Vielen Dank für deine Einschätzung Vicci.
Ich habe aber nicht das Stillen als solches mit "Süßigkeiten" verglichen. Ich wollte lediglich darstellen, dass mein Sohn nicht so darunter leidet, als würde er einen psychischen Schaden davon tragen, oder ähnliches.
URVERTRAUEN, Hat mein Sohn mit Sicherheit erwerben können und auch wenn ich ihm nach 1,5 Jahren stillen die Brust nicht mehr NACHTS geben möchte, weil ich ich meine persönliche Grenze erreicht habe, wird er da sicherlich keinen Schaden davon tragen.
Ich habe ja nicht vom Radikalen Abstillen gesprochen, dann könnte ich deine Einwände verstehen.
Man braucht mit mir auch nicht sprechen, als wüsste ich nciht schon, was das stillen für ein Kind über die Ernährungsfunktion hinaus bedeutet. Ich denke, da können wir uns sicher alle die Hände reichen, wüsste ich das nicht (oder irgendeine Mutter aus diesem Forum), so hätte ich wohl mit seinem 6 Monat abgestillt und Pre- oder 1erMilch aus der Flasche gefüttert.
Mein Kind wurde von mir getragen während der SS, nach der SS und ich trage ihn heute noch. Wenn auch Ohne TT oder Tragehilfe. Er darf auch auf mir schlafen wenn er nachts in unserem Bett schläft, ich stille ihn vor dem Einschlafen - jetzt gerade sogar in den Schlaf, was schon seit er 6 Monate alt ist eher eine Seltenheit ist weil er dann schon sehr müde sein muss. Ich bin für Ihn da, Tag und Nacht wenn ich da bin. Auch wenn das Kuscheln vielleicht kein absoluter Ersatz für das Stillen ist, gebe ich ihm damit Nähe und Geborgenheit. Er darf weiter im Familienbett schlafen, oder auch im angestellen 120m Kinderbett - darf hierbei frei entscheiden was IHM lieber ist.
Ich weis nicht, aber ICH finde noch mehr kann ich mein Kind nicht als eigene Persönlichkeit mit eignen Beürfnissen akzeptieren und ich bin der Meinung ich erkenne seine Bedürfnisse gut und bin in jeder Sekunde unseres Beisammenseins damit beschäftigt darauf einzugehen. Ich fühle mich IMMER in ihn hinein, was mir auch schon von Berufswegen her, bevor ich Mutter wurde, immer sehr wichtig war wenn es um den Umgang mit Kindern geht. Ich weis nicht was ich NOCH tun soll, damit mir zugestanden wird, dass ich einfach nicht mehr stillen möchte (zumindest nachts nicht). Ich stille tagsüber ja nun schon nicht mehr, ausser vielleicht morgens. Ich will Abends noch weiter stillen, aber nachts eben nicht.
Lukas hat genau wie ich einen anstrengenden Tag, muss früh aufstehen (bzw. wird früh wach ich muss ihn GsD nicht wecken

) und ist abends schon früh müde. Da sollte es sogar auch in seinem Interesse sein, wenn auch seine Nacht nicht ständig unterbrochen wird und wenn nur da durch, dass er das Zimmer und damit auch das Nachtsquartier ins Familienbett wechselt um bei uns zu sein.
Ich muss doch nicht auf Deibel komm raus solange stillen bis mein Kind nicht mehr mag

. Das Stillen sollte für BEIDE Seiten angenehm empfunden werden. Klar gilt auch fürs Abstillen, dass MÖGLICHST beide dies wünschen - aber das ist nunmal auch nicht immer der Fall. Wenn Kind nciht will, Mama aber schon, zwingt sie ihr Kind ja schließlich auch nciht weiter zu machen, weil sie so sehr darunter leidet, dass ihr Kind nciht mehr stillen will

. Und das verlangt dann komischer Weise auch keiner, weil die Bedürfnisse des Kindes Vorrang haben?! Andersherum, soll Mama sich selbst zwingen weiter zu stillen, weil das Kind ja noch will und so darunter leidet wenn die Mama nicht mehr stillen mag. Tut mir wahnsinnig leid, wenn ich da der Idealvorstellung einer Mutter ausnahmsweise NICHT entsprechen möchte. Denn ich stelle schon so viele eigene Bedürfnisse in den Hintergrund, da möchte ich wenigstens selbst über meinen Körper entscheiden dürfen.
Und Wegen dem Untergewicht. Nein es ist sicher nicht so, dass Stillen=Untergewicht bedeutet. In MEINEM FALL begann es aber mit dem Stillen. Und ich konnte soviel Kcal (auch wertvolle KCal - ich hab mich einer Ernährungsberatung unterzogen) zu mir nehmen wie ich wollte. Solange ich VOLL stillte, ging ich nie über 47Kg drüber (bei 167cm KL) Als ich nur noch Abends, nachts und morgens stillte (so seit 9 Monaten) steigerte es sich dann immer weiter, was für mich der Beweis ist.
Irgendwann stoppte mein Gewicht zwischen 49 und 50Kg. Aber ich habe mich dahinter geklemmt und bin nun bei 52Kg angelangt.