ich bin meistens nach insgesamt 1-2 stunden auch fertig, meistens sitze ich um 20 uhr im wohnzimmer, manchmal später, manchmal schlafe ich mit ein. unsere beziehung würde darunter niemals leiden und für mich wäre es der falsche mann, wenn er mir vorwerfen würde, ich sei nur noch mutter. ich finde das auch sehr sehr traurig und glaube ehrlich gesagt nicht, das soetwas der alleinige grund sein kann.
wirklich, ich verstehe dein bedürfnis nach einem ruhigen abend sehr gut, ich hab hier nun auch schon alles durch abends und nachts - von abendlichem nicht-mehr-weg-lassen und zigmal wieder aufwachen und nur-mama-wollen (über monate!) bis hin zum nächtlichen dauerstillen und morgendlichem aufstehen um 4 uhr.
ich hab das schon so oft geschrieben: es ist eine frage der inneren einstellung. wenn ich positiver an solche situationen herangehe, weil sie meistens ohnehin nicht zu ändern sind, dann komme ich damit besser klar. es geht mir gut dabei. und ich nehme mir heraus, das sagen zu dürfen, denn auch ich habe meinen großen einige wochen mit musik in seinem bett mit gitter im ansonsten nie genutzten kizi einschlafen lassen, weil ich sonst nicht gewusst hätte, wie ich den damals noch babybruder ins bett bekommen hätte. heute tut es mir leid für ihn, denn wie ich jetzt an den dreien sehe, geht es auch mit allen gemeinsam und ich hätte ihn vielleicht nicht abschieben müssen, um früher meine ruhe zu haben. vor allem finde ich im nachhinein die sache mit dem gitterbett überdenkenswert: ich hab das auch gemacht, damit er nicht mehr rauskommt, aber ist das nicht eigentlich ganz schön krass...