positron hat geschrieben:
Spontan würde ich Gruppe A zustimmen, aber irgendwie ist mir auch logisch was Gruppe B sagt...
Wie regelt ihr das?
Versucht ihr den Schlaf irgendwie zu beeinflussten? Oder macht man das nicht irgendwie automatisch durch einen (mehr oder weniger) regelmäßigen Tagesablauf?
Ich denke, das ist Typfrage - sowohl der Eltern wie des Kindes. Wir haben hier einen wechselnden Tagesablauf bisher gehabt und Kind kam gut damit klar - sie schlief, wenn es passte, mal eine Stunde früher, mal später, insgesamt so 2x 45 min am Tag.
Seit kurzer Zeit ist sie jetzt bei der Tagesmutter (bisher nur 1-2 h/Tag) und durch diesen festen Punkt bekommt sie schon einen neuen Rhythmus - schläft nämlich meist danach ein und für eine Stunde durch. Andere Kinder scheinen sehr anstrengend zu sein.
Ausgeglichen ist sie jetzt - war sie vorher aber auch.
Das einzige, was ich "gedreht" habe, war am Anfang der Nachtschlaf: Wir haben ein Märzkind und es wurde zunehmend früher hell und später dunkel. Wir haben von 21 Uhr bis 7/8 Uhr immer die Jalousien heruntergemacht, damit es wirklich dunkel ist und sie damit den Tag/Nacht-Unterschied schnell "merkt" (da geht es ja um Botenstoffe, die abhängig von Licht und Dunkelheit ausgeschüttet werden).
Ansonsten sind wir totale Tagesplanchaoten, die auch gern mal mit Kind spätabends unterwegs sind und trotzdem ein von 22 Uhr bis 6 Uhr (Kernzeit, meist bis 7-8 Uhr - Stillstopps im Halbschlaf zählen nicht) schlafendes Kind haben. (Seit Tochter ca. 2 Monate ist.) Von der Seite her können mir alle Ratschläge zum Rhytmus für ausgeglichene, gut schlafende Kinder gestohlen bleiben.
