häufiger trinkt sie dabei "richtig", aber eben nur sehr kurz... Auch weiss ich nicht, wenn ich sie innerhalb einer Stunde z.B. 4 Mal anlege, da sie immer nach dem Hinlegen gleich wieder schreit: ob das dann als Cluster gilt, oder als 4 separate Mahlzeiten... ich habe es bis jetzt immer als "4 Mal gestillt" notiert. Auch ist es schon ein paar Mal passiert, dass sie nach dem Stillen weniger (wie üblich) aus der Flasche getrunken hat (z.B. 120 ml erwärmt und nur 80 getrunken oder so), da tut es mir extrem leid, die Milch dann wegzuschmeissen, aber eigentlich deute ich dies als ein gutes Zeichen, dass sie quasi mehr von der Brust genommen hat. Also wie fahre ich weiter: öfters versuchen zu stillen und weiter mit Calma zufüttern. Pumpen habe ich auf 5 Mal reduziert in 24 h, wie gesagt: ganz ohne oder eine drastische Reduktion wäre schwierig. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir uns schon etwas nach vorne bewegen, aber extrem extrem langsam, fast nicht merklich.

Ich habe mich auch gefragt, was passieren würde, falls ich sie nicht wecken würde (pumpen müsste ich aber in dieser Zeit...). Ev hat sie einfach alle 3 Stunden noch keinen Hunger, vor allem wenn ich sie jeweils mit den Flaschen vollstopfe nach dem Stillen. Ich kenne ihren eigenen Rhythmus ja gar nicht, obwohl ich mich auch frage, ob sie überhaupt einen solchen hat. Ich hatte mit dieser Idee aber immer Mühe... kann ich ein 7 Wochen altes Baby 7-8-9 Stunden schlafen lassen? Dann müsste sie ja auf einmal sehr viel zu sich nehmen, damit sie irgendwie auf ihre notwendigen ml kommt und zunimmt... Ich weiss ja nicht, wann sie von sich aus aufwachen würde, aber z.B. in der Nacht lassen wir sie sein: so zwischen 00.00 und 06.00, da kommt sie meistens nie...Oder vielleicht wacht sie dann mehrfach auf, da sie hungrig wäre? Vielleicht schläft sie jetzt so viel, weil sie immer so satt ist? Kann schon sein... Ich hatte aber schon Zeiten, wo ich mir gesagt habe: "So, jetzt den ganzen Abend nur Stillen, keine Flaschen...". Na ja, und dann kam eben das Clustern... ewig an der Brust und immer schreien beim Abmachen, also am Schluss doch noch eine Flasche. Irgendwie ein Teufelskreis. Zeigt aber, dass sie schon fähig wäre wach zu sein, wenn sie hungrig ist. Aber wenn sie 2 Stunden an der Brust hängt (mit kleinen Pausen von 5-10 min, also quasi clustert) und nicht satt wird... was bleibt dann übrig, als eine Flasche zu geben?

Ich weiss echt nicht, was ich mit dem Mädel anstellen soll, damit wir das Stillen endlich packen. Bin langsam ziemlich rat- und hoffnungslos, dass das je klappt :-(
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Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Beitrag von Mondenkind »

jaloca78 hat geschrieben: OK, gar kein Problem, bei unserem Sohn hatten wir auch keinen: er hat ihn einfach immer rausgespuckt. Wir kennen es also nur ohne
Prima.
jaloca78 hat geschrieben:Und auch das ist genug schwer: auf mehr als 7-9 Mal komme ich einfach nicht.
Aber ihr füttert ja auch mit der Flasche noch zu. Insofern kann man auch nicht erwarten, dass Ihr jetzt auf 12x in 24 Stunden kommt.
jaloca78 hat geschrieben:Ich weiss echt nicht, was ich mit dem Mädel anstellen soll, damit wir das Stillen endlich packen. Bin langsam ziemlich rat- und hoffnungslos, dass das je klappt
Ich kann mich nur wiederholen, dafür bräuchten wir ein System und einen Plan. Ich hab beides für Euch im Kopf, schon seit langem :wink: . Aber dafür bin ich auf Deine Mitarbeit angewiesen!

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jaloca78

Re: Frust mit Pumpstillen, Zufüttern und Stillen

Beitrag von jaloca78 »

jaloca78 hat geschrieben:Ich kann mich nur wiederholen, dafür bräuchten wir ein System und einen Plan. Ich hab beides für Euch im Kopf, schon seit langem :wink: . Aber dafür bin ich auf Deine Mitarbeit angewiesen!
Ich bin sehr offen, ich weiss ja auch ungefähr, in welche Richtung Dein Vorschlag gehen wird und arbeite schon so einbisschen daran. Häufiger stillen, Zufütterung und Pumpen Schritt für Schritt reduzieren. Stimmt? Ich bin sofort dabei, nur die vier Problemsituationen zerbrechen mir den Kopf, rsp. hindern mich daran, mutig zu sein und radikal etwas zu ändern:

1. Was mache ich, wenn ich sie stundenlang an der Brust habe und sie schlicht und weg nicht satt wird? Wie schon oft am Abend: Cluserfeeding über 3 Stunden und bei jedem Abmachen Schreien wie am Spiess. Irgendwann muss das doch ein Ende haben, oder? Vorgestern ging ich mutig in die Stadt ohne Flasche und sagte mir "Das schaffen wir. Ich habe doch zwei pralle und volle Brüste, sie KANN es, wenn sie es will, also alles gut". Es war der HORROR! Ich nahm sie an die Brust, 1.5 Stunden im Cafe gesessen und genuckelt, danach riesen Geschrei die ganze Heimfahrt. Schnell schnell nach Hause, Flasche und Pumpen! Schlimm, oder? Aber ziemlich charakteristisch für uns...

2. Was mache ich, wenn ich mich mit Pumpen zurückhalte, sie immer so nuckelt und ich dann mit den Stunden Verhärtungen und Schmerzen in den Brüsten habe?

3. Was ist mit der Gefahr, dass die Milch abnimmt? Auch wenn ich sie 12 Mal in 24 h an die Brust nehme, davon ist es mehrheitlich nuckeln, da wird doch die Brust nicht richtig stimuliert und die Milch würde abnehmen, oder nicht? Gilt "nuckeln" auch als effektive Bruststimulation, die die Milchproduktion aufrechterhält?

4. Und zu guter letzt ihr ewiges Schlafen. Wecken alle 2-3 Stunden und im Halbschlaf nuckeln lassen?

Ach, ihr habt es auch nicht einfach mit uns Still-Problematischen :wink: ... ich weiss, in meinem Fall sind es einfach Ängste... vor Gewichtsverlust, vor Milchverlust und natürlich auch reale schwierige Situationen, die objektiv gegeben sind (Verhärtungen, wenn ich nicht pumpe, clustern ohne Sättigung...). Kann man das Ganze wirklich irgendwie lösen oder sind wir zu verstrickt im Teufelskreis, was meinst Du?
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