Wow, Elda, das klingt wirklich nach einer ganz schönen Odyssee. Da sieht man mal die Macht, die ein Kinderwunsch haben kann. Ich wünsche mir, das könnte man Männern klar machen, damit sie einfach verstehen, wie schwer das sein kann. Ich hab es mal meinem Freund gegenüber mit dem Wunsch nach Freiheit verglichen (zu sehen an Menschen, die ihr reales Leben für einen abstrakten Freiheitsgewinn riskieren). Ich glaube, das hat ihm schon viel vermittelt, aber so ganz ist es das halt auch noch nicht. Ist das überhaupt vermittelbar, gibt es gute Vergleiche? Glaubt ihr, dass Männer, wenn sie denn einen KiWu haben, eine ähnliche Intensität erreichen?
Sorry, Elda, ich wollte deine Geschichte nicht instrumentalisieren, das fiel mir einfach beim Lesen ein.
Übt ihr denn momentan?
Feuerkind hat geschrieben:Ich bin krank, bauchweh und übelkeit, alle kolleginnen und auch die ärztin heute fragten, ob ich schwanger sei
Aber es ist eigentlich wirklich nicht möglich *Grübel*
somit sagte sie dann es ist ne magenschleimhautentzündung
Kommentar meiner kollegin "also ich war ja auch die ersten wochen ne magenschleimhautentzündung "
Tzzzzz
Argh, ich stimme Elda zu, das kann einen (unbeabsichtigt) ganz schön treffen. Ich denke immer, ich höre so sehr auf meinen Körper, wenn ich schwanger bin merk ich das schon. Dann kommt so ein Kommentar (oder eine Verhütungspanne) und man fängt an, jedes Zipperlein fünfmal zu deuten, obwohl man eigentlich weiß, dass nichts ist...

Andererseits hört man ja auch so viel von genau solchen Fällen... ja was soll man denn dann denken!
An welchem ZT bist du denn, Feuerkind, kannst du die Gedanken schnell zur Ruhe legen?
Ich muss euch noch einen lustigen Traum erzählen, den ich vor ein paar Nächten hatte. Warnung: Meine Träume sind echt schräg.

Also: Meine Eltern, mein Freund und ich waren irgendwo im Ausland in irgendeiner Arztpraxis allesamt (!) zum Praktikum. Irgendwie macht dieser Arzt auch formlose Adoptionen (so a la: hier, kannst haben). Meine Eltern und wir beide adoptieren also jeweils eine Hälfte eines Zwillingspärchens. Die Kinder waren ca. ein Jahr alt. Ich hab also diesen Zwerg auf dem Arm und freu mir ein Loch in den Bauch, dass ich jetzt auch TT kaufen kann und mich gleich zu Hause für die Kruschelkiste anmelden muss.

Dann kommt zuerst der Gedanke, dass das ja ein Adoptivkind ist und ich es somit nicht stillen kann. Dann kommt die Realisation... ich muss ab jetzt sofort... für viele Jahre... so von jetzt auf gleich... für eine Betreuung sorgen, immer muss jemand da sein, ich habe mich ja noch gar nicht mit meinem Freund abgesprochen (obwohl er von der Adoption weiß und sich nicht gewehrt hat), kann ich das überhaupt, so plötzlich für ein Einjähriges zu sorgen. Meine Familie drängt, dass wir zum Flughafen müssen und ich bin hin- und hergerissen zwischen Kind haben und da lassen.
Kurz habe ich überlegt, es testweise mitzunehmen, ich könne die Adoption ja nach ein paar Monaten auch rückgängig machen, aber das ist selbst meinem Traum-Ich klar, dass das arschig wäre. Ich glaube, dann bin ich aufgewacht, weiß also nicht, wie ich mich entschieden hab.
Am stärksten ist mir jedenfalls die Freude auf die TT in Erinnerung geblieben... will auch!

Argh.
Ich glaube ich müsste mir mal meine Träume aufschreiben.