MEIN Sohn macht erhebliche Unterschiede.
Und sein Vater ist seit Geburt zuhause, kümmert sich intensiv und bedürfnisorientiert um unser Kind. Aber SO intensiv wie die Beziehung zwischen Mutter und Sohn ist ihre Beziehung längst nicht. Er liebt seinen Vater, ganz klar. Doch trösten, beim einschlafen helfen, kuscheln und küssen, das kann hier klar die Mama besser. Nicht weil Papa es nicht KÖNNTE, sonder weil unser Sohnemann da so klare Unterschiede macht und sich bei Papa nicht so darauf einlassen kann.
Klar ist Julian auch nicht nur zum stillen bei mir, aber ich find es auch ziemlich weit hergeholt dieses extreme Beispiel anzuführen, damit ein Hahn danach kräht, wenn ein Vater auf Geschäftsreise geht. WÄRE das nämlich hier der Fall, dann würde sicher auch die Frage anders lauten
Also ist das so weit ab vom eigentlichen Thema,darum geht es ja überhaupt nicht.
Ich persönlich würde mir wohl jetzt alle Türen offen halten um dann für den Fall meinen Mann und meinen Sohn mitnehmen zu können. Zum einen weil ich wohl nicht 5 Tage getrennt sein könnte und mich dann auch noch auf eine Weiterbildung konzentrieren könnte. Zum anderen weil mir das Risiko zu groß wäre, mein Kind nicht zurück an die Brust zu bekommen. Was dann wiederum dazu führen würde, dass ich nie bei der Sache sein könnte... Ein Teufelskreis
Ich find ja, dass man grundsätzlich vieles ausprobieren kann und auch muss um herauszufinden, was genau die Bedürfnisse des Kindes sind. Eine Trennung für gleich mehrere Tage allerdings gehört für mich nicht zu den Dingen, die ich in dem Alter schon ausprobieren würde.
Für einige mehrere Stunden, klar warum auch nicht... aber 5 Tage finde ich persönlich für dieses Alter viel zu viel.

