nwsurgeon hat geschrieben: Ich kann Dir sehr gut folgen, und Du sprichst mir (wie übrigens sehr oft) aus dem Herzen.

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nwsurgeon hat geschrieben: Ich kann Dir sehr gut folgen, und Du sprichst mir (wie übrigens sehr oft) aus dem Herzen.

Es geht nicht um Rechthaberei (uuuund wieder eine Beleidigung), es geht mir darum, daß man Grundsätzliches nicht mit Einzelbeispielen widerlegen kann. Es ist doch immer so, daß in einer Diskussion gerade DIE 10 Gegenstimmen auftauchen, bei denen alles anders war.....Ob das nun daran liegt, daß diese 10 Ausnahmen die Bestätigung der Regel sind oder darum, daß sie sich selbst zu schützen versuchen ist zweitrangig, wichtig ist, daß das Grundsätzliche grundsätzlich bleibt! Und dafür gibt es mehr als einen Beleg, da kann es so viele Einzelbeispiele geben, wie man mag. Wenn es teilweise auch sehr beeindruckende und traurige Beispiele sind. Und das sollte man völlig wertfrei sagen (dürfen), statt sich hinter falschem "Gutmenschentum" zu verschanzen.krikri hat geschrieben:@ vicci,Ich denke, es liegt am unterschiedlichen Erfahrungshorizont. So unrecht hat meine Nachbarin eben doch nicht.
Daran ändert alle Rechthaberei nichts.![]()
LG
krikri
Dieses Kind war definitiv abgestillt zufriedener - das war sehr eindeutig, es war nicht "verstummt", wie du unterstellst, sondern ein fröhliches, aufgewecktes Kind, das sich dann eben auch sehr gerne vom Papa ins Bett bringen liess und die Kuschelstunden mit ihm sehr genoss. Vor dem Abstillen bedeuteten die Nachtdienst-Nächte der Mutter stundenlanges Gebrüll, 7 Nächte im Monat, also ca. 1/4 der Zeit. Ich weiss gar nicht, wie man da auf die Idee kommen könnte, dass letzteres besser sein könnte, das ist für mich echt überhaupt nicht nachvollziehbar.vicci hat geschrieben:Sooo,
ich habe keinen Absolutheitsanspruch....ich bin selbst alles andere als absolutIch habe Überzeugungen,wenn Du so magst
Und in der tat ging es hier um 11 Monate alte Babys und nicht 2 oder 3 jährige.
Ich wollte lediglich klarstellen, daß ein Burnout nicht wegen des Stillens auftritt. Das Stillen kann Symptom eines perfektionistischen Erzeihungswunsches sein, ja. Oder Überwindung. Oder der Tropfen, der das Faß zum überlaufen bringt. Aber NIEMAND wird einen Burnout los, wenn er lediglich abstillt. Und man kann ihn auskurieren, auch wenn man weiterstillt. Mehr wollte ich nicht sagen....
Und ob ein Kind abgestillt zufriedener ist als wenn es einige Abende verzichten muß, ich weiß nicht. Kommt wohl auch aufs Alter an. Fakt ist, daß ein verstummtes Kind nicht unbedingt glücklich ist. Aber für ein solches Urteil kenne ich die Familie nicht gut genug. Ich finde aber, das ist nicht wirklich ein Beispiel für eine gelungene Abstillsituation
Ich finde nicht, das Rechthaberei hier eine Beleidung ist. Wenn Du möchtest, belege ich Dir das gern am Text.vicci hat geschrieben: Es geht nicht um Rechthaberei (uuuund wieder eine Beleidigung)
so sollte das heissen.krikri hat geschrieben:Ich finde nicht, dass Rechthaberei hier eine Beleidigung ist. Wenn Du möchtest, belege ich Dir das gern am Text.vicci hat geschrieben: Es geht nicht um Rechthaberei (uuuund wieder eine Beleidigung)
Semiralinda hat geschrieben:Wow, das ist ja eine sehr interessante Diskussion hier, ich hab mich jetzt durch die 19 Seitendurchgekämpft. Leider erscheinen mir die teilweise etwas dogmatisch rüberkommenden Aussagen von vicci pro-LZS irgendwie so, als wären es mit einem Lächeln und verständnisvollen Nicken servierte Anklagen, das finde ich eher kontraproduktiv
. Mit Militanz überzeugt man weniger Menschen, als mit Toleranz und Offenheit!
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Trotzdem gebe ich vicci recht, was die grundsätzlichen Ansichten zum Stillen und LZS angeht, es wird zwar immer wieder Ausnahmen geben, aber diese bestätigen bekanntlich die RegelIn meinen Augen ist ein 11-monatiges Kind auch immer noch ein Säugling, auch wenn er "nur" nuckelt, dann ist es eben nicht mehr hauptsächlich ein Mittel zur Nahrungsaufnahme, aber eben zum "Mama-tanken", das ist ja auch legitim.
Nichtsdestotrotz kenne ich das Gefühl zur Genüge, während des Stillens genervt zu sein, ungeduldig herumzuwackeln und darauf zu hoffen, dass er/sie endlich fertig ist mit der Nuckelei. Aber ob das Beenden der Stillbeziehung die Lösung aller Probleme bedeutet, wage ich zu bezweifeln.
Ich schicke das jetzt einfach mal ab und wünsch dir bei deiner Entscheidung alles Gute!