Vielen Dank, ich werde mir das alles ausdrucken, damit ich es öfter lesen u mir dann mal merken kann und vor allem, dass ich das dann bei der nächsten Kontrolle parat habe.
Eine blöde Frage hab ich noch: angenommen, die Werte bessern sich nicht merklich und mein Arzt sieht trotzdem keinen weiteren Hinterfragung- Handlungsbedarf ausser ev. weitere Medikamente.
Zu welchem Arzt geht man da? Ein Internist? Welcher Arzt, welche Arztgruppe beschäftigt sich damit?
Es ist halt so, dass egal bei welchem Arzt ich die letzten 1,5 Jahre genau wegen dieser Problematik war (diese Erschöfpung, die Antriebslosligkeit, das ständige Gefühl des "nicht könnens") wirklich JEDER dieser Ärzte hat mich gefragt:
"Stillen Sie noch?" - nach dem ich das bejaht hatte, dann meist ein gönnerhaftes:
"Dann schläft Ihr Kind auch bestimmt noch nicht durch?" Nach einer Bestätigung meinerseits und wenn ich dann noch ev zufügen (n muss) dass ich seit 2 jahren meist im 2-Stden-Takt schlafe:
"Da haben Sie es. Stillen Sie sofort ab. Das ist nur noch eine Gewohnheit, ohne Wert, Sie gehen daran kaputt, dem Kind bringt es nichts..." etc.
Die ganze Bandbreite aller Vorurteile. Ja natürlich macht so eine Nacht über so einen Zeitraum müde - aber nicht so. Und ich habe auch immer das Gefühl, dass die kurzen Stillunterbrechungen i d Nacht NICHT mein primäres Problem sind.
Und danke, ich benötige keine Antidepressiva und ich möchte auch keine Tablette zum Abstillen nehmen
Ich hab für solche Diskussionen einfach keine Kraft mehr. Und ich bin sowas von satt, was ich bei den letzten Besuchen wieder mit Halbwahrheiten und schlichtweg Falschauskünften regelrecht erschlagen wurde, das ist unglaublich.
Es kann doch aber nicht meine Aufgabe sein, einen Arzt darauf hinzuweisen, dass er im Unrecht ist??? Und das egal, ob ich beim Kinderarzt, Hausarzt oder Gyn bin???
Entschuldigt. Das tut ja hier gar nichts zur Sache.
Ich danke Euch vielmals für Eure Hilfe - und das war sie wirklich! Danke für Euer Bemühen für Infos, Euer Zusammenfassen und Eure Inputs.
Es wäre mir sehr schwer gefallen, hätte ich mir das alles selbst suchen müssen - zumal die Kleine u ich zusätzlich noch eine schwierige Phase miteinander haben und ich grad alle Kraft dafür brauche.
Ich werde mir das alles mit meinem Befund in eine Mappe legen, jetzt die Medikamente nehmen, hoffen dass ich mich bald wieder besser fühle und dann starte ich in 3 Monaten in die nächste Runde. Und kann dann hoffentlich wieder besser argumentieren.