Re: Freundin ferbert - hilfe...
Verfasst: 02.09.2011, 22:09
Egal was, ich würde immer bei mir bleiben, wie es mir geht in ihrer Situation etc.
Sie ist verzweifelt und kann sich scheinbar FB nicht vorstellen, sonst wäre sie vermutlich auf deine Aussagen eingegangen.
Ich würde wohl zunächst fragen, wie es ihr geht, wenn sie ihre Tochter so schreien hört und sagen, dass ICH es ja total schwer finde nicht zu einem weinenden Kind zu gehen und trösten. Dies sei halt MEIN erster Impuls. ICH hätte halt irgendwie ein ganz blödes Gefühl so ein kleines Würmchen schreien zu lassen. Aber klar, ständig so viel Schlafmangel, das geht an die Nieren.
Und dann, je nachdem, wie sie reagiert weiter machen:
- sagt sie, ihr ginge es ebenso. Würde ich halt fragen, ob sie sich vorstellen kann, dass es auch anders geht / gehen kann. Da würde ich halt sagen, dass sie sich ruhig mal auf www.ferbern.de umschauen kann. Dass ICH die Tipps dort toll finde, weil sie auch nervenschonend während des Schlaftrainings sind. Oder halt auch, dass ich von dem Buch "Schlafen statt schreien" schon so viel Gutes gehört habe.
- wenn sie sagt, sie habe damit gar kein Problem, dann muss man das akzeptieren. Es ist traurig aber wenig, nur wenige machen sich solche Gedanken, um die seelische Verfassung ihrer Kinder usw. Es sind viele, die da noch aus unserer Sicht gedankenlos sind. Aber wer bin ich, es mir anmaßen zu wollen, es besser zu wissen? Ich habe mein "Wissen" nur aus anderen Quellen, denen ich mehr vertraue. Sie vertraut anderen Quellen als ich. WEIß ich wirklich, ob es FB und Co. besser sind? Wer bin ich, es so allwissend zu wissen um jemanden von dem für ihn rechten Weg abzubringen?
Diese Haltung fällt mir selbst schwer, eben weil ich von meinem Weg zu tiefst überzeugt bin. Muss aber letztlich doch anerkennen, dass andere das Recht haben, von ihrem Weg ebenso zu tiefst überzeugt zu sein. Ob MEIN heutiges TUN richtig war, darüber entscheiden meine Kinder in ein paar Jahren - nicht meine Nachbarn, Freunde, Eltern etc.
Was mir auch hilft, ist die Sicht, dass sich dieses Kind (diese Seele), diese Eltern ausgesucht hat - dafür gibt es einen Grund.
Sie ist verzweifelt und kann sich scheinbar FB nicht vorstellen, sonst wäre sie vermutlich auf deine Aussagen eingegangen.
Ich würde wohl zunächst fragen, wie es ihr geht, wenn sie ihre Tochter so schreien hört und sagen, dass ICH es ja total schwer finde nicht zu einem weinenden Kind zu gehen und trösten. Dies sei halt MEIN erster Impuls. ICH hätte halt irgendwie ein ganz blödes Gefühl so ein kleines Würmchen schreien zu lassen. Aber klar, ständig so viel Schlafmangel, das geht an die Nieren.
Und dann, je nachdem, wie sie reagiert weiter machen:
- sagt sie, ihr ginge es ebenso. Würde ich halt fragen, ob sie sich vorstellen kann, dass es auch anders geht / gehen kann. Da würde ich halt sagen, dass sie sich ruhig mal auf www.ferbern.de umschauen kann. Dass ICH die Tipps dort toll finde, weil sie auch nervenschonend während des Schlaftrainings sind. Oder halt auch, dass ich von dem Buch "Schlafen statt schreien" schon so viel Gutes gehört habe.
- wenn sie sagt, sie habe damit gar kein Problem, dann muss man das akzeptieren. Es ist traurig aber wenig, nur wenige machen sich solche Gedanken, um die seelische Verfassung ihrer Kinder usw. Es sind viele, die da noch aus unserer Sicht gedankenlos sind. Aber wer bin ich, es mir anmaßen zu wollen, es besser zu wissen? Ich habe mein "Wissen" nur aus anderen Quellen, denen ich mehr vertraue. Sie vertraut anderen Quellen als ich. WEIß ich wirklich, ob es FB und Co. besser sind? Wer bin ich, es so allwissend zu wissen um jemanden von dem für ihn rechten Weg abzubringen?
Diese Haltung fällt mir selbst schwer, eben weil ich von meinem Weg zu tiefst überzeugt bin. Muss aber letztlich doch anerkennen, dass andere das Recht haben, von ihrem Weg ebenso zu tiefst überzeugt zu sein. Ob MEIN heutiges TUN richtig war, darüber entscheiden meine Kinder in ein paar Jahren - nicht meine Nachbarn, Freunde, Eltern etc.
Was mir auch hilft, ist die Sicht, dass sich dieses Kind (diese Seele), diese Eltern ausgesucht hat - dafür gibt es einen Grund.