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Re: Gilt die Theorie der Saugverwirrung als überholt?
Verfasst: 10.02.2012, 17:35
von jusl
meine beiden hatten keine saugverwirrung [...] wobei die flasche meistens abgelehnt wurde
Auch DAS ist eine Form von Saugverwirrung - es gibt unzählige Babys, sie super stillen können, aber nichts aus der Flasche herausbekommen bzw. diese ablehnen. Dies wird halt im allgemeinen nicht als STILLproblem angesehen, logo, aber es ist ja einfach nur die "Andersherum-Variante" des Problems "super Flasche trinken können, aber die Brust ablehnen".
"Saugverwirrung" wird durchaus einfach als Begriff für das Nicht-Wechseln-Können gebraucht bzw. für erfolglose Versuche mit Technik A an Milch zu kommen, die in Darreichungsform B angeboten wird. Egal in welche Richtung.
Re: Gilt die Theorie der Saugverwirrung als überholt?
Verfasst: 12.02.2012, 21:48
von 4tiere
jusl hat geschrieben:"Saugverwirrung" wird durchaus einfach als Begriff für das Nicht-Wechseln-Können gebraucht bzw. für erfolglose Versuche mit Technik A an Milch zu kommen, die in Darreichungsform B angeboten wird. Egal in welche Richtung.
Ja, aber ist das die korrekte Definition?
Es ging ja eingangs um die Aussage von Ärtzen, es gebe keine Saugverwirrung. Den wollten wir ja entgegenen, dass es sie gäbe.
Oder meinen die unwissenden Ärzte genau das, nämlich dass ein Wechsel bei allen Babys möglich sei?
Re: Gilt die Theorie der Saugverwirrung als überholt?
Verfasst: 12.02.2012, 21:59
von jusl
Ja, aber ist das die korrekte Definition?
Es gibt keine genormte Definition, die die Gesellschaft für XY festgelegt hätte oder sowas. Aber viele Autoren gebrauchen diesen Begriff in eben der von mir dargestellten Art und Weise.
Es ging ja eingangs um die Aussage von Ärtzen, es gebe keine Saugverwirrung. Den wollten wir ja entgegenen, dass es sie gäbe.
Wenn es sie nicht gibt, dann frage ich mich, was hier ständig für Mütter auf meinem Sofa sitzen, deren Babys schlecht an der Brust trinken und gut an der Flasche, und denen ich erst mühsam dabei helfen muss, diesen Zustand zu überwinden. Und warum es in 100% der Fälle hilft, an der Saugtechnik zu arbeiten und konsequent auf künstliche Sauger zu verzichten.
Oder meinen die unwissenden Ärzte genau das, nämlich dass ein Wechsel bei allen Babys möglich sei?
Keine Ahnung, wer da was meint. Aber ganz ehrlich: so unwissend kann eigentlich kein Arzt sein, dass er DAS behaupten würde.
LG
Julia
Re: Gilt die Theorie der Saugverwirrung als überholt?
Verfasst: 13.02.2012, 11:31
von klimaforscherin
Mir hat auch schon jemand (in einem anderen Forum) gesagt: dass eine Kinderkrankenschwester meinte, eine Saugverwirrung gäbe es nicht.
Ich vermute mal, dass diejenigen, die das behaupten, sich nicht mit Saugverwirrungen auseinandersetzen müssen. Kind ist entlassen, also alles prima. Die Mutter wird wohl nicht dorthin zurückkehren, wo man ihr sagt, dass das Problem, dass sie hat, nicht existiert. Sondern entweder gibt's halt Flasche oder es geht zu jusl, Iris, Mondenkind oder honigbienchen aufs Sofa.
Mich würde mal interessieren, warum Denise Both die "Experten", die du, Mondenkind, angesprochen hattest, ohne Gaensefuesschen schreibt.
Re: Gilt die Theorie der Saugverwirrung als überholt?
Verfasst: 13.02.2012, 11:51
von greenie bird
Na dann hatten meine beiden eine saugverwirrung...meine Große bekam auch im KH 2 oder 3 mal abgepumpte Milch aus der Flasche, dann nur noch Brust- sie nahm nie wieder die Flasche an sondern kaute nur auf dem Sauger.
Mein Sohn wollte sowieso gar nichts anderes- gibt es da also vielleicht erbliche Ursachen? Und muss ich davon ausgehen, dass da irgendetwas nicht richtig entwickelt ist bei meinen Kindern?
Mein Sohn konnte auch sehr lange nicht richtig schlucken ohne sich zu verschlucken- bei der Beikost. Meine große hat immer super gegessen.