So entschuldigt das ich mich jetzt erst melde. Das Wochenende war etwas heftig und aufreibend.
Nach der ersten Verzweiflung am Donnerstag habe ich mit meinem Mann mich besprochen und wir haben Freitagmorgen einfach weiter gemacht.
Die Kita-Erzieherin hat sich Freitagnachmittag beim Abholen auch nochmal entschuldigt, dass das durchgerutscht ist, und sie versuchen es besser im Auge zu behalten. Die sind derzeit chronisch unterbesetzt und wir sind weit weg vom Normalbetrieb. Ich habe in dem Zuge nochmal erläutert, warum wir das machen und warum es wichtig ist und sie hat volles Verständnis. Die Kita ist also wieder mit an Bord.
britje hat geschrieben: 12.04.2024, 00:11
Die Frage ist, ob sie den Test schon machen kann...
Eine gute Frage, die ich mir halt stelle. Bisher ist die Option für den Test vom Kinderarzt leider gar nicht eingeräumt worden. Ich werde es bei dem nächsten Termin aber definitiv mit in den Raum stellen, da wir ja spätestens ab dem Sommer für die Schule / Hort definitiv was Schriftliches benötigen. Vermute ich zumindest.
Rein von der Durchführung aufgrund Eurer Schilderungen hätte ich die Hoffnung, dass sie das mit 6,5 Jahren hinkriegen müsste. Grundsätzlich versteht sie auch, warum wir da gerade Abstriche machen müssen, aber es fällt ihr einfach sau schwer.
Pelufer hat geschrieben: 12.04.2024, 08:04
Für die Karenzzeit vorab würde ich mit der Praxis sprechen, wie man das gestalten kann. Gerade Kinder sind da ja nicht so diszipliniert dass sie jeder Versuchung widerstehen können. Das war für mich übrigens die schlimmste Zeit in der Diagnostik, und ich weiß dass ich das ein oder andere Mal auch schwach geworden bin. Lass dir Listen geben mit Dingen die dein Kind essen darf. Es gibt Süßigkeiten von Frusano zB die unproblematisch sind und in der Zeit vor dem Test gegessen werden dürfen. Es gibt bestimmte Obst und Gemüsesorten, die erlaubt sind.
Und nach der Diagnose ist das Schwierigste die Disziplin bei der Umstellung auf fructosearme Lebensmittel, und auch da gibt es Listen und Apps die helfen und Anbieter die extra auf fructosearme Lebensmittel spezialisiert sind.
Also wir haben uns da Online selber Listen gesucht, was Sie essen darf in der Karenzphase bzw. wir haben auch eine Tabelle gefunden. Vom Kinderarzt kam dazu leider gar nichts. Ich hatte beim Termin selbst direkt gefragt, wie das mit Gemüse wie Möhren und Paprika wäre, ob die denn auch Fructose enthalten, und da meinte er, dass müsste ich einfach mal nachlesen.
Ich weiß jetzt nur nicht, wie streng die Regelung für die Karenzphase ist. Ich habe jetzt gelesen, dass diese 2 Wochen gehen soll und man danach anfängt mit Tagebuch zu testen, was geht und was nicht. Aber sind diese 2 Wochen festgemeißelt? Also ist da der Fehltritt am Donnerstag ein Grund die 2 Wochen neu zu berechnen? Wir hatten Sonntag auch wieder einen Fehltritt. Die Mittlere hat sich im Garten die Oreo der Ältesten geschnappt. Ich war eh schon sauer, dass die Große Süßigkeiten mit in den Garten genommen hatte. Der Umstand das alle anderen nämlich sowas essen dürfen und die Mittlere nicht ist hier das Streitthema schlechthin. Deswegen versuchen wir das alles zu separieren, aber es geht halt auch schief.
Müssen wir also wieder von vorne anfangen? Ehrlich gesagt vermute ich, dass das unser Kinderarzt mir nämlich auch nicht beantworten kann.
Festzustellen ist, dass ich gestern Rote Beete Salat mit körnigem Frischkäse gemacht habe und das erste Mal Apfelessig und eine Miniportion Reissirup verwendet habe. Die Mischung führte nach Angaben des Kindes zu Bauchweh. Also ohne dass sie wusste das ich etwas neues verwendet habe. Ich weiß nun nur nicht zuverlässig ob die Rote Beete nicht doch grundsätzlich ein Problem ist für sie.
Die Mittlere erkennt zwischenzeitlich auf jeden Fall, dass es doch ganz angenehm ist, wenn die Bauchschmerzen nicht kommen. Das beruhigt mich etwas. Es macht mir trotzdem sorgen, wann und wie wir sie wieder z.b. ihr ihre geliebte Haselnusscreme gönnen dürfen oder grundsätzlich Süßigkeiten. Wie gesagt von allen 3 Kindern ist sie eigentlich die, die immer etwas Süßes brauchte. Von daher ist die Diagnosezeit gerade echt hart.
Ich versuche nun morgen erstmal einen neuen Kinderarzttermin zu erhalten, um das weitere Vorgehen zu klären. Immerhin zeichnet es sich ab, dass der Verdacht sich bestätigen lässt, wo wir ja Mahlzeiten wirklich komplett ohne Bauchschmerzen hinbekommen.
Jule hat geschrieben: 12.04.2024, 16:14
Meine beiden älteren Mädels waren so 11/12 Jahre alt, als sie den Test gemacht haben. Beide haben ihn problemlos hinbekommen…… und beide haben es

bei Nr2 hat der Test erst sehr spät kurz vor Ende der Auswertung angeschlagen.
Und was positives: Nr.1 hat ganz strikt danach das von der Ernährungsberatung empfohlene „Programm“ durchgezogen, Nr2 nur in Teilen aber beide sind inzwischen bis auf wenige Ausnahmen beschwerdefrei und konnten die Frwuchtzuckermenge etwas steigern.
Danke dir. Es macht Hoffnung das es sich etwas bessern kann und anpassbar ist, wenn man es irgendwie durchgehalten bekommt.