Ende November zog ein Mysol in unserer Krippengruppe ein
Seit Dezember tragen wir nun, gut hauptsächlich ich erst mal, da wir bisher nur unser U1-Kind tragen und das eben mein Bezugskind ist.
Ich würde sagen so 50% seiner Anwesenheitszeit am Tag wird es momentan getragen.
Und es ist soooo eine Erleichterung!
Ich bin Sternschnuppe sooo dankbar für ihre Beratung, denn ich wüsste ehrlich gesagt gar nicht, wie wir es, vor allem bei eben diesem Kind, ohne den Mysol machen würden.
Das Kind hat sich super ans tragen gewöhnt (kennt es nicht von zu Hause), lacht wenn ich den Mysol hole und wenn es müde ist schläft es ein bevor ich den letzten Knoten gemacht hab
Mir ist es möglich trotzdem fast "normal" mit zu arbeiten, ich habe meine Hände frei, kann Wege im Haus erledigen (Wäsche machen, Fläschen machen, Essen richten- das Kleine liebt es bei solchen Tätigkeiten dabei zu sein, hauptsache ich bin in Bewegung
Klar es geht nicht alles und manchen Kindern fällt es schwer, dass mein Arm so viele Stunden am Tag "besetzt" ist. Ich kann mir zwar noch zeitweise ein Kind zusätzlich hoch nehmen, aber das geht natürlich nur begrenzt, auch kuscheln geht nur begrenzt mit anderen, was nicht so einfach ist für manche.
Die Kolleginnen haben es gut angenommen, aber es war ja auch vorher besprochen und für gut befunden.
Ein häufiger Satz am Tag ist mittlerweile wenn wir so die nächsten Schritte planen "Schnallst du sie dir um? Das ist das Beste"
Ich kann es also nur weiter empfehlen. Vor allem für so kleine Kinder (U1) in der Krippe und während der Eingewöhnung. Wir werden natürlich auch über die Eingewöhnung hinaus tragen, da es uns unseren Alltag so erleichtert, aber ich kann mir die Eingewöhnung ohne gar nicht vorstellen.
Auch die Gewöhnung an andere Erzieher fällt durch das Tragen einfacher. Das Kind kennt den Mysol, er trägt sicher schon "unseren" Geruch, es verbindet damit Geborgenheit und beruhigt sich so auch bei anderen, wenn die Bezugserzieherin mal abkömmlich ist.
Also hier ein ganz klares Pro Tragen in KiTas
Es ist ja nicht nur für das Kind so gut und wichtig, sondern auch für einen selber. Unsere Rücken und Arme danken es uns (ich denke hier wissen alle wovon ich spreche) und der Alltag ist besser zu bewältigen.
Wenn jemand Fragen hat beantworte ich die natürlich gerne noch.

