Mein Kind ...

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blauelagune
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von blauelagune »

Jadzia hat geschrieben: 16.09.2024, 19:17
blauelagune hat geschrieben: 16.09.2024, 08:50 (der Jüngste)
... war sehr begeistert von der Zauberflöte in der Semperoper
... ist überhaupt ein großer Opernfan
... war auch sehr begeistert von der kaputten Brücke inkl. Panzern in Dresden
... hat das in Minecraft nachgebaut
Sag ihm dass ich neidisch bin.
Ich hatte vor Jahren einen Unfall auf dem Weg zur Semperoper und wollte die Zauberflöte sehen.
Statt der Vorstellung habe ich dann ein Krankenhaus von innen gesehen, aber bis heute nicht die Zauberflöte
( dafür alles andere von cosi und Tosca , norma bis Traviata)
Die Semperoper ist schon toll
Oh weia! Das ist ja gemein! Ich hoffe, im KKH waren sie nett. Die Inszenierung ist jetzt sehr schön, also falls Du es noch mal probieren willst mit der Semperoper, dann melde Dich! :wink:
mit den drei Jungs (08/09) und (06/12) und (06/16)
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luise90
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von luise90 »

Valeska, da wird wohl auch leider kein Tipp von heute auf morgen funktionieren, fürchte ich

Und das Plan entwickeln der in Kita mündet wird wohl auch nicht gehen, ohne dass ihr sie durch ihren Frust begleiten müsst. 🥴.
Wie genau weiß ich auch nicht.

Übrigens glaube ich, dass diese Gespräche sehr wichtig sind, auch wenn sie nicht direkt fruchten, ich bin sicher das wird kommen.

Kannst du sie in diesen Momenten fragen, ob ihr zusammen überlegen wollt, warum es ihr morgens so schwer fällt und ob sie Ideen hören möchte es ihr zu erleichtern? (Und dann so Ideen wie Hörspiel im Fahrrad , in Decke eingemummelt oder mit Wärmflasche oder Wunschelternteil oder full service usw.) Einfach einmal rantasten was ihre Gefühle morgens sind, was sie blockiert, dass sie dafür Worte findet. (Also Ziel nicht nur, dass du es weißt , sondern das vor allem sie es formulieren kann). Dann findet sie da vielleicht auch irgendwann den Weg raus.

(Also ich kenne das ja von mir, erst ist das Gefühl da und erst in der reflektion mit anderen finde ich überhaupt irgendwelche Worte dafür und habe die Chance das zu bearbeiten).

Ach und ich erwarte natürlich keine Antwort auf alles hier. Lass es einfach sacken und ich schicke ne große Runde Kraft und Geduld.
Mit Wubbi 07/19
Elafant
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Elafant »

Valeska, wir üben uns auch darin Spezialisten für Übergänge zu werden...

Hier hat es oft geholfen, wenn es quasi gar keinen Übergang "zu Hause" vs. (bei uns) "Auto" gibt, sondern alles, inklusive Fahrt, in ein einziges Spiel eingebettet ist. Bei Spatz hat das (in etwa im Alter eurer Großen) sehr abstruse Formen von ausgeklügelten Rollenspielen mit genau definierten Drehbüchern angenommen (es gab sowas wie "Reise per Zug zu den Großeltern", "Flug zum Mond" und "Ritterspiele"). Mich kann sowas wahnsinnig machen und ich bin ganz froh, dass das Geschichte ist, aber der Papa ist diesbezüglich zum Glück recht schmerzfrei...
Die Löwin hat aktuell angefangen, sich gelegentlich als "Feuerwehrfrau im Einsatz" mit unabdingbarer Kopfbedeckung und selbst gepackter Tasche merkwürdiger Ausrüstungsgegenstände von zu Hause zum Zielort zu spielen. Damit kann ich ganz gut leben.
Und ich denke, dass sie damit quasi ihre eigene Übergangs-Strategie entwickelt haben.

