annasushi hat geschrieben:Im Bus habe ich mir mehr Sorgen um plötzliches Bremsen als um die Erschütterungen gemacht. Wenn man stramm zu Fuß unterwegs ist wackelt es ja auch, dachte ich mir, und das Tuch federt ja auch nochmal was ab. Aber wegen der Bremsens habe ich mich immer so hingesetzt, dass der Kopf vom Kleinen gegen meinen Körper gedrückt worden wäre: Also saß ich beim vor dem Bauch tragen entgegen der Fahrtrichtung/rückwärts und später dann vorwärts. So manches mal war ich froh drum, die Busfahrer hier sind nicht zimperlich..
Das funktioniert echt gut, als meine Tochter ca 20 Monate alt war, haben wir einen Busunfall samt kräftiger Vollbremsung aus ca Tempo 50 miterlebt - sie war im Tuch auf meinem Rücken und schlief, Kopf ungestürtzt, sie hatte sich nur abgekuschelt.
Ich saß in Fahrtrichtung vor so einer gepolsterten Stange, habe mit einer Hand unseren Buggy festgehalten und mit der anderen am Handy gespielt, glaube ich...
Ich bin nach vorne geknallt, mit dem Brustkorb an diese dämliche Stange. Aua. Und erschrocken war ich.
Madame hat NICHTS mitbekommen - aauch ihr Kopf bewegte sich nicht von mir weg, sondern blieb in der Position, in der sie sich angekuschelt hatte.
Seitdem achte ich penibel darauf, mit Kind grundsätzlich zu sitzen - mittlerweile tragen wir kaum noch, die Dame möchte ihren eigenen Sitzplatz. Ich habe immer ein ungutes Gefühl, wenn wir keinen entgegen der Fahrtrichtung für sie bekommen, aber hier sind die Busse oft sooooo voll :-/
Echt so ne Sache, Busfahren. Einfacher wird es nicht :-/
Nur drei können einander in die Mitte nehmen: Schulkind E. (12/11), Kindergartenkind H. (07/17), Baby P. (03/19)
und Sternenkind Jannis (07/10)