Baby einer Veganerin stirbt an Mangelernährung

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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jusl
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Re: Baby einer Veganerin stirbt an Mangelernährung

Beitrag von jusl »

Atlasnaja hat geschrieben:Habe ich Dich da richtig verstanden.
Ja. :)
Muschelsucherin hat geschrieben:Wie ist das bei Vegetarierinnen?
Ovo-Lacto- oder auch Ovo-Lacto-Pesco-Vegetarierinnen zählen nicht zu den besonderen Risikogruppen. Vitamin B12 ist in diesen Gruppen NICHT knapp (und das ist das Hauptproblem bei Veganerinnen), allenfalls Eisen kann knapp werden.

LG
Julia
Atlasnaja
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Re: Baby einer Veganerin stirbt an Mangelernährung

Beitrag von Atlasnaja »

Den Ausdruck kannte ich noch nicht: Ovo-Lacto-Pesco-Vegetarierinnen

Ich dachte immer, dann sei man endgültig keine Vegetarierin mehr ;-))
Atlasnaja
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Re: Baby einer Veganerin stirbt an Mangelernährung

Beitrag von Atlasnaja »

Ach so! Danke Julia!
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Sakura
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Re: Baby einer Veganerin stirbt an Mangelernährung

Beitrag von Sakura »

ich habe hier eben eine roman geschrieben, und dann war alles weg???? :evil:
abo, schreibe morgen das ganze nochmal. gute nacht *gähn*
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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Seerose
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Re: Baby einer Veganerin stirbt an Mangelernährung

Beitrag von Seerose »

jusl hat geschrieben:Nein. Rund um den Planeten ernähren sich die Menschen HÖCHST unterschiedlich - vergleiche mal den Speiseplan von traditionell lebenden Inuit mit Völkern in Lateinamerika, oder Mittelmeerküche mit Ostasien... extrem unterschiedliche Nahrungsmittel, aber die Stillbabys sind aber praktisch alle gleich gut versorgt
Ich find das Thema Ernährung immer interessant, vermutlich weil ich so gerne esse.. :lol:

Das was Du oben geschrieben hast, ist klar, aber könnte es nicht sein, daß es mit der neuen "modernen" Junkfoodernährung nicht doch Nachteile gibt? Die ist ja nun nicht regional bedingt, sondern einfach Ergebnis einer Gesellschaft, die sich keine Zeit mehr für's Kochen und für's Essen nimmt. Es gibt in der Tat Familien, die sich von Fertigerichten, Nudeln, Toast, Pommes, Chickennuggets und Cornflades ernähren, leider.

Zu Veganern kann ich nicht viel sagen. Die "Yogis" die sich veganisch ernähren und die ich kenne, sind alle extrem schlank, geradzu hager und haben vorallem immer dunkle Ringe unter den Augen. Ich weiß, bestimmt ne sehr einseitige Aussage. :wink: Ein früher Freund von mir war Veganer, der hat wiederum kein Sport gemacht und hat sich extrem schlecht ernährt. Der war weniger hager als eher pummelig. Woimmer ich ihn getroffen habe, hatte der ein süßes Teilchen vom Bäcker in der Hand.

Das mit dem Baby tut mir leid. Ja, es heißt zwar immer, daß Mangelernährung zuerst und immer erstmal zum Nachteil der Mutter ist, da erstmal das Baby alles bekommt was geboten wird, aber wenn's extrem ist... Vermutlich ist die ganze Sache auch zu unerforscht, da es wohl doch einfach zu wenig vollstillende Veganermütter gibt, die sich noch dazu untersuchen lassen für irgendeine Statistik.
__________________________________________________

Liebe Grüße,
Seerose
jusl
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Re: Baby einer Veganerin stirbt an Mangelernährung

Beitrag von jusl »

