Ich muss zugeben - ich sehe auch relativ wenig Frauen mit KiWa. Am Tag kommen vielleicht 2-3 KiWas an meinem Fenster vorbei. Wenn überhaupt. Ich glaube, kleine Babys in der Öffentlichkeit sind bei uns ziemlich unterrepräsentiert.
Dafür keine ich eine waschechte Tragemama bei uns im Ort.
Von einer weiteren Tuchnärrin hat mir meine Mama erzählt.
Beim Einkaufen sehe ich ab und zu eine Mama mit Manduca.
Eine andere Mama hier hat nen Ergo.
2 BB-Mamas sehe ich regelmäßig, aber mein Mann hat mir verboten, mich in anderer Leute Probleme einzumischen und sie zum Tücherprobieren einzuladen
2 Mamas bei mir im KiGa haben gesagt: "ooooh, ich hatte früher auch so ein Tuch, aber auf dem Rücken habe ich mich nie getraut...."
Wenn ich ehrlich bin, sieht man mich auch nicht so oft auf der Straße. In unseren gängigen Geschäften usw. bin ich tragend ein bekanntes Bild. Aber da muss ich nun mal nicht so viel hin, als dass ich eine "öffentliche Präsenz" hätte. Ich denke, so wird es anderen Tragemamas, so es sie denn gibt, hier auch gehen, weshalb ich sie nicht wahrnehme. Spazieren gehe ich primär bei den Großeltern im Wald, da trifft man nicht sooooooooo viele Menschen.
Außerdem gibt es ja mehr Kinder, die aus dem Tragealter raus sind, als Kinder im Tragealter. Weshalb ich davon ausgehe, dass es so einige Ex-TT-Mamas gibt, deren Kinder nur außerhalb des Alters liegen, in dem ich Tragemamas wahrgenommen habe. Das verfälscht das Bild.
Aber ich glaube auch, wir, die wir uns offensichtlich sehr intensiv mit Babythemen auseinandersetzen, in anderen "Sphären" als die "Durchschnittsmutter". Das soll keineswegs negativ belegt sein, die lieben ihre Kinder ebenfalls abgöttisch. Aber die eine Verkäuferin bei uns im Trageladen (jaaaaa, wir haben einen Trageladen!), die solche Babygruppen leitet, nicht Pekip irgendwie anders, meinte, dass bei vielen solchen Themen käm: Ach, man muss es ja nicht übertreiben und päpstlicher als der Papst sein. Egal, obs um Stillen, Tragen, natürliche Kleidung, usw. geht.