Tja, was soll ich sagen...
Die Hebamme war da und auch laut ihr:
200gr Zunahme in neun Tagen.
Zugefütterte Menge gestern: Null!
Sie ist nach wie vor fahrig und hat auch gestern Abend wieder einmal geschrien beim Trinken.
Aber ich wärme die Brust jetzt immer 2-3 Minuten mit Kirschkernkissen vor und meine, das bringt etwas in Sachen stetigem Milchfluss.
Ich kann's immer noch nicht glauben, dass sie bei ihrem Trinkverhalten genug heraus bekommt, aber die Waage spricht da wohl eine andere Sprache.
Blöd ist nach wie vor das Bauchweh, die richtigen Attacken kommen jetzt auch vermehrt morgens.
Und das Mutaflor, zu dem mir der Osteopath nochmal geraten hat, hat glaube ich nicht wirklich was gebracht.
Solange sie noch so viel Luft schluckt, kann in meinen Augen die Darmflora dreimal ausreifen, es rumort dann trotzdem noch.
Klar!
Windeln und Stillhäufigkeit dann nicht mehr?
Das einzige, was mich jetzt echt noch fertig macht, ist dieses hektische trinken.
Heute war es auch nachts so, immer hin und her an der Brustwarze vorbei fahren, andocken, Abdocken.
Erstens fehlt mir dabei noch das Vertrauen darin, dass sie so genug bekommt, zweitens schluckt sie dabei unfassbar viel Luft.
Wenn du das hinbekommst, lass sie im Halbschlaf trinken. Da trinkt S. ohne jedes Gezappel und Gezuppel.
Oder ist eventuell eure Stillposition nicht ganz ideal?
Ich denke, der Halbschlaf ist die Lösung bzw. der Gemütszustand das "Problem".
Ich habe auch schon tagsüber versucht, im Liegen im Bett zu stillen, auch im Dunkeln. Da wird sie aber schon zu wach gewesen sein und die Situation war zappelig wie meist tagsüber. Ich stille meist in der Wiegeposition oder zu Anfangs "im Fußballer", wenn der MRS sehr stark ist. Da muss ich dann aber auf Dauer auch wieder wechseln, da es ihr ja dann auch wiederum zwischendurch nicht schnell genug geht.
Derzeit sind die Mahlzeiten sehr kurz, max 20 Minuten. So lange trinkt sie in Summe konstant, bzw. erst zehn Minuten die eine Seite, dann zappeln, dann wechsel ich Kenne ich so von ihr nicht, mach die Grübel-Mutti natürlich wieder stutzig. Ob sie dann trotzdem noch hungrig ist, wenn sie so zappelig wird und gar nicht mehr richtig dauerhaft andockt...?
In der Wiege tagsüber ablegen klappt derzeit auch nicht, sie schlief da heute nur 15 Minuten, dann wach werden durch Aufstoßen und Bauchweh und dann half nur Tragetuch. (Habe mir noch eine Manduca Sling gegönnt, hätte ich die mal bei meinem zarten Kind von Anfang an gekannt).
GEstern war es auch schon so, kurze Stillmahlzeiten (alle 2,5-3 Stunden, im Tragetuch nachmittags aber nur, weil ich sie geweckt habe) und abends / in der ersten Nachthälfte weniger Pippi in der WIndel. Dabei ging es mir nicht gut, ich habe aber artig nicht zugefüttert.
Es kann nicht sein, dass sie im TUch den Hunger "überschläft", oder?
Meine Beraterin meint, in dem Alter eigentlich nicht mehr.
Ansonsten sind die zweiten Nachthälften grauenvoll. Ab ca 02.00 kommt sehr starkes Bauchweh und sie schreit sich richtig ein. Am Wochenende ging es teils bis 09.00 morgens. mit kurzen Abständen. Das einzige, was einigermaßen hilft, sind Carrum Carvi Zäpfchen. Und heute nacht habe ich sie nach der ersten Attacke mal wieder auf den Bauch gelegt. Mache ich eigentlich nur, wenn sie alleine im Beistellbett schläft, damit sie sich nicht wach fuchtelt mit den Ärmchen und dachte, jetzt, da sie mal vermehrt bei mir schlief, benötige sie das nicht. Aber anscheinend tut die Lage auch ihrem Bauch gut, denn da war fast zwei Stunden Ruhe, bis die ersten Pupser wieder kamen.
Und richtig schlimm wird es auch erst, seit sie bei mir schläft, bilde ich mir ein.
Generell meldet sich gerade das "verwöhn ich sie damit?" Gewissen bei mir.
Ich hoffe, das, und die HUngerphobie, kann ich wieder gut wegstecken.
Ich notiere dann jetzt erstmal nur noch alle drei Tage das Gewicht, richtig verstanden? Oder auch STillen nach BEdarf, aber trotzdem aufschreiben?
Ich bin ziemlich am Ende.
Sie brüllt sich gerade mit mir im Bett völlig in Rage.
Und es ist definitiv kein Bauch, der ist weich.
Die Stilllmahlzeiteb sind derzeit total schnell beendet, dann wird sie hektisch und unruhig.
Geweint hat sie heute sowieso viel, nur im Tuch ging es, selbst Autofahren hat nicht beruhigt.
Am schlimmsten schreit sie gerade an der Brust.
Ich heule mit ihr und das Vertrauen darin, dass sie von mir satt wird, geht mir abhanden.
Das tut mir leid, das klingt sehr stressig. (((hesa))))
Aber was lässt dich glauben, dass es Hunger sei? Es gibt doch so viele Gründe.
hast du aktuelle Daten? Dazu hast du lange nichts mehr geschrieben.
hesa1985 hat geschrieben:
Derzeit sind die Mahlzeiten sehr kurz, max 20 Minuten.
Ich finde 20 Min überhaupt nicht kurz. Viele Kinder brauchen nur 5 Minuten pro Brust, 20 Minuten ist definitiv keine kurze Zeit!
hesa1985 hat geschrieben:In der Wiege tagsüber ablegen klappt derzeit auch nicht, sie schlief da heute nur 15 Minuten, dann wach werden durch Aufstoßen und Bauchweh und dann half nur Tragetuch.
Auch das find ich völlig normal. Das sind Säuglinge, keine Ableglinge .
hesa1985 hat geschrieben:Es kann nicht sein, dass sie im TUch den Hunger "überschläft", oder?
Meine Beraterin meint, in dem Alter eigentlich nicht mehr.
Sehe ich genauso.
Ich kenne diese Abende auch, an denen das Kind die Brust und alles andere nur anbrüllt. Jede Mutter kennt das, denke ich. Aber meist ist Hunger nicht der Grund. Hilft Tragen in der Situation nicht?