Das was Du oben geschrieben hast, ist klar, aber könnte es nicht sein, daß es mit der neuen "modernen" Junkfoodernährung nicht doch Nachteile gibt?
Doch, ganz sicher: schmeckt nach Müll, begünstigt Übergewicht, belastet unsere Umwelt... alles klare Nachteile. ABER FÜR STILLBABYS hat Junkfoodernährung der Mutter praktisch keine messbaren Auswirkungen. Oder anders gesagt:

Ein Stillbaby, dessen Mutter im wesentlichen nur
Fertigerichten, Nudeln, Toast, Pommes, Chickennuggets und Cornflades
isst, ist auf jeden Fall besser ernährt als ein mit künstlicher Milch ernährtes Baby.
Ich find das Thema Ernährung immer interessant, vermutlich weil ich so gerne esse.. :lol:
Oh ja, ich auch! :D

LG
Julia
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Lisusa
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Re: Baby einer Veganerin stirbt an Mangelernährung

Beitrag von Lisusa »

ich bin Vegetarierin und mein Eisen, mein Eisenspeicher und mein B12 sind ohne "Hilfe von aussen" an der unteren Grenze.
Nur durch Supplementation kann ich meinen Bedarf decken- wenn ich regelmäßig meine Kraeuterbluttabletten nehme, sind meine Werte im Normbereich. Ein Vitamin B12 Mangel kann gravierende Folgen haben, das geht bis hin zu Symptomen, die der multiplen Sklerose ähnlich sind und das Ganze ist im schlimmsten Falle irreversibel.
Auch als Vegetarier muss man darauf achten, Eisen und B12 in ausreichender Form zu sich zu nehmen, nicht nur als Veganer. Vor allem während der Stillzeit...
Aber das gilt für richtige Vegetarier, nicht die, die Fisch oder Huhn oder sonstwas essen- das sind für mich keine Vegetarier.
Viele Gruesse,
Lisusa und little Man, *Oktober 2011
asujakin
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Re: Baby einer Veganerin stirbt an Mangelernährung

Beitrag von asujakin »

Ich mag solche Meldungen nicht. Auch ich konnte nicht rauslesen, dass das Kind DARAN gestorben ist. Mangelerscheinungen können auch krank machen, dh. das Kind kann letztendlich an etwas anderem sterben. Oder an der Mangelernährung selbst, es wird hier aber nicht so deutlich betont. Oder es hatte ganz andere Gründe, die nicht genannt wurden, weil sich mit Veganismus und Stillen bessere Schlagzeilen machen lässt.

Mich stören hier mehrere Sachen: Ein verantwortungsbewusster Veganer achtet darauf, dass er sich GESUND ernährt, anstatt einfach nur tierische Produkte zu meiden. Eine verantwortungsvolle Mutter achtet darauf, dass es ihrem Kind gut geht.

Für mich hat das hier weder was mit Veganismus noch mit dem Stillen an sich zu tun sondern ist schlichtweg ein verantwortungsloses Handeln einer Person. Sich selbst gegenüber und dem ihr anvertrauten, eigenen Kind! Für mich gleichzusetzen mit Rauchen, Alkoholkonsum oder sonst was (wobei hier wohl mehr bekannt sein dürfte, dass es schädlich ist als bei einer veganen Ernährung. Dennoch werden Veganer überall aufgeklärt, worauf es ankommt, was sie evtl supplementieren müssen usw!!!)

Vegane Ernährung ist (sogar sehr) gesund, wenn man es richtig angeht und nicht einfach tierisches weg lässt und seine Essgewohnheiten sonst nicht weiter beachtet. Genauso wie das Stillen wertvoll und gesund ist, solange man gewisse Dinge beachtet.

Nicht alle Eltern wissen das...da frage ich mich, wo war die Hebamme, die Oma, der Mann, der Kinderarzt, der Frauenarzt, der Hausarzt? Wer hat die Frau und das Kind betreut und Gespräche geführt und mal nachgefragt? Hinterfragt und aufmerksam gemacht auf evtl. Risiken?

Manche Eltern wissen es, es ist ihnen aber "egal" oder sie nehmen die Gefahr nicht ernst genug. In diesem Fall wäre es in meinen Augen wirklich gleichzusetzen mit fahrlässiger Gefährdung des Kindeswohls. So wie zB zu selten füttern, Passivrauchen oder sonst was.

Tragisch, dass das Kind gestorben ist. Was letztendlich die Todesursache war, ist ja nicht ganz klar, oder? Noch tragischer, dass mal wieder durch 2 kontrovers diskutierte Hauptthemen Schlagzeilen gemacht werden, das stößt mir sehr sauer auf, weil hierzu einfach zuviele Informationen fehlen.
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Latascha
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Re: Baby einer Veganerin stirbt an Mangelernährung

Beitrag von Latascha »

asujakin hat geschrieben:Mich stören hier mehrere Sachen: Ein verantwortungsbewusster Veganer achtet darauf, dass er sich GESUND ernährt, anstatt einfach nur tierische Produkte zu meiden. Eine verantwortungsvolle Mutter achtet darauf, dass es ihrem Kind gut geht.

Für mich hat das hier weder was mit Veganismus noch mit dem Stillen an sich zu tun sondern ist schlichtweg ein verantwortungsloses Handeln einer Person. Sich selbst gegenüber und dem ihr anvertrauten, eigenen Kind! Für mich gleichzusetzen mit Rauchen, Alkoholkonsum oder sonst was (wobei hier wohl mehr bekannt sein dürfte, dass es schädlich ist als bei einer veganen Ernährung. Dennoch werden Veganer überall aufgeklärt, worauf es ankommt, was sie evtl supplementieren müssen usw!!!)
Schön geschrieben, da mag ich mal faul unterschreiben.
Liebe Grüße
Latascha
mit Munchkin (09/10) und Monkey (09/13)

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Re: Baby einer Veganerin stirbt an Mangelernährung

Beitrag von NicolasMama »

Hallo,

ich muss jetzt hier auch mal fragen weil mich das geschockt hat.
Ich bin Vegetarierin, esse täglich Milchprodukte und jede Woche Eier.
In der Schwangerschaft und auch die Stillzeit über habe ich Schwangerschaftsvitamine genommen. Habe jetzt nur auf ein Multivitaminpräparat umgestelt. Eisentabletten nehme ich immer, da ich hier immer wieder mal Probleme hatte auch als ich noch Fleisch gegessen habe.

Da Nicola so viel spuckt und ich immer wieder mal gelesen habe, das manche Babys die Milchprodukte nicht vertragen, hatte ich schon ein paar mal überlegt, ob ich sie einfach mal weg lasse und schaue ob es Nicola dann besser geht. Hier im Forum habe ich auch den Tipp bekommen.
Seit ein paar Tagen versuche ich das jetzt. Habe aber ich schnell geerkt, das das ganz schön einschrenkt beim kochen und so. Ist ja nicht nur Milch und Jogurth auch der Käse im Auflauf usw. Ich habe mir schon die ganze Zeit Gedanken gemacht, ob ich und somit auch mein Kleiner noch alles wichtige bekomme. Genug Eiweiss usw.

Heute lese ich dann den Bericht hier und bin geschockt. Da kommen jetzt bei mir noch mehr Zweifel auf, ob das richtig ist was ich hier versuche???
Als Veggi denke ich bin ich mit dem was ich Esse und den Næhrstoffpr. ganz gut versorgt, war auch in der Schwangerschaft gut. Nicola ist als kleine Wonneproppen auf die Welt gekommen. Aber so als Halbveganet, in weiss nicht......

@Julia,
hast Du hier Fälle, wo das mit dem Reflux und den Milchprodukten was gebracht hat? Buchschmerzen hat Nicola nur noch ganz selten, da lag wohl zum großen Teil an der k. Säuglingsmilch.

LG
Vanessa

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