Stillen ohne Stillprobe ist mir zumindest im Moment noch zu unsicher. Zu der Zeit, als sie nicht zugenommen hat, war ich der festen Überzeugung, dass das Stillen toll klappt, sie zufrieden ist und Unmengen an Milch kriegt. Dabei wurde es immer weniger, und ich habe es einfach nicht gemerkt.
Das Andocken scheint (noch) zu funktionieren, allerdings kommt es mir schon so vor, als müsste sie manchmal überlegen: wie geht das nochmal? Es dauert halt in letzter Zeit manchmal etwas länger, bis sie anfängt zu saugen. Ansonsten scheint sie ziemlich ungeduldig zu sein, wahrscheinlich weil aus der Flasche die Milch schneller und ohne Unterbrechungen kommt..jusl hat geschrieben:Das BES ist definitiv eine Überlegung wert; dessen Erfolgsaussichten hängen allerdings vom genauen Störungsbild ab. Wenn Dein Baby an sich noch gut andockt und sich nur darüber ärgert, dass die Milch aus der Brust anders fließt als aus der Flasche, dann ist das BES mit Sicherheit eine gute Idee. Der kontinuierliche und regelbare Milchfluss aus dem BES animiert das Baby, zufrieden an der Brust zu bleiben. Die Benutzung des BES ist auch mit Hütchen möglich, allerdings noch fummeliger als ohnehin schon. Eine mit dem BES vertraute Beraterin vor Ort wäre also eine sinnvolle Maßnahme, um Euch bei Euren ersten Versuchen mit dem BES zu unterstützen.
Wenn Dein Baby allerdings schon Probleme mit dem Andocken hat und z.B. schlichtweg das Mundgefühl des Flaschensaugers dem Mundgefühl der Hütchen vorzieht, dann bringt das BES voraussichtlich (noch) nichts. Hier sollte das Baby erst vom Flaschensauger entwöhnt werden, z.B. mittels Softcup, und Flasche konsequent weglassen.
Maus hat Hunger, muss wieder ran