Keine Ahnung, ob sowas bei euch helfen könnte. Aber da es bei den genannten Vorschlägen noch nicht dabei war... Vielleicht hilft es irgendwem.
Elafant mit Spatz (2017) und Löwin (2021)
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Valeska
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Valeska »

Uuhh also, meinen Respekt. Das übersteigt, glaub ich, meine morgendlichen Kapazitäten.
Musstet/müsst ihr da aktiv mitspielen oder spielt quasi das Kind für sich?
Ich kann so Rollenspielen ja so gar nichts abgewinnen ...

Merkwürdige Ausrüstungsgegenstände erinnert mich dagegen an Sonntag. Die Kleine wollte zum Spielplatz. Ich also auch noch die Große gefragt. Wollte auch mit.
Kommt mit gepacktem Rollkoffer nach draußen.
Während ich, schmerzbefreit und kommentarlos, den Rollkoffer ins Fahrrad packe, kommt Kind zwei mit dem Puky Wutsch um die Ecke gefahren.
Also das auch noch eingepackt. Bestens ausgerüstet mit beiden Kindern zum Spielplatz gefahren 😆



Danke auch nochmal Luise. Ja, ich hab mir jetzt vorgenommen, besser im Gespräch zu bleiben. Abends Gedanken über den nächsten Morgen machen (ich, aber auch wir zusammen). Bisher war es morgens immer fruchtlos, drüber reden zu wollen. Aber vielleicht können wir das gemeinsam üben.
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Kaba
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Kaba »

Valeska hat geschrieben: 16.09.2024, 18:01
Ich frag mich auch, ob wir vielleicht ZU "laissez faire" und "choose your battles" sind und selbst mit "dran Schuld" sind. Weil eben in so vielen Punkten das Kind den Plan bestimmen darf. Willst keine Hose? Na, dann eben nicht. Schon Zähne geputzt und plötzlich doch noch Hunger? Na, dann iss halt doch noch drei Löffel Müsli, ist halt für die Kariesprophylaxe jetzt sicher auch nicht entscheidend, ob du jetzt nochmal isst oder in 30 min im Kiga ... Müssten wir nur, wie heißt es immer so schön, "konsequent sein"? (Dann bräuchte ich aber noch Nachhilfe, wie man ein Kind ohne Gewalt dann doch zum Umziehen zwingt.)
Hmm konsequenter sein oder "durchgreifen müssen" glaub ich nicht. Aber mein Kind überfordert es z.T., wenn es (zu viele) Wahlmöglichkeiten gibt. Wenn wir es schaffen, stellt ein Elternteil den Kindern schon ein kleines Frühstück hin, während die sich noch anziehen (angezogen werden). Das wird meist kommentarlos gegessen - oder auch nicht, aber Beschwerden gibt es meist nicht. Wenn wir aber gemeinsam mit den Kindern runtergehen und fragen, was sie frühstücken wollen, ist es oft viel schwieriger, dauert länger und hat auch manchmal schon zu "Dann geh ich halt nicht in die Kita!!!!" geführt.

Die Große hatte vor gut einem Jahr eine Phase, wo sie morgens nicht gehen wollte, da haben wir manchmal gewettet, wie oft sie es schafft, zu sagen "ich will nicht in die Kita!" :oops: Pädagogisch vielleicht zweifelhaft, aber hat oft ganz gut funktioniert :lol: (also statt zu antworten "du musst aber" oder "warum denn nicht?" oder "gestern war es doch auch toll" hab ich gesagt "Ich weiß. Schaffst du es, das noch 30mal zu sagen, bis wir in der Kita sind?" und das Kind hat dann oft weiter gejammert, aber fand es dann irgendwie auch witzig). Bei euch klingt das aber schon nach der nächsten Eskalationsstufe...
Kaba mit Milchmädchen (09/19) und kleiner Vorfreude (6/22)
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Elafant »

Valeska hat geschrieben: 16.09.2024, 23:34 Uuhh also, meinen Respekt. Das übersteigt, glaub ich, meine morgendlichen Kapazitäten.
Musstet/müsst ihr da aktiv mitspielen oder spielt quasi das Kind für sich?
Ich kann so Rollenspielen ja so gar nichts abgewinnen ...
Verstehe ich gut, ich schrieb ja auch, dass mich das wahnsinnig macht(e). Also bei Spatz. Da musste aktiv mitgespielt werden, bis es irgendwann mehr so Theater-Stücke waren, die der Papa aufgeführt hat... 🙈 Zum Glück vorbei. Aber geholfen hat es eben. Die Löwin (die ich fahre) macht das zum Glück mehr für sich.
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von königsmadl »

Das nicht los wollen und schreien beim Abgeben hatten wir beim Kleinen auch. Jetzt in der Schule geht es viel besser. Ab und zu will er nicht alleine Bus fahren, da bringe ich ihn dann eben. Das mache ich gerne.

Noch Idee :
-Coffee to go Becher: zB von dir oder dem Mann für die Fahrt. Als was ganz besonderes. Und das darf nicht pütschern beim raustragen.
- Du und Kind macht eich beide gegenseitig fertig: sie dir Socken, du ihr Socken etc. Dann du ab ins Büro, sie ab in die KiTa.
Bei Homeoffice würde ich dann eben einkaufen fahren.
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von äffchen »

Ohweh (Valeska), das klingt wirklich stressig..!

Ich will mal meine sehr pädagogisch unwertvolle Strategie da lassen:
- für die kleine haben wir vor ca einem Jahr eingeführt, dass sie, wenn alles fertig ist eine Süßigkeit aussuchen darf, die sie dann im Fahrrad ist. Wollte ich -chose your battles- abschaffen, wenn es einigermaßen rund läuft.. na ja..jetzt haben wir gerade Stress wegen Schulstart der Großen, aber eines Tages..

- bei der Großen war tatsächlich der Game Changer morgens im Bett was essen (meist Banane), früher noch mit Vorlesen..danach war/ist sie viel kooperativer. Keine Ahnung, ob ihr das hilft im Tag anzukommen oder ob sie morgens einfach so hungrig ist..

An manchen Tagen ist es trotzdem schwierig..
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von Mäusebaby »

... ist krank Zuhause und hat Donnerstag Geburtstag und Samstag Kindergeburtstag. 🙈 Und ich kann nicht mal die Geschenke einpacken, weil sie halt immer hier ist und so lange wach wie ich. 🙈🙈
Liebe Grüße
Mäusebaby mit ihrem Weihnachtswunderwunschkind (09/2015) und zwei **
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luise90
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Re: Mein Kind ...

Beitrag von luise90 »

Valeska hat geschrieben: 16.09.2024, 23:34 Uuhh also, meinen Respekt. Das übersteigt, glaub ich, meine morgendlichen Kapazitäten.
Musstet/müsst ihr da aktiv mitspielen oder spielt quasi das Kind für sich?
Ich kann so Rollenspielen ja so gar nichts abgewinnen ...

Merkwürdige Ausrüstungsgegenstände erinnert mich dagegen an Sonntag. Die Kleine wollte zum Spielplatz. Ich also auch noch die Große gefragt. Wollte auch mit.
Kommt mit gepacktem Rollkoffer nach draußen.
Während ich, schmerzbefreit und kommentarlos, den Rollkoffer ins Fahrrad packe, kommt Kind zwei mit dem Puky Wutsch um die Ecke gefahren.
Also das auch noch eingepackt. Bestens ausgerüstet mit beiden Kindern zum Spielplatz gefahren 😆



Danke auch nochmal Luise. Ja, ich hab mir jetzt vorgenommen, besser im Gespräch zu bleiben. Abends Gedanken über den nächsten Morgen machen (ich, aber auch wir zusammen). Bisher war es morgens immer fruchtlos, drüber reden zu wollen. Aber vielleicht können wir das gemeinsam üben.
Aah ich meinte die Fragen schon auch abends ihr stellen. Morgens denke ich auch, dass das mehr überfordert.

Da sage ich dann meistens in der Eskalation auch nur noch auf "ich will bei dir bleiben" "Ja ich weiß, geht aber nicht", wieder und wieder, nichts anderes auf diese Frage.
Denn kognitive wissen sie es ja und sehen es auch ein. Irgendwas bzw. Die Gefühle blockieren halt gerade, da hilft leider das wissen nicht.
Mit Wubbi 07/19